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Lea und ihr Herz

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!

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Michaela
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Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 27. Juni 2020 18:16

Beitrag von Michaela » 27. Juni 2020 18:16

Ich wollte mal berichten, wie sich Leas Zustand nach der akuten Herzproblematik im März, nun entwickelt hat.
Ich habe auch den Befund von März beigefügt, damit sich jeder ein Bild über ihre Herzerkrankung machen kann.
Lea bekam am Anfang Cardisure, allerdings war ich mit der Wirkung nicht so zufrieden und Lea wollte auch nichts mehr fressen. Ich fand dann im Netz auch noch einen kritischen Bericht über den Herzmittelwirkstoff Pimobendan und suchte deshalb nach naturheilkundlichen und homöopathischen Alternativen und wurde zum Glück fündig.

Lea bekommt seit April morgens und abends mehrere homöopathische und pflanzliche Mittel und ihr geht es damit, ohne irgendwelche Nebenwirkungen, wirklich sehr gut.
Sie ist wieder meine kleine, freche Hexe!

Ich schreibe hier bewußt nicht um welche Mittel es sich handelt, da man es in Eigenverantwortung gibt.
Wenn aber jemand Interesse hat, dann gerne über PN.

Mich würde auch noch Interessieren, ob es hier im Forum noch mehr herzkranke Hunde gibt, die mit alternativen behandelt werden.

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Herzliche Einladung zum


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Das Chihuahuatreffen von chiforum.de am 8.August 2020 im Schwoabeländle

Sandra
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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Sandra » 28. Juni 2020 09:49

Beitrag von Sandra » 28. Juni 2020 09:49

Ich stehe dem Medikament Vedmedin auch skeptisch gegenüber. Die Statistik sagt, ein Hund der Vedmedin erhält hat eine Überlebenszeit von 9-12 Monaten. Das sagt auch die Studie über dieses Medikament. Nebenwirkungen können sein Herzrasen und Übelkeit. Das Mittel ist in Deutschland nicht bei Menschen zugelassen, eine Nebenwirkung bei Menschen ist der plötzliche Herztod.

Ich habe das Medikament bewusst für Lena abgelehnt. Sie hatte Herzrasen davon. Jeder Tierarzt scheint im Moment dieses Mittel zu verwenden.

Ich schwöre auf einen ACE Hemmer z.B. Benazepril in Verbindung mit Entwässerung sofern die Krankheit schon sehr Fortgeschritten ist bzw. im letzten Stadion. Bei Lena war das 03/2018 der Fall sie hatte Wasser in der Lunge.

Lena ist weit über 12 Monate hinaus UND sie hat sich ganz gewaltig erholt. Sie sieht toll aus! Es geht ihr echt richtig gut. Das hätte niemand erwartet.

Ich wende auch Homöopathie an aber in diesem Fall würde ich es mich nicht trauen.


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 28. Juni 2020 11:07

Beitrag von Michaela » 28. Juni 2020 11:07

Hallo Sandra,

ja leider sind Vetmedin und Cardisure die meistverschriebenen Herzmedikamente beim Hund, aber erst nachdem es für den Menschen in D aufgrund der Nebenwirkungen verboten wurde!

Wenn man sich nicht traut, die Medikamente abzusetzen, dann kann man trotzdem noch ganz toll zusätzlich mit natürlichen Mitteln unterstützen!


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 28. Juni 2020 13:48

Beitrag von Michaela » 28. Juni 2020 13:48

Ich habe jetzt doch noch die alternativen Mittel als Foto beigefügt.

Diese beiden Ergänzungsmittel hat Lea schon vorher 1xtäglich je 1 Kapsel bekommen
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Diese Globulis bekommt Lea seit April morgens und abends jeweils 2 Stück
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Das kann man auch zu den Medikamenten vom Arzt geben, davon bekommt Lea eine halbe Tablette morgens und abends
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Dann bekommt Lea noch Strophantus Globuli aus der Urtinktur, diese sind in D allerdings Rezeptpflichtig und nur im Ausland bei Teebrasil zu bekommen, davon bekommt Lea 1 Stück am Tag!


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon HunsrückChis » 28. Juni 2020 15:57

Beitrag von HunsrückChis » 28. Juni 2020 15:57

Hallo Michaela, zum cardisure kann ich sagen, dass unsere OmaLeo es seit 2,5 Jahren in Kombination mit Fortekore erhält und sie seitdem bisher stabil ist. Sie hat eine einseitige schwere Herzklappeninsuffizienz mit stark vergrößerten Vorhof. Anfangs bekam sie nur Benefortin, worunter sie schnell abbaute, erst seitdem sie cardisure in Verbindung mit dem Fortekore bekommt hält sich ihre Herzleistung für ihre inzwischen über 14 Jahre stabil. Wir unterstützen auch mit homöopathischen Mitteln, aufgrund der Schwere der Erkrankung würde ich mich "nur" homöopathisch nicht wagen dran zu gehen, bevor sie die Medikamention mit cardisure bekam ging es ihr täglich immer schlechter, glaube nicht dass sie noch leben würde ohne ihre Medikamente...unterstützt von der Homöopathie, denke das ist totalindividuell und muss von Fall zu Fall ausprobiert und immer wieder überprüft und angepasst werden. Wir sind regelmäßig beim Herzultraschall um die Feinabstimmung so gut als möglich steuern zu können und haben seit März eine leichte Entwässerung hinzugekommen die wir auch immer wieder anpassen. Danke für deine Tipps mit den homöopathischen Mitteln, davon werd ich bestimmt mal was probieren. LG Yvonne


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Yvonne » 28. Juni 2020 17:45

Beitrag von Yvonne » 28. Juni 2020 17:45

 Die Statistik sagt, ein Hund der Vedmedin erhält hat eine Überlebenszeit von 9-12 Monaten. Das sagt auch die Studie über dieses Medikament. Nebenwirkungen können sein Herzrasen und Übelkeit
Kann ich jetzt nicht bestätigen, mein Balou bekam es über Jahre :weissnicht:


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Jacky0809 » 28. Juni 2020 18:34

Beitrag von Jacky0809 » 28. Juni 2020 18:34

Yvonne, ich kann das auch nicht bestätigen. :weissnicht:


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Udina » 28. Juni 2020 18:35

Beitrag von Udina » 28. Juni 2020 18:35

Liebe Michaela hab nun mal alles gelesen, und wollte mal fragen wie es Deiner süssen Lea momentan geht?


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Tinachi » 28. Juni 2020 21:27

Beitrag von Tinachi » 28. Juni 2020 21:27

Der Hund meiner Nichte bekommt auch Vetmedin und das schon seit Jahren. Der Hund hat überhaupt keine Probleme damit


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon LolaPetra » 28. Juni 2020 21:29

Beitrag von LolaPetra » 28. Juni 2020 21:29

Seit 5 Jahren bekommt Lola Vetmedin.


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 29. Juni 2020 06:49

Beitrag von Michaela » 29. Juni 2020 06:49

Danke für eure Rückmeldungen, auch zum Thema Vetmedin!


Sandra
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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Sandra » 29. Juni 2020 06:52

Beitrag von Sandra » 29. Juni 2020 06:52

Ich habe die Studie über Vedmedin nicht gemacht :weissnicht:
Man kann es im Internet nachlesen und 3 Tierärzte von 3 verschiedenen Praxen haben es mir so gesagt. Natürlich kennen alle Tierärzte diese Studie.

Am Ende ist jeder Hund individuell und braucht seine individuelle Therapie. Das ist bei Menschen nicht anders. Was bei dem einen gut funktioniert, dass muss bei dem anderen noch lange nicht so sein.

Jedes Medikament geht auf die Leber und Lena hat sehr schlechte Leberwerte. Das Pimobendan sollte bei Lebererkrankungen lt. Beipackzettel nicht verabreicht werden. Die Tierärzte wollten es trotzdem verordnen.

@Michaela danke für die Info mit den homöopathischen Mitteln.
Ich habe eins davon im Haus und ein anderes auch überlegt zu geben. Nachgedacht habe ich jedenfalls auch darüber.
Nachdem es seit 2018 so gut mit den Medikamenten läuft werde ich nichts mehr umstellen. Trotzdem finde ich es sehr interessant.
In dem Buch Homöopathie für Hunde habe ich von dem Strophantus gelesen. Hab es gekauft aber nicht angewendet.
Wie bist du auf diese Mittel gekommen?


Gerade habe ich eine Doku gesehen: "Du bist was du isst"
Sehr interessant was da über die Pharmaindustrie gesagt wird und über gesunde Ernährung. Wusstet ihr was z.B. in der Kakaobohne steckt?

Den Film kann man zur Zeit kostenlos bei Prime Amazon sehen.


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 29. Juni 2020 21:42

Beitrag von Michaela » 29. Juni 2020 21:42

Ich stehe ja schon seit Jahren der Schulmedizin und der Pharmaindustrie aufgrund schlechter Erfahrungen sehr skeptisch gegenüber und nehme selbst auch überhaupt keine Medikamente!
Vorallem sollte man immer mal die Beipackzettel mit den aufgeführten Gegenanzeigen und Nebenwirkungen lesen!

@Sandra
Auf Strophanthin wurde ich damals zum ersten Mal wegen Lillis Herzproblem aufmerksam, da aber laut TA noch keine Herzmedikamente notwendig waren, bis es dann plötzlich zu spät war, hatte ich es leider nie ausprobiert!
Jetzt hatte ich mich wegen Leas akutes Herzproblem wieder damit befasst und ich finde die Seite www.strophantus.de auch sehr informativ dazu!


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Claudia » 29. Juni 2020 23:39

Beitrag von Claudia » 29. Juni 2020 23:39

Auch wenn wir zum Glück keine Hunde-Herz-Probleme haben, so habe ich den Link mit Interesse gelesen. :daumen: Habe ihn an eine Freundin weitergeleitet, die selber Herzprobleme hat.
Michaela hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)
29. Juni 2020 21:42
Auf Strophanthin wurde ich damals zum ersten Mal wegen Lillis Herzproblem aufmerksam, da aber laut TA noch keine Herzmedikamente notwendig waren, bis es dann plötzlich zu spät war, hatte ich es leider nie ausprobiert!
Ist denn Lilli an einem Herzproblem gestorben, obwohl sie noch keine Medikamente für's Herz brauchte - falls ich fragen darf. :staunen:


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Sandra » 30. Juni 2020 03:33

Beitrag von Sandra » 30. Juni 2020 03:33

@Michaela danke dir.

Du hast Recht mit deiner Sekepsis gegenüber der Pharmaindustrie. Geld verdient man nur mit kranken Menschen.....


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Michaela » 30. Juni 2020 07:30

Beitrag von Michaela » 30. Juni 2020 07:30

Strophanthin ist auch für Menschen sehr zu empfehlen, auf der Seite werden auch Ärzte genannt, die es noch verschreiben, aber auch andere Bezugsquellen!
Ich habe eine ältere Bekannte, die letztes Jahr wegen ihrem Herzproblem und falschen Herzmedikamenten fast gestorben wäre und der es mit Strophanthin wieder viel besser geht!

Ich bin ja ursprünglich gelernte pharmazeutisch-technische-Assistentin, arbeite aber schon seit 99 nicht mehr in meinem gelernten Beruf, unter anderem auch wegen der Pharmamafia!

@Claudia, ja trotz regelmäßigen Herzultraschall ist Lilli leider ohne vorherige Symptome durch einen akuten Abriss (hatte Lea nach der OP jetzt auch) und falscher TA Notdienst Behandlungen an Herzversagen gestorben!
Mitlerweile bin davon überzeugt, dass ich sie mit Strophanthin (Urtinktur) hätte retten können!


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Re: Lea und ihr Herz

Beitragvon Claudia » 30. Juni 2020 22:30

Beitrag von Claudia » 30. Juni 2020 22:30

Danke für die Info, Michaela. :wink:
Das mit Lilli tut mir sehr leid. :( Leider macht man sich immer Vorwürfe im nachhinein, weil man dies und jenes hätte anders machen können oder gemacht hätte, wenn man es vorher gewusst hätte. Aber das konntest du ja nicht ahnen. Du hast mit dem regelmäßigen Ultraschall ja dein Bestes getan. Tragisch, wenn dann auch noch der TA im Notdienst Fehler macht. :wut:

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