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Unsicherheit bez. Hundekaufs

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Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon malve » 1. September 2018 21:54

Beitrag von malve » 1. September 2018 21:54

Hallo!

Vielleicht könnt Ihr mir raten. Ich bin ein bisschen verunsichert.
Vor einigen Tagen bin ich auf der Suche nach einem Chi auf eine Züchterin gestoßen, die ihre Zucht verkleinert.
Ich habe mich auf Anhieb Hals über Kopf in Sunny, 2,5 Jahre, verliebt. Ihr Name ist Programm. Der Schwanz ist wie ein Propeller gegangen vor lauter Freude, sie ist von der Züchterin zu mir und zurück, hat uns abgeschleckt, dann auch noch den Kater, der im Weg gelegen hat...
Als ich gehen wollte, hat sie sich vor mich hingesetzt und zu mir hochgeschaut, als wollte sie sagen: "Nimmst mich jetzt mit?".
Das Problem ist, sie hatte zweimal Junge, die beide Male nicht überlebt haben. Das zweite Mal wurde sogar ein Kaiserschnitt gemacht. Seit der Zeit hat sie auch einen Nabelbruch.
Trotzdem möchte die Züchterin noch € 500,-- haben, weil sie Papiere hat und recht teuer war.
Mein Tierarzt rät zur Kastration und Behebung des Nabelbruchs, das kostet nochmal 450,--.
Ich bin mir nicht sicher, dass die gesundheitlichen Probleme damit ausgestanden sind; wenn eine Hündin hintereinander zweimal Totgeburten hat, muss ja etwas nicht stimmen.
Mein letzter Hund -ein Havaneser- war chronisch krank, und ich möchte nicht wieder ein geliebtes Tier in Bälde verlieren.

LG
Malve


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon eumeline » 1. September 2018 22:01

Beitrag von eumeline » 1. September 2018 22:01

Hallo,

da ist aus der Ferne schwer was zu sagen, der Preis auch mit den OP Kosten ist okay, die Todgeburten können auch an der Verpaarung gelegen haben, genau kann man das so auch nicht sagen.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit das sie noch bei der Züchterin bleibt bis nach der OP und Du dann ein Gesundheitszeugnis vom behandelnden TÄ mitbekommst. Biete Ihr an wenn Alles okay ist die Kosten für die OP und den Kaufpreis zu zahlen.

Wenn Du ganz unsicher bist dann suche weiter, einen Garantieschein für Gesundheit kann Dir leider auch der beste Züchter nicht geben, es sind nun mal Lebewesen.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Claudia » 1. September 2018 22:19

Beitrag von Claudia » 1. September 2018 22:19

Also das war ja wohl Liebe auf den ersten Blick. :bussi: Da würde ich gar nicht mehr überlegen. 500 EUR sind keinesfalls zu viel für eine Hündin vom Züchter. Fast so viel zahlt man ja schon ans Tierheim. Den Nabelbruch würde ich finden, müsste sie noch operieren lassen bzw. bezahlen, aber wenn sie es nicht will, würde ich sie trotzdem nehmen. Den Nabelbruch würde ich schon operieren lassen. Die Kastration hätte die Züchterin bei dem Kaiserschnitt gleich machen lassen sollen, wenn sie sie ja sowieso aus der Zucht nimmt. Jetzt besteht da ja nicht mehr zwangsläufig eine Veranlassung, dies zu tun. Und die Totgeburten haben ganz sicher nichts mit der Gesundheit der Hündin selber zu tun.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon callie » 1. September 2018 23:02

Beitrag von callie » 1. September 2018 23:02

500 Euro sind völlig OK :ja: und wenn ich mich in die süße Maus so verliebt hab wie du würde ich sie sofort nehmen :himmeln: und die OP kosten selbst bezahlen.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon mina1980 » 1. September 2018 23:12

Beitrag von mina1980 » 1. September 2018 23:12

Ich finde 500 euro auch ok.

Dass die Hündin eine OP braucht ist zwar blöd aber ein Narbenbruch kann bei schlechtem Bindegewebe schnell mal passieren. Unsere Melody hatte auch nach der Kastration einen Narbenbruch.

Nur weil sie 2x Totgeburten hatte muss sie ja nicht krank sein. Sonst hätte die Züchterin ja nicht mit ihr züchten dürfen (oder seh ich das falsch).

Und wenn du selbst nicht züchten magst ist es dann auch nicht so wichtig.

Also mal das Herz entscheiden lassen.

Lg


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Sandra » 2. September 2018 02:51

Beitrag von Sandra » 2. September 2018 02:51

Ein Nabelbruch hat der Hund soweit mir eine TA sagte von Welpe an.

https://tierarztpraxis-rogalla-rummel.d ... bilicalis/

Es entsteht also nicht bei einem Kaiserschnitt. Damit die Hündin auch decken zu lassen finde ich nicht in Ordnung. Die "Züchterin" hat es billigend in Kauf genommen, dass der Darm der Hündin sich verschließt.

Von so einer "Züchterin" würde ich Abstand nehmen. Für sie ist das Tier nur ein Mittel zum Zweck um Geld zu verdienen.

Das sie die Hündin auch noch ein zweites Mal belegt hat. Sauerei!

Vermutlich ist diese "Züchterin" nicht ehrlich mit dir.

Für mich klingt das nicht nach liebevoller Züchterin, sondern nach einem Mensch der gerne Tiere zum Verkauf produziert. Egal wie?

Es tut mir leid für die Hündin.

Wer weiß was die Hündin noch für Baustellen hat. PL? Augen? Zähne? Wasserkopf? Hat diese "Züchterin" alles vor dem decken kontrollieren lassen? Gibt es Tierarzt berichte? Blutuntersuchung?

Ich bin selber blauäugig reingefallen, aus Fehlern lernt man. Hab hier einen Hund mit PL und grauen Star und den anderen mit Wasserkopf. Es wird immer mit kranken Hunden weiter gezüchtet. Da kann man schnell viel Geld beim Tierarzt lassen. Daher sind die Anschaffungskosten noch der geringste Aufwand.

Ein verantwortungsvoller "Züchter" der züchtet nur mit gesunden Hunden....nicht mit Hunden die krank sind. Nachdem diese Person ihren Hund mit einem Nabelbruch decken ließ, beantwortet sich von selbst ob diese Person Verantwortung zeigt.

Die will nicht ihre Zucht verkleinern, sondern den Hund der ihr kein Geld bringt los werden. Wo kommt das Tier her? Gibt es Papiere? Welcher Zuchtverband? Wie oft habe ich schon gehört jemand will seine Zucht verkleinern oder aufgeben um sich im Anschluss gleich neue Hündin zu kaufen. Nachdem man die kranken los ist.

Nur weil jemand Welpen produziert ist er noch lange kein Züchter.

Die Hündin einer Bekannten ist wegen eines nicht behandelten Nabelbruch verstorben. Dieses Hündin hatte sie auch mit Nabelbruch und erwachsen gekauft.

Dann erst in den OP als es schon wegen dem Nabelbruch Komplikationen gab.

Einen Nabelbruch durch einen Kaiserschnitt sowas habe ich noch nie gehört :weissnicht:

Da ein Hund nach dem Gesetz immer noch eine Sache ist, hat eine Züchterin im Grunde eine Gewährleistung zu übernehmen. Ein Nabelbruch ist von der Züchterin zu beheben.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon malve » 2. September 2018 15:03

Beitrag von malve » 2. September 2018 15:03

Danke für Eure Kommentare und Euer Interesse! Es ist schön, wenn man sich austauschen kann.

LG
Malve


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Claudia » 2. September 2018 15:59

Beitrag von Claudia » 2. September 2018 15:59

Einen Nabelbruch können laut diesem Link genauso erwachsene Hunde bekommen. Und je nach Größe kann es sogar sein, dass eine OP gar nicht erforderlich ist.

http://www.doggydoc.de/hundewissen/kran ... nabelbruch


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Udina » 2. September 2018 16:09

Beitrag von Udina » 2. September 2018 16:09

Also ich finde 500 Euro sind ok , und wenn Du Dich schon in die Kleine verliebt hast und wie ich gelesen habe als Du wieder gehen wolltest und sie vor Dir sass und Dich angeschaut hat und wohl sagen wollte : nimmst Du mich jetzt mit? Sorry da hätte ich keine Sekunde gezögert und die OP wenn sie wirklich nötig ist hätte ich auch bezahlt. Sorry das ist hier nur meine persönliche Meinung zu diesem Thema :gnade:


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Charlchen » 2. September 2018 16:58

Beitrag von Charlchen » 2. September 2018 16:58

Hey Gerlinde,

ich würde Dir davon abraten, denn Dein Bauchgefühl sagt Dir etwas anderes und Dein Verstand auch. Dein Herz will ihr natürlich helfen, sie mochte Dich. Ich kann das voll verstehen aber ich würde Dir raten, “such weiter“.

Irgendwo wird es eine Fellnase geben, die auch zu Dir passt und die eine andere Situation hat.

Das ist mein Gefühl dazu ;)
Liebe Grüße
Sandra


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon malve » 2. September 2018 22:41

Beitrag von malve » 2. September 2018 22:41

Hallo!

Nochmals danke für Eure Posts.
Leider hat es sich inzwischen erledigt, da die Züchterin es anscheinend sehr eilig hatte und den Hund inzwischen jemand anderem verkauft hat.
Eines möchte ich noch klarstellen: es ist mir nicht ums Geld gegangen, sondern meine Bedenken waren insofern, als ich fürchtete, mit der OP sei es nicht ausgestanden, und ich habe möglicherweise wieder einen kranken Hund.
Mein letzter Hund, Jessy, war zehn Jahre ihres Lebens sehr krank.
Auch, wenn man den Arzt konsultiert und alles versucht, ist es doch sehr schwer, weil man ja mitleidet.
Deshalb bin ich jetzt eher vorsichtig, auch, wenn man natürlich, wie oben jemand schreibt, nie eine Garantie hat.

LG
malve


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Charlchen » 3. September 2018 07:10

Beitrag von Charlchen » 3. September 2018 07:10

:bussi: guten Morgen,

Du musst Dich doch nicht rechtfertigen :herzen:
Ich denke jeder wünscht sich und seinem Tier, dass es gesund ist. Natürlich kann es jederzeit krank werden und dann macht man alles was möglich ist um zu helfen.
Daher habe ich das geschrieben, dass ich es nicht gemacht hätte. Du hattest ja auch ein komisches Gefühl.
Du warst Dir unsicher, ob nicht noch mehr im Argen ist.
Es sollte nicht sein.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du einen passenden Wautz findest und das wirst Du ganz sicher.

Liebe Grüße
Sandra und Charlie


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Sandra » 3. September 2018 08:56

Beitrag von Sandra » 3. September 2018 08:56

Claudia hat geschrieben:
2. September 2018 15:59
Einen Nabelbruch können laut diesem Link genauso erwachsene Hunde bekommen. Und je nach Größe kann es sogar sein, dass eine OP gar nicht erforderlich ist.

http://www.doggydoc.de/hundewissen/kran ... nabelbruch
Da steht gar nicht wodurch ein Nabelbruch bei erwachsenen Hunden kommen kann. Es ist auch nicht bekannt, woher der Autor sein Wissen hat. Ist er Tierarzt? Einen Nabelbruch durch einen Kaiserschnitt, das kann ich mir nicht vorstellen.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon JasminHN » 3. September 2018 09:12

Beitrag von JasminHN » 3. September 2018 09:12

Also wenn du dich verliebt hast, dann rede mit der Züchterin. Amy hatte auch einen KS und wurde anschliessend kastriert und aus der Zucht genommen (ging in den Tierschutz über)

die Gesundheitlichen Baustellen haben wir aber trotzdem das leider nicht gerade wenige, das ist keine Garantie :weissnicht: das da nicht noch was kommst, aber wenn man danach geht darf man sich keinen Hund anschaffen, weil bei jedem kann was kommen. Kimmy bekam mit 3j Epilepsie wurde aber auch davor in der Zucht eingesetzt, hier kann man der Züchterin zbsp. keinen Vorwurf machen, die Epi trat ja viel später auf, es gibt eben wie gesagt keine Garantie.

Aber wenn dein Herz schon ja gesagt hat, dann gibt es nichts mehr zu überlegen :kicher: , ihr werdet die Hürden nehmen.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Sandra » 3. September 2018 09:39

Beitrag von Sandra » 3. September 2018 09:39

Hallo Gerlinde,

ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es dir ums Geld ging. Jeder der sein Tier liebt leidet, wenn es krank ist. Es ist legitime sich von anderen im Forum einen Rat zu holen. Du findest bestimmt noch die Maus für dich :gassi2:

Die "Züchterin" hat die Hündin an den nächsten verkauft, der ihr das Geld auf den Tisch gelegt hat. Vermutlich ist ihr nicht mal wichtig, wo die Maus jetzt landete und ob es ihr dort gut geht. Das Tier ist hier einfach nur eine Ware. Mir sind auch schon solche "Züchter" über den Weg gelaufen.


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Samy » 3. September 2018 10:06

Beitrag von Samy » 3. September 2018 10:06

Sehr unschön, wie das abgelaufen ist. Tut mir leid, dass du an so eine "Züchterin" geraten bist :(

Solche "Züchter" gibt es heutzutage leider zu Hauf... und gerade bei solchen "Züchtern", denen alles außer das Geld egal ist sind die Hunde leider oft krank bzw. werden es früher oder später, weil auf nichts geachtet wird. Sehr traurig sowas :(

Am besten schaust du mal nach seriösen Züchtern, wo Gesundheit und das Wohl der Hunde auf Platz 1 stehen. Ein Hund aus einer gesunden und seriösen Zucht hat seinen Preis, aber dafür stehen die Chancen sehr gut, dass der Hund bei bester Gesundheit ist und es auch möglichst lange bleibt.

Mir bricht es auch immer das Herz wenn ich die ganzen Anzeigen sehe auf ebay Kleinanzeigen, wo unzählige Hunde und Welpen "verhökert" werden :weinen2:


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Lisaemilia » 3. September 2018 12:52

Beitrag von Lisaemilia » 3. September 2018 12:52

Ich schließe mich da voll und ganz der lieben Gaby ( callie) an.
Ich hätte die kleine Maus sofort mitgenommen


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Claudia » 3. September 2018 13:21

Beitrag von Claudia » 3. September 2018 13:21

Sandra hat geschrieben:
3. September 2018 08:56
Claudia hat geschrieben:
2. September 2018 15:59
Einen Nabelbruch können laut diesem Link genauso erwachsene Hunde bekommen. Und je nach Größe kann es sogar sein, dass eine OP gar nicht erforderlich ist.

http://www.doggydoc.de/hundewissen/kran ... nabelbruch
Da steht gar nicht wodurch ein Nabelbruch bei erwachsenen Hunden kommen kann. Es ist auch nicht bekannt, woher der Autor sein Wissen hat. Ist er Tierarzt? Einen Nabelbruch durch einen Kaiserschnitt, das kann ich mir nicht vorstellen.
Auf jeden Fall ist es Tierarztwissen:

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In dem Link steht z.B. sehr wohl auch "Nabelbrüche können auch als Folge von stumpfen Traumata (Verletzungen) und bei Unfällen auftreten."

Habe heute meine Tierärztin gefragt, die bestätigte, dass Hunde genau wie Menschen in jedem Alter einen Leistenbruch bekommen können, z.B. durch Pressen beim Kotabsatz oder bei der Geburt. Auch beim Kaiserschnitt könnte das passieren. Es wäre aber schwer zu sagen, ob in dem Fall der Leistenbruch vorher schon da war. Das kann nur der behandelnde Tierarzt sagen.

Ich hatte auch vor ein paar Jahren einen Leistenbruch, ohne dass ich schwer gehoben oder sonst irgendwas gemacht hätte.

Aber das Thema hat sich ja jetzt leider erledigt. Dann sollte es nicht sein und ein anderes Schätzchen wartet irgendwo auf dich, liebe Gerlinde ! :wink:


Sandra
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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Sandra » 3. September 2018 14:05

Beitrag von Sandra » 3. September 2018 14:05

Vielen Dank Claudia. Das war aufschlussreich und informativ. :wink:


Anton
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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Anton » 3. September 2018 21:33

Beitrag von Anton » 3. September 2018 21:33

Sandra hat geschrieben:
3. September 2018 09:39
Die "Züchterin" hat die Hündin an den nächsten verkauft, der ihr das Geld auf den Tisch gelegt hat. Vermutlich ist ihr nicht mal wichtig, wo die Maus jetzt landete und ob es ihr dort gut geht. Das Tier ist hier einfach nur eine Ware. Mir sind auch schon solche "Züchter" über den Weg gelaufen.
Du kennst die Züchterin? (Liest sich zumindest so)

Falls nicht, wie kommst du auf so etwas?
Der Hund wurde zum Verkauf angeboten, und sie hat ihn verkauft, was ist daran falsch?

Das macht jeder Züchter so, wie soll er denn sonst den Hund verkaufen?
Jedesmal wenn einer zum ansehen kommt 4 Wochen warten ob der sich wieder meldet?
Der nächste kam, war sofort verliebt, es war stimmig und der Hund hat eine neue Familie, könnte doch auch so gewesen sein?!

Und zum Thema Nabelbruch, ja, der kann auch erst später kommen und muß nicht von Geburt an sein. Auch muß man nicht jeden NB operieren, da kommt es auf die Größe an.

Man muß nicht immer und überall das böse sehen ;)


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Re: Unsicherheit bez. Hundekaufs

Beitragvon Sandra » 3. September 2018 23:52

Beitrag von Sandra » 3. September 2018 23:52

Anton hat geschrieben:
3. September 2018 21:33


Du kennst die Züchterin? (Liest sich zumindest so)

So klein ist die Welt ;)

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