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Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

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Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 6. November 2018 21:26

Beitrag von Daisypups » 6. November 2018 21:26

Hallo,

Ich hätte mich schon in einem anderen Forum an die Chifreunde gewandt aber leider nicht so viel Rückmeldung erhalten.
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Worte dazu sagen.

Meine Daisy hat vor 4 Jahren die Diagnose undichte Herzklappe bekommen. Bis vor ein paar Tagen hatte sich zum Glück nie etwas verschlechtert und sie bräuchte nie Tabletten.

Jetzt atmete sie Dienstag plötzlich komisch und wir sind in die Tierklinik.

Da dann der Schock.

Ein Band ist gerissen am Herzen und dadurch kam es jetzt zu Wasser in der Lunge.

Ich bin völlig fertig mit der Welt und schockiert darüber wie schnell das ging.

Die bekommt jetzt 2 verschiedene Herztabletten und 3 mal am Tag entwässerungstabletten.

Ich habe jetzt direkt die Hirrorvorstellung, weil alles so fix ging,dass sie vielleicht in 1 Woche schon gar nicht mehr da ist.


Ich wollte einfach mal Fragen, ob es hier Leidebsgenossen gibt, die auch so einen Medikamentencocktail hatten und wie lange das so " gut " ging.

Mein Schatz ist doch erst 11 


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Hexi » 6. November 2018 23:40

Beitrag von Hexi » 6. November 2018 23:40

Hallo Mandy,
herzlich Willkommen :wink:

Das diese Diagnose ein Schock ist, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Ging es mir vor Jahren genauso, als man das bei Gismo festgestellt hat, da war er 4 Jahre alt.

In diesem Jahr wurde er wieder beim Herzspezialisten neu eingestellt und nun muss er früh und abends zwei
verschiedene Herztabletten und Entwässerungstabletten nehmen. Inzwischen ist er fast 11 Jahre und ja, man
hat immer diese Angst, dass es schlimmer wird.
In der Regel können die Kleinen aber sehr gut, bei einer guten Einstellung der Medikamente, damit leben.

Versuche aber die Gedanken, dass sie in 1 Woche nicht mehr da sein könnte, abzustellen.
Alles Gute für die Kleine. :bussi:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 00:19

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 00:19

Das ging ja lange gut bei dir.
Das macht einem Mut!
Danke dir.
Dein Zwerg muss seid er 4 ist Herztabletten nehmen?
Der Arne Zwerg.
Mir macht es halt auch so Angst, dass es 4 mm in 22 Tagen waren.
Das ist krass viel.

Ich habe mal versucht ein Foto vom Befund mitzuposten.
Hoffe es hat geklappt, ich lade eigentlich nie was hoch^^

Bild


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Hexi » 7. November 2018 00:32

Beitrag von Hexi » 7. November 2018 00:32

Ja, ich bin auch so froh, dass er es bis jetzt so lange durchgehalten hat.

Du siehst, die Medizin kann heute schon vieles verbessern.

Genau die gleichen Tabletten muss Gismo täglich nehmen, allerdings 2 Vetmedin, 1 Cardalis und eine Dimazon .
Und damit fährt er seit ca. 1 Jahr gut. Lasse jedes halbe Jahr ein Herzultraschall machen und beim letzten Check
blieb es weiterhin bei der Dosis.

Du siehst, man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Genieße einfach jeden Tag mit der Kleinen und lasse sie auch
regelmäßig untersuchen.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 7. November 2018 02:20

Beitrag von Sandra » 7. November 2018 02:20

Ich verstehe deine Sorge sehr gut, das ist ein Schock. Meine Lena hatte auch Wasser in der Lunge. Bei Lena schließt die Linke Herzklappen nicht mehr. Sie bekommt seit April Prilactone und eine ACE Hemmer (der gleiche Wirkstoff ist in Cardalis) von Vedmedin hat ihr Herz zu doll geschlagen. Dazu bekommt sie ebenfalls Entwässerungstabletten UpCard.
Die Tabletten sind sehr wichtig für das Herz. Genieße jeden Tag. :streicheln:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 11:15

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 11:15

@ Sandra.... Ich habe auch seit vermeiden das Gefühl, dass ihr Herz sehr laut klopft.
Aber die ist doch drauf angewiesen oder?
Was hat der Arzt euch da geraten?

Wie lange bekommt Luna diese Medis?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Chibuty » 7. November 2018 11:31

Beitrag von Chibuty » 7. November 2018 11:31

Ich habe auch eine Hündin mit Herzfehler - das Problem mit Vetmedin und dem viel zu starkem Herzschlag hatten wir auch.

Stattdessen bekommt sie nun seit einigen Jahren Nelio - ist auch ein Herzmedikament, lässt das Herz aber nicht so stark schlagen, denn das passt bei meiner Leonie und das Herz pumpt richtig.

Festgestellt wurde es als sie sechs war, es ging einige Zeit ohne Medikamente ... nun bekommt sie seit knapp über zwei Jahren Nelio, Prilactone Next und Furotab (Entwässerung). Blutwerte sind 1A und es geht ihr damit als wäre nichts. Sie ist nun 10 1/2 Jahre alt.

Drücke für deine Daisy kräftig die Daumen. Und deine Gedanken kenne ich, versuche sie weit weg zu schieben :bussi:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 13:03

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 13:03

Mal ganz ehrlich.... meint ihr denn bei dem Befund, wäre es auch durchaus möglich, dass Daisy noch ein paar Jahre munter bei mir ist, oder haltet ihr das für unwahrscheinlich?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Yvonne » 7. November 2018 18:20

Beitrag von Yvonne » 7. November 2018 18:20

Ich hatte vier herzkranke Hunde und sie haben nach der Diagnose und Gabe von Medis zwischen 2 bis 8 Jahre mit der Erkrankung gelebt. Wobei mein Ältester erst mit 13 Medis nehmen musste und 15 Jahre wurde, die Anderen müssten schon ab ihrem 6. Lebensjahr Herzmedis nehmen und wurden zwischen 10 und 14 Jahre.
Man steckt nicht drin aber auch mit dieser Erkrankung und der richtigen Medikamenteneinstellung können sie auch ein schönes Alter erreichen.
Alles Gute.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 22:12

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 22:12

Yvonne... Das macht schon mal etwas Mut.
Ich habe einfach so eine Angst, dass wegen des gerissenen Bändchens es jetzt immer so fix voranschreitet.
Der Arzt sagte zwar, dass das nicht so sein muss aber die Angst ist da, weil das Herz such durch den riss in 22 Tagen 4mm vergrößert hat. :(


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 7. November 2018 22:22

Beitrag von Sandra » 7. November 2018 22:22

Daisypups hat geschrieben:
7. November 2018 11:15
@ Sandra.... Ich habe auch seit vermeiden das Gefühl, dass ihr Herz sehr laut klopft.
Aber die ist doch drauf angewiesen oder?
Was hat der Arzt euch da geraten?

Wie lange bekommt Luna diese Medis?
Lena bekommt seit April 2018 Herzmedizin.

Der Arzt hat gesagt, das wir das Vedmedin nicht geben. Da das Herz ohne Vedmedin ruhig "läuft" so wie es sein soll.

Lena bekommt weiterhin die Medikamente, die auch in der Cardalis Tablette ist. Vedmedin ist ein neues Medikament. Die Wirkstoffe in Cardalis ein schon lange im Einsatz. Mir sind Hunde begegnet die mit Cardalis schon Jahre lebten.

Nelio ist ein ACE Hemmer.

Nelio+Prilactone = Cardalis in einer Tablette sind beide Wirkstoffe enthalten.

Der Vorteil, wenn man es getrennt gibt liegt darin, das man den einzelnen Wirkstoff besser Dosieren kann.

Dieses Kombi wie bei dem Hund von Chibuty funktioniert auch bei Lena sehr gut. Lena bekommt auch Prilactone next + den ACE Hemmer ( Nelio)

Vedmedin soll das Herz anstoßen und ihm einen starken Schups geben damit das Blut transportiert wird. Mein Arzt sagte, das Herz wird dadurch zu viel belastet.

Sprich mit den Ärzten darüber, wenn du das Gefühl hast, dass das Herz von deiner Maus zu laut poltert.

Was wiegt deine Maus?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 23:44

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 23:44

Daisy wiegt 3,4 und ein paar gequetschte.


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Beitragvon Daisypups » 7. November 2018 23:50

Beitrag von Daisypups » 7. November 2018 23:50

Achja.... Ich habe vorhin mit dem Arzt darüber gesprochen und er meinte das wäre unbedenklich und würde vertmedin beibehalten erstmal.
Bin jetzt ziemlich verunsichert.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 8. November 2018 09:00

Beitrag von Sandra » 8. November 2018 09:00

Ich kann dich gut verstehen, dass du verunsichert bist. Ich war im April genauso verunsichert und habe mir von überall Infos geholt.

Bei Lena war der Herzschlag so heftig von dem Vedmedin. Wenn sie auf meinem Bauch lag dann habe ich ihr Herz so doll gespürt als ob es gleich rausspringt. Das war sehr heftig.

Bei jedem Hund wirkt es anders es gibt hier im Forum auch Hunde die es bekommen und da wird es vertragen.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon LolaPetra » 8. November 2018 16:29

Beitrag von LolaPetra » 8. November 2018 16:29

Lola bekommt Vetmedin seit über zwei Jahren. Dazu Cardalis, Amodip und Upcard.
Alles zu bestimmten Uhrzeiten. Ich stehe am Wochenende extra um fünf Uhr kurz auf um ihr ihre Medikamente zu geben.
Vor Vetmedin bekam sie auch Prilactone. Damit kam sie und ihr Herzle nicht zurecht.
Seit sie fünf ist hat sie herzprobleme und nun wird sie bald neun.
Jeder hier versteht dich sehr gut, dass du verunsichert bist.
Ich bin damals fast durchgedreht.
Das hat Lola ja auch nicht geholfen.
Ich nehme jeden Tag wie er kommt. Manchmal besser und manchmal eben schlechter. Über jeden Tag den Lola bei mir ist freue ich mich .


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 8. November 2018 19:23

Beitrag von Daisypups » 8. November 2018 19:23

Ich hoffe Daisy bleibt mir auch noch lange erhalten.
Die kleine Trulla hat mir heute wieder viele Tränen und Panik verursacht.
Ich hab es blubbern hören und der Arzt sagte, dann müssen wir kommen, weil dann wohl die Lunge wieder voll ist.
Dann hat sie den ganzen Morgen gehustet und Schleim gespuckt und gezittert.
Ich war wieder völlig am Ende und bin zum Arzt.
Die hat einen Schupfen und das blubbern kommt vom vielen Wasser trinken.
Ich hätte echt wieder totale Panik.
Dass sie Maus sich aber auch ausgerechnet in den ersten Tagen wo alles neu ist erkälten muss und einen so einen großen Schrecken einjagt.
Ich hätte jetzt das schlimmste befürchtet und dachte beim Arzt echt ich kollabier gleich.
Naja zum Glück nur ein Schnüpfchen!
Werte haben sich durch due Medis sogar seit Donnerstag verbessert und Lunge ist komplett frei.
Wir sollen jetzt nur noch 2 mal am Tag entwässern.
Und wegen dem Poltern von Vetmedin nicvt mehr 3/4 sondern 1/2


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Chibuty » 8. November 2018 19:53

Beitrag von Chibuty » 8. November 2018 19:53

Das sind doch aber schon mal gute Nachrichten, dass sie auf die Herzmedis anschlägt :ja:

Den Schnupfen schafft Ihr dann auch noch - kann so nachempfinden wie du dich fühlst :bussi:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 8. November 2018 20:17

Beitrag von Daisypups » 8. November 2018 20:17

Ja! Ich habe mich auch riesig über diese Nachricht gefreut.
Ich hoffe auch in den nächsten Tagen, wenn man sich langsam etwas gewöhnt hat kehrt wieder etwas Normalität und Alltag ein.
Ich bin vor grübeln und rumheulen jetzt auch schon seit 1 Woche nicht zum lernen gekommen.
Das ist such echt übel, weil ich bin Jurastudentin und habe im April mein 1. Staatsexamen.
Habe mir aber für die Zukunft vorgenommen meinen Rhythmus umzustellen und Nachts anstatt TV zu gucken zu lernen, weil Daisy da Schläft. Sonst habe ich Tags immer durchgelernt aber ich will nicht mehr, dass mir etwas entgeht.
Hoffe mal das spielt sich ein, wenn man den Schock jetzt ein paar Tage verdaut hat und man jetzt zumindest auch weiß, dass die Lunge frei ist und die Tabletten gut anschlagen.

Ist echt lieb von euch, dass ihr einen hier so aufbaut! :beifall:

Bin aber echt erstaunt darüber, wie viele von euch Chihuahuaeltern auch mit Herzkrankheit zu tun haben.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Käferchen » 8. November 2018 20:41

Beitrag von Käferchen » 8. November 2018 20:41

Gott sei Dank nur ein Schnupfen und dass sich Ihre Werte verbessert haben, ist doch schon mal eine sehr schöne Neuigkeit :jubel: .
Es ist jetzt draußen - gerade morgens und am Abend doch schon ganz schön kalt. Zieh deiner kleinen Maus ein warmes Jäckchen an
und auch ein kleiner Loop-Schal wärmt zusätzlich gut.

Weiterhin gute Besserung für das kleine Schätzchen :bussi: .


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 8. November 2018 20:53

Beitrag von Sandra » 8. November 2018 20:53

Das sind gute Nachrichten :ja:
Hat der Arzt die Lunge geröntgt?

Wenn deine Maus erstmal richtig eingestellt ist, dann wird es sich einspielen. Ich habe mir eine App auf das Handy geladen "MyTherapie" damit werde ich immer zur richtigen Zeit an die Tabletten erinnert. Man muss die Eingabe bestätigen und damit habe ich auch Sicherheit.
Man sagte mir, dass die Medikamente besser wirken, wenn sie immer zur gleichen Zeit verabreicht werden.

Dadurch gibt es auch feste Futterzeiten. Lena hat sich so daran gewöhnt, dass sie genau zu dieser Zeit vor mir steht. Eben waren wir kurz davor draußen. Sie hat die Runde abgebrochen und wollte nur schnell wieder nach Hause.

Wenn du Tagsüber auf die Maus aufasst und in der Nacht ebenfalls wach bist, wann schläfst du?
Das Staatsexamen für Jura ist nicht leicht.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 8. November 2018 21:11

Beitrag von Daisypups » 8. November 2018 21:11

Also ich stehe meistens im 11 uhr auf und habe dann den ganzen Tag gelernt( ca 9 Stunden) und bin um ca 4 Uhr ins Bett ( Ich weiß... kranker Rhythmus) und Daisy geht um 23 Uhr ca ins Bett.
Ich lerne dann jetzt von 23 bis 4 Uhr.
Klar habe ich dann anstatt 9 Stunden zum lernen nur 5 und das macht schon so einiges aus aber das ist es mir Wert.

Ja es wurde heute nochmal eine Röntgenaufnahme gemacht und Herzultraschall.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Udina » 9. November 2018 13:46

Beitrag von Udina » 9. November 2018 13:46

Mandy sind ja schon mal gute Nachrichten :huepf: ,

Für Daisy weiterhin recht


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon eumeline » 9. November 2018 16:34

Beitrag von eumeline » 9. November 2018 16:34

Ich kenne mich da leider garnicht aus, aber wir können Daumen und Pfötchen fest drücken und Euch noch eine ganz lange und glückliche Zeit miteinander wünschen :gassi2:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 9. November 2018 17:45

Beitrag von Daisypups » 9. November 2018 17:45

Danke, das ist süß!


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 12. November 2018 01:13

Beitrag von Daisypups » 12. November 2018 01:13

Sagt mal, haben hier ein paar auch Erfahrung mit Lungenödem?
Daisy hatte ja eins, welches jetzt aber zum Glück wieder weg ist.

Ich Frage so doof, weil ich oft lese, dass es der "Anfang vom ende" wäre, wenn es erstmal zum Lungenödem gekommen ist.
Könnt ihr das bestätigen, oder gibt es hier auch Leute die einen Chi nach einem Lungenödem noch durchaus lange Zeit relativ fit bei sich hatten?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 12. November 2018 09:25

Beitrag von Sandra » 12. November 2018 09:25

Die Frage ist normal.

Lena hatte im April ein Lungenödem und ich dachte auch, dass es der Anfang vom Ende ist. Sie hat sich dank der Tabletten wieder etwas erholt. Ich freue mich jeden Tag, dass ich sie noch bei mir habe.
Keiner kann sagen, wie lange ein Hund mit einer defekten Herzklappe noch lebt. Ich versuche gute Bedingungen zu schaffen indem ich dafür sorge, dass mein Hund möglichst keinen Stress hat, gebe ihr pünktliche die Tabletten und Futter von dem ich glaube das es gut ist.
Beim Gassi stelle ich mich auf sie ein, da sie mal gut läuft und manchmal nicht mag.


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 12. November 2018 11:54

Beitrag von Daisypups » 12. November 2018 11:54

Und seit April gab es auch keine Wassereinlagerung mehr bei deinem Zwerg?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 12. November 2018 13:59

Beitrag von Sandra » 12. November 2018 13:59

Daisypups hat geschrieben:
12. November 2018 11:54
Und seit April gab es auch keine Wassereinlagerung mehr bei deinem Zwerg?
Nein, das Wasser ist bisher nicht wieder zurück.

Es hat leider etwas länger gedauert, bis das Wasser richtig raus war und sie richtig eingestellt war.
Lena hat am Anfang UpCard bekommen, dann sind wir kurz Wirkstoff Fursosemit (Dimazon) umgestiegen. Damit hat es nicht richtig geklappt.
Sie hat immer wieder mal gehustet. Dann wieder zurück zu UpCard da musste auch erstmal für Lena die richtige Dosis gefunden werden.
Seitdem die gefunden wurde, läuft es.

Was dem Hund noch gut tun könnte:
Omega 3 (in Leinöl) da Leinöl eher bitter ist, habe ich das aus dem Reformhaus genommen von Bio Planete. Mild durch 3D-Filtration.
Das ist schmackhaft. Ein paar Tropfen auf das Futter.

Dann habe ich Lena in der ersten Zeit unterstüzt mit Phyto-Cardiosel. Da es im Kühlschrank nur 30 Tage haltbar ist. Besser nur die kleine Flasche kaufen. Es enthält Weißdorn. Was sehr gut für das Herz ist. Für Menschen gibt es auch Medikamente mit Weißdorn. Ich denke das hat Lena geholfen.

Alle Ärzte sagten mir das UpCard ein besseres Mittel als Dimzon ist. Da sich der Körper irgendwann an den Wirkstoff Dimazon gewöhnt und die Dosis immer mehr gesteigert werden muss. Oder es gar nicht mehr greift.

Alles was ich hier schreibe, dass sind meine eigenen Erfahrungen und müssen nicht auf einen anderen Hund zutreffen. Ich bn auch kein Tierarzt. Es stehlt auch keine Empfehlung für Medikamentengabe da. Habe viel im Internet gelesen, andere Hundehalter gefragt und Tierärzte ausgefragt.

Nun noch etwas zu den Medikamenten. Ich habe lange überlegt, ob ich das schreibe:
Es ist meine ganz eigene Meinung und kann auch falsch sein daher kann jeder selber sehen ob er etwas für sich davon verwerten kann:

Wirkstoff:
Benazeprili hydrochloridum ( ACE Hemmer) / Folgende Tabletten enthalten den Wirkstoff: Nelio, Fortekor und in der Kompi Cardali
Bei Hunden mit Herzinsuffizienz bewirkt Benazepril eine Senkung des arteriellen und venösen Blutdrucks sowie eine Reduktion der Vorlast und Nachlast des Herzens und verbessert so die klinischen Symptome eines infolge Mitralklappenendokardiose und dilatativer Kardiomyopathie insuffizienten Herzens. Es senkt den Bludruck und sorgt für einen gleichmäßiges schlagen.

Wirkstoff :
Spironolactone / Folgende Tabletten enthalten den Wirkstoffe: Prilactone, Prilactone next und Cardalis
PRILACTONE wird zur Behandlung von Hunden eingesetzt, die an einer kongestiven
Herzinsuffizienz aufgrund eines Herzklappenfehlers leiden. Wenn die Herzklappen nicht richtig
funktionieren, kann das Herz das Blut nicht mehr so effizient pumpen wie zuvor. Infolgedessen kann
sich Blut in den Venen sammeln und Flüssigkeit in das umliegende Gewebe einsickern, so dass der
Körper vom Herzen nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden kann.
PRILACTONE wird in Kombination mit der Standardtherapie (anderen Herzmedikamenten
einschließlich harntreibenden Mitteln, sofern erforderlich) eingesetzt.

Wirkstoff:
Wirkstoff Pimobendan / Folgende Tabletten enthalten den Wirkstoff: Vedmedin
Der Wirkstoff Pimobendan hat zwei Wirkungsweisen: Er erhöht die Kontraktionskraft des Herzmuskels und wirkt gleichzeitig gefäßerweiternd. Da Vetmedin® diese zwei Wirkmechanismen vereint, bezeichnet man das Medikament als „Inodilator“.


Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, gibt es den Wirkstoff Pimobendan noch nicht so lange auf dem Markt. Viele Ärzte setzen auf Pimobendan.
Da das Herz jedoch die ganze Zeit schlägt, wie bei einem Hochleistungssportler, kann ich den nutzen für ein krankes Herz nicht erkennen.

Ich kenne Hunde die seit Jahren Benazeprili hydrochloridum und/oder Spironolactone evlt. in Verbindung mit einem Entwässerungsmittel nehmen und damit sehr gut klar kommen.


Die anderen Wirkstoffe z.B. der HCE Hemmer senkt den Bludruck und sorgt für einen gleichmäßiges schlagen.
Davon konnte ich mich selber bei meinem Hund überzeugen. Ich habe mir extra dafür ein Stethoskope zugelegt. Hinzu kommt, das der Verdacht besteht, dass Lenas Herz gerade deswegen kaputt ist, weil ihr Herz durch die überflüssige gabe von Schilddrüsenhormonen kaputt geganen ist. Es hat dadurch geschlagen wie eben bei der Gabe von Pimobendan. So konnte ich es bei mit Hilfe des Stethoskope Lena hören. Nachdem es mir ein Arzt sagte, wollte ich mich einfach selber überzeugen. Ich habe mir die Medikamentengabe für Lena zusammen mit dem Tierarzt erarbeitet.

Ich kenne Hunde die seit Jahren Benazeprili hydrochloridum und/oder Spironolactone evlt. in Verbindung mit einem Entwässerungsmittel nehmen und damit sehr gut klar kommen. Daher ist für mich und das ist meine Ansicht (ich bin ein Laie und keine Mediziner) die Anwendung von Prilactone und Benazeprili hydrochloridum in Verbindung mit UpCard für meinen Hund der Weg

Unser Herz schlägt doch auch heftig, wenn wir uns sehr schnell bewegen oder uns vielleicht aufregen. Man stelle sich vor, es wäre ein Dauerzstand dass unser Herz ständig so schlägt. Wer kennt nicht dieses "Sportlerherz"? Aufregung, Stress und Freude lassen zuweilen das Herz schneller schlagen. Herzrasen und Herzklopfen sind häufig harmlos und gehen nach kurzer Zeit vorüber. Aber als Dauerzustand muss es behahandelt werden. Ich vermute, das auch Bluthochdruck oder eine Schildrüsenüberfunktion auslösen das ein Herz zu schnell schlägt. Bei Bluthochdruck bekommt man vermztlich einen ACE Hemmer.

Mit der Anwendung Pimobendan kann ich mit nicht anfreuden, weil das Herz dabei auf Dauer (jedenfalls bei Lena) viel zu doll schlägt.

Ich bekomme seit einiger Zeit ein Schmerzmittel mit Namen Etoricocib (Arcoxia) was sehr gut wirkt aber als Nebenwirkung auf den Herzkreisklauf geht indem das Herz schneller schlägt. Genau aus diesem Grund ist das Meikamen in den USA nicht zugelassen. Für Menschen die etwas mit dem Herzen haben sollte es nicht angewendet werden. Nun frage ich mich als Laie, warum sollte nun dem Hund das helfen was für unser Menschenherz nicht gut ist?


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Daisypups » 13. November 2018 02:29

Beitrag von Daisypups » 13. November 2018 02:29

Was ich so beängstigend finde ist, dass ich im Internet oft lese, dass die Überlebenszeit ab Auftreten des ersten Lungenödems kaut Studien ca 9 Monate betragen soll.
Das ist keine lange Zeit :weinen1:


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Re: Mitralklappeninsuffizienz Hilfe!

Beitragvon Sandra » 13. November 2018 10:00

Beitrag von Sandra » 13. November 2018 10:00

Daisypups hat geschrieben:
13. November 2018 02:29
Was ich so beängstigend finde ist, dass ich im Internet oft lese, dass die Überlebenszeit ab Auftreten des ersten Lungenödems kaut Studien ca 9 Monate betragen soll.
Das ist keine lange Zeit :weinen1:
Ja, das habe ich auch gelesen und es hat mich genauso geängstigt wie dich. Das muss aber bei deinem Hund nicht so sein. Ich war gefühlsmäßig auch sowas von im Keller. Dann habe ich überlegt, dass Lena meinen Kummmer spürt. Ich wollte nicht, dass Lena sich wegen mir schlecht fühlt. Durch ihre Krankheit ist sie ja schon gebeutelt.

Ich habe beschlossen Lena die Zeit so schön zu machen, wie ich nur kann. Jeden Morgen begrüße ich sie freundlich und sie hat mich voll im Griff.

Bei Lena ging das Ende März los und die 9 Monate sind schon um. Es gibt also Ausnahmen. :gassi2:

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