Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

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Grins

Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Grins » 3. April 2015 22:07

Hallo,
ich wollte hier mal ein paar Ratschläge hören für mein Problem.
Mein kleiner kastrierter 3 Jahre alter Muck war vor drei Woche ein super Hund. Ihn konnte jeder anfassen, spiele,tollen usw.
Er kam mit 12 Wochen zu uns und Benny ein großer Mischling (8) Jahre alten Hund. Muck war dadurch nie alleine. Jetzt kommt mein problem.
Vor knapp 3 Wochen wurde er wegen Zahnstein in Narkose gelegt. Ihm wurden 6 Zähne gezogen und wurde zum aufwachen in der Praxis behalten. Schon wie ich ihn um 16.00 Uhr abgeholt habe sagte die Tierarzthelferin das er knurrt und ich ihn selbst raus holen muss. Das habe ich getan und habe es einfach auf die Narkose geschoben. Seit diesem Tag ist es aber so das alleswas nicht zur engen Familie gehört angeknurrt und auch geschnappt wird. Meine Schwester kommt jede Woche ein mal sogar Sie wird angeknurrt.
Jetzt habe ich viel geübt mit platz, Sitz, Pfötchen usw. Aber es hilft nicht wirklich.
Wenn er knurrt muss er in seinen Korb und ich schimpfe, ist er leise fliegt ein leckerli.
Jetzt wäre es super wenn mir der ein oder andere noch Tipps geben kann.
Liebe Grüsse

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Bärbel
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Bärbel » 3. April 2015 23:56

Warst du zur Nachtkontrolle mit Röntgen? Es kann nach dem Zähne ziehen auch zu Entzündungen kommen. Vielleicht ist auch ein von einem Zahn was drinnen geblieben?
Wie frisst er normal, Probeweise Lieblingknochen oder ein größeres Stück Fleisch hinlegen.
Vielleicht war die Narkose nicht tief genug das er beim Ziehen Schmerzen hatte.
Bärbel

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Mina
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Mina » 4. April 2015 00:10

Vielleicht hat er Schmerzen? im Mundraum oder Magendarm.
6 Zähne ziehen bei einem 3 Jahre alten Hund? das ist Krass
Liebe Grüße von Lisa mit Mina

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Grins

Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Grins » 4. April 2015 00:24

Ich fände es auch viele Zähne. Ich muss dazu sagen das ich vorher bei einem anderen Tierarzt ware und der meinte Zahnstein muss man erst mit 8 Jahren entfernen. Dem habe ich blind vertraut und habe mir aus dem Internet ein Zahngel besorgt und jeden Tag Zähne geputzt. Mir ist dann aufgefallen das ein Zahn total wackelt deswegen bin ich am nächsten Tag zu einem anderen gefahren. Der meinte es muss sofort gemacht werden. Hat den op plan umgestellt das er gleich dran war. Zu einer Nachuntersuchung musste ich nicht. Er frisst sein Trockenfutter ganz normal ich habe es aber jetzt komplett gedreitefrei extra für Chihuahua.

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Mina
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Mina » 4. April 2015 01:54

schau dich mal nach einem geeigneten Futter um. Entweder Frisches rohes Futter (Barf) oder ein hochwertiges Nassfutter. Hier im Forum findest du viel Infos dazu. Melde dich doch mal an, dann kannst du alle Themen lesen. Trockenfutter ist auf Grund der Zusammensetzung kein gutes Hundefutter, die Fehlende tierische Flüssigkeit ist eins von vielen was das Trockenzeug ungeeignet macht als Ernährung. Nahrung sollte zum größten Teil aus Flüssigkeiten bestehen.
( rohes Fleisch was dem Hund sein Natürliches Hautnahrungsmittel ist, hat z.B. 60-90%) Leitungswasser kann die tierische Flüssigkeit nicht ersetzen.
Trockenfutter macht die Zähne ehr kaputt, als das sie gepflegt werden, ganz egal für welche Rasse das Futter laut Hersteller sein soll.

zum Thema Barf: viewtopic.php?f=2&t=31818
Liebe Grüße von Lisa mit Mina

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Grins

Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Grins » 4. April 2015 08:34

Danke für die Antwort. Ich habe den Tierarzt extra gefragt wegen selbst kochen und herstellen von Nahrung für Muck. Er sagte mir ich sollte auf dieses Futter gehen weil ihm sonst zu viele Vitamine und Mineralstoffe fehlen. Das kochen/ zusammenmischen wäre zu gefährlich für Mangel Ernährung. Nassfutter hat er mir auch ab gerade da der Abrieb der Zähne fehlt. Ich werde mir glaube ich einen guten Tierarzt suchen müssen. Heute abend werde ich mich mal anmelden.
Könnte mir jemand mal noch Übungen verraten die was mit Unterordnung zu tun haben?

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Alika
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Alika » 4. April 2015 09:16

Von selbst kochen würde ich auch abraten...wenn dann lieber barfen (Rohfütterung) oder ein gutes nassfutter.
Ich kann mir auch vorstellen, das es für den Kleinen ein traumatisches Erlebnis war und er deshalb jeden Fremden anknurrt.
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eumeline
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon eumeline » 4. April 2015 09:32

Es ist leider so das die TÄ immer noch zu TF raten, das ist wirklich traurig, denn TF macht den Hund auf Dauer krank und das mit dem Abrieb ist ein Ammenmärchen.

Nehme mal ein paar Bröckchen vom TF und mach sie nass, Du wirst sehen das es eine ziemliche Schmiere wird und diese Schmiere legt sich auf die Zähne, dazu kommt das die Hunde garnicht soviel trinken können um das TF feucht genug zu machen, für eine vernünftige Verdauung ist das aber nötig.
Ältere Hunde die ausschließlich TF bekommen, haben im Alter in der Regel schwerde Nierenprobleme und wer will das schon für Seinen Hund?

Mein TA hat mal ehrlich zugegeben das sie im Studium nichts über Ernährung lernen.

Du musst ja nicht selber mixen, nehme ein gutes, getreidefreies NF wie z.B, GranataPet oder TerraCanis, damit bist Du auf der sicheren Seite.

Wenn Du gerne auf BARF umsteigen möchtest, dann solltest Du Dich in die Materie erstmal sehr gut einlesen damit keine Mangelschäden entstehen muss man sich damit wirklich intensiv befassen.
Liebe Grüße von
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Bärbel
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Bärbel » 4. April 2015 10:58

Meine Hunde werden Nelly im August 4 und Desy im November 4 Jahre.
Wie ihr wisst hat Nelly fast keine Zähne mehr und Desy hat ja vor kurzem auch 4 Zähne verloren und wir waren in diesem Jahr in der Klinik beim Zahnarzt in Behandlung.
Meine Haustierärztin meint das ist einmal Gen bedingt und dann macht gerade das Zähne putzen die Zähne locker.
Ich benutze nur den Mikrofaserfingerling....
Die Zahnärztin sagt man soll jedes Jahr die Zähne kontrollieren und den Zahnstein entfernen lassen, um so kleiner die Zähne um so gefährlicher.
Nelly wiegt 1800 Gramm und Desy ist zu dick muss runter auf 2600 Gramm.
Bärbel


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kris

Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon kris » 16. Juni 2015 07:21

an alle!
.... interessante beitraege! wir leben in california, und ich hatte meinen chihuahua auch vor ein paar wochen bei der zahnreinigung - jetzt will er sich die zaehne nur noch unter erschwerten umstaenden putzen lassen. das hatte er vorher nicht. vielleicht liegt es ja tatsaechlich an der zu gering gewaehlten narkosemittelmenge. bei der groesse sind sie natuerlich vorsichtig nicht ueberzudosieren. denn dann koennte es passieren, dass der hund nicht mehr aufwacht. das will ja nun wirklich niemand. PHELIX KNOPPH ;) http://www.blog.mr-uxn.com/2009/12/our- ... e-dog.html war nach der behandlung auch ziemlich schlapp. jetzt gehts wieder, aber die frage ist immer noch offen, WAS FUETTERN, WAS FUER NICHT SO SCHNELL WIEDER FUER ZAHNSTEIN SORGT, und auch die nieren nicht so belastet. wofuer trockenfutter sorgen soll. weiss jemand wieso eigentlich?

danke fuer weitere infos zum thema!
liebe gruesse aus california ;)
kris + phelix knopph :chi:

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Okki
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Okki » 16. Juni 2015 09:11

Hallo Kris,

unbedingt ein hochwertiges Nassfutter oder Barf (Rohfleisch) füttern. Für die Rohfleischvariante solltest Du dich aber vorher genau informieren sowie den Calcium- und Leberbedarf deines Hundes ausrechnen.

Ansonsten würde ich eben ein gutes Nassfutter empfehlen.
Guck mal hier, das Herrmans Organics und Terra Canis zB, sind beide sehr sehr gute Futtersorten.

Trockenfutter schadet den Zähnen, es reinigt nichts.

:wink:
Liebe Grüße von Steffi und den Vierbeinern

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eumeline
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon eumeline » 16. Juni 2015 09:36

Hallo Kris,

lass auf jeden Fall jegliches Trockenfutter weg, ich weiss ja jetzt nicht wie die Auswahl bei Euch ist, aber schaue nach einem guten und vor Allem getreidefreien Nassfutter, damit bist Du immer auf der richtigen Seite.

Kommst Du an Herbax-Hundezahnpflege ? D_ie ist sehr zu empfehlen um Zahnstein vorzubeugen http://www.amazon.de/cp-pharma-CP-Pharm ... +zahnpasta
Liebe Grüße von
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Okki
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon Okki » 16. Juni 2015 16:38

Huch sorry, hatte den Link vergessen
http://m.zooplus.com/shop/dogs/canned_dog_food
Liebe Grüße von Steffi und den Vierbeinern

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gandalf
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Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon gandalf » 16. Juni 2015 19:17

Trockenfutter belastet deshalb die Nieren,weil sie zu viel auf einmal saufen müssen,nachdem sie das gefressen haben.Dadurch werden die Nieren überbelastet.
Für die Zähne ist es auch nicht günstig,weil die Reste des trockenen Futters in den Zahnzwischenräumen kleben bleiben.Selbst ,wenn man Trockenfutter einweicht(schau dir da mal die Matsche an),entlastet dies nicht die Nieren.
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wenn es im Himmel keine Hunde gibt
gehe ich dort auch nicht hin.


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chinesechick

Re: Nach der Narkose ein ganz anderer Hund:-(

Beitragvon chinesechick » 6. August 2015 11:34

Bärbel hat geschrieben:Warst du zur Nachtkontrolle mit Röntgen? Es kann nach dem Zähne ziehen auch zu Entzündungen kommen. Vielleicht ist auch ein von einem Zahn was drinnen geblieben?
Wie frisst er normal, Probeweise Lieblingknochen oder ein größeres Stück Fleisch hinlegen.
Vielleicht war die Narkose nicht tief genug das er beim Ziehen Schmerzen hatte.



Hallo


Der arme kleine Kerl. Da hat er anscheinend was mitmachen müssen. Einen richtgen Rat kann ich dir auch nicht geben, mein Vertnad sagtmir, dass die Zeit den Schrecken blasser werden lässt. Sei noch lieber und aufmerksamer, gib ihm sein Lieblingsessen und ich bin sicher er merkt sich das und es wird alles wieder gut.


LG


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