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Kleines bis großes Problem, eure Einschätzung

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Thema eröffnet:
Beje91
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Kleines bis großes Problem, eure Einschätzung

Beitragvon Beje91 » 4. Juni 2018 20:22

Beitrag von Beje91 » 4. Juni 2018 20:22

Hallo ihr,

ich brauche dringend eure Hilfe.
Problemhund ist wahrscheinlich übertrieben aber ich brauche mal eure Einschätzung.
Ich habe seit zwei Wochen ein neues Familienmitglied, einen Chihuahua 5 Jahre alt. Ich habe ihn aus einer Familie mit Kindern übernommen, da diese nicht mehr genügend Zeit haben.
Der kleine ist war anfangs sehr sehr ängstlich und jetzt wo er sich an mich gewöhnt hat weicht er mir nicht mehr von der Seite, er folgt mir in der Wohnung auf Schritt und Tritt, auf wenn ich auf Toilette gehe und das ganze ist für mich ziemlich anstrengend. Zusätzlich möchte er zu jedem Zeitpunkt auf meinen Schoß!
Alleine bleiben kann er jedoch habe ich gestern als ich das Haus verlassen habe gehört wie er jaulte. Da ich berufstätig bin soll er auch viel Zeit bei meiner Mutter verbringen. Er lässt sich mitlerweile auch gut streicheln jedoch schnappte er aufeinmal nach der Hand meiner Mutter was mir zusätzlich sorgen macht.
Beim gassi gehen ist er auch sehr schreckhaft und ängstlich, laute Autos und Menschenmenge gehen gar nicht und andere Hunde sind auch super schwierig! Wahrscheinlich hat der kleine das ganze alles nicht kennengelernt.
Da er jetzt 5 ist mache ich mir Gedanken ob man das ganze in den Griff bekommt und vorallem habt ihr Tipps für mich?

Danke für eure Einschätzung


Bärbel
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Re: Kleines bis großes Problem, eure Einschätzung

Beitragvon Bärbel » 4. Juni 2018 21:01

Beitrag von Bärbel » 4. Juni 2018 21:01

Hallo Beje
(ich finde diese Pseudonamen einfach blöd, würde dich lieber mit deinem richtigen Namen ansprechen.)
Zwei Wochen für einen Problemhund ist absolut keine Zeit, du wirst noch ganz viel Zeit brauchen um aus einem verstörten Hund einen tollen Begleiter zu machen. Aber seine Liebe hast du mal schon voll erobert und das ist der wichtigste Schritt.
Mein Fely ist auch ein Extremfall, nun schon 2 1/2 Jahre bei mir und ist immer noch mein Schatten.
Hast du Hundeerfahrung, noch einen anderen Hund an dem sich dein Sorgenkind orientieren kann, wohnst du mit deiner Mutter zusammen?
-------------------------------
Nach zwei Wochen würde ich noch keinen Hund alleine lassen. Erst wenn der Lütte anfängt dich los zulassen, dir nicht mehr laufend hinterherläuft. kannst du anfangen ihn ganz langsam Minutenweise an das alleine sein zu gewöhnen.
Deine Mama soll sich ganz einfach hinsetzen und den Lütten gar nicht beachten, nicht anschauen...., in ihre Nähe legst du eine Feinchenspur bis zu ihr hin. Erst wenn das geht ohne das er misstrauisch ist kann es weiter gehen. Mama ruft und hält Feinchen.
Erst wenn er begeistert ist das Oma da ist nimmt sie ihn auf den Arm und nie von Oben sondern von der Seite greifen. Er versucht sie weg zuschnappen, weil er nur dich will.
Das raus gehen ist das einfachste eigentlich. Trage ihn von Daheim fort und lass ihn nach Hause laufen, immer gut zureden , Loben, Feinchen. Es wird etwas dauern bis er sich an Autos und Geräusche und fremde Füße gewöhnt. Wenn ihr an fremden Hund vorbei geht nehme ihn an die andere Seite, rede ihm ruhig zu und.... Feinchen. kein stehen bleiben, geh einfach weiter. Ich würde auch noch keinen fremden Hund an ihn ran lassen. Erst wenn er selber interesse zeigt.... Hundkontakt kann später kommen. Immer alles mit Ruhe und Geduld, keine lauten Worte in seiner Nähe, davon hat er sicher schon genug eingesteckt.


Sonja
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Mitglieds-Vorname: Sonja

Re: Kleines bis großes Problem, eure Einschätzung

Beitragvon Sonja » 5. Juni 2018 11:19

Beitrag von Sonja » 5. Juni 2018 11:19

Bärbel hat geschrieben:
4. Juni 2018 21:01
Hallo Beje
(ich finde diese Pseudonamen einfach blöd, würde dich lieber mit deinem richtigen Namen ansprechen.)
Zwei Wochen für einen Problemhund ist absolut keine Zeit, du wirst noch ganz viel Zeit brauchen um aus einem verstörten Hund einen tollen Begleiter zu machen. Aber seine Liebe hast du mal schon voll erobert und das ist der wichtigste Schritt.
Mein Fely ist auch ein Extremfall, nun schon 2 1/2 Jahre bei mir und ist immer noch mein Schatten.
Hast du Hundeerfahrung, noch einen anderen Hund an dem sich dein Sorgenkind orientieren kann, wohnst du mit deiner Mutter zusammen?
-------------------------------
Nach zwei Wochen würde ich noch keinen Hund alleine lassen. Erst wenn der Lütte anfängt dich los zulassen, dir nicht mehr laufend hinterherläuft. kannst du anfangen ihn ganz langsam Minutenweise an das alleine sein zu gewöhnen.
Deine Mama soll sich ganz einfach hinsetzen und den Lütten gar nicht beachten, nicht anschauen...., in ihre Nähe legst du eine Feinchenspur bis zu ihr hin. Erst wenn das geht ohne das er misstrauisch ist kann es weiter gehen. Mama ruft und hält Feinchen.
Erst wenn er begeistert ist das Oma da ist nimmt sie ihn auf den Arm und nie von Oben sondern von der Seite greifen. Er versucht sie weg zuschnappen, weil er nur dich will.
Das raus gehen ist das einfachste eigentlich. Trage ihn von Daheim fort und lass ihn nach Hause laufen, immer gut zureden , Loben, Feinchen. Es wird etwas dauern bis er sich an Autos und Geräusche und fremde Füße gewöhnt. Wenn ihr an fremden Hund vorbei geht nehme ihn an die andere Seite, rede ihm ruhig zu und.... Feinchen. kein stehen bleiben, geh einfach weiter. Ich würde auch noch keinen fremden Hund an ihn ran lassen. Erst wenn er selber interesse zeigt.... Hundkontakt kann später kommen. Immer alles mit Ruhe und Geduld, keine lauten Worte in seiner Nähe, davon hat er sicher schon genug eingesteckt.
Hast du voll gut geschrieben, Bärbel! Dem ist nichts hinzuzufügen!

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