ACHTUNG! Bitte unbedingt bei der Registrierung beachten:
Mails von Foren werden von vielen Mailprogrammen als Spam angesehen.

Wenn keine Aktivierungs-Mail hier vom Forum ankommt unbedingt im Spam-Ordner nachschauen!

und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Infos zu Kauf, Wesen, Haltung, Anforderungen, Erziehung
Antworten

Thema eröffnet:
HepzibahSmith
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 418
Registriert: 1. Juli 2024 08:28
Vorname: Erich
Vorname: Erich
Kontaktdaten:

und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon HepzibahSmith » Heute 08:45

Beitrag von HepzibahSmith » Heute 08:45

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


„Leben“ (1941) von Hermann Hesse, erste Strophe


Hallo Ihr Lieben,

Ich muss euch jetzt mit einer längeren Geschichte belästigen! Aber ich verspreche: es gibt ein Happy End.

Vielleicht holt ihr euch aber, bevor Ihr anfangt zu lesen, eine Tasse Kaffee und ein schönes Stück Kuchen. Oder einen Gin-Tonic...

In einem anderen Thread habe ich schon im April von Zinnias Trauer und Einsamkeit nach Dobbys und ganz besonders nach Kittys Tod berichtet. Leider wurde das alles im Laufe der vergangenen Wochen nicht wesentlich besser und Zinnia war trotz intensiver, auch hundetherapeutischer Maßnahmen und allen möglichen Ablenkungsversuchen nicht wirklich glücklicher geworden. Mit den Psychopharmaka haben wir trotzdem erst gar nicht angefangen. Wir wollten ihren kleinen Kopf nicht mit Watte vollpacken.

Ihr mühsam bei uns nach und nach erworbenes Selbstbewusstsein fiel in den letzten Monaten immer mehr in sich zusammen. Zuletzt traute sie sich kaum noch an den Wassernapf, an den Futternapf überhaupt nicht mehr, selbst, wenn man ihn ihr nachtrug. Sie nahm zeitweise nur gelegentlich ein bisschen Nassfutter aus der Hand, Leckerlies wollte sie kaum noch. Entsprechend hat sie auch abgenommen. Das bisschen Wohlstandsspeck, das sie sich in unserem kleinen Rudel im Wettstreit um die Futternäpfe der anderen angefressen hatte, schmolz immer mehr zusammen. Tagsüber verkroch sie sich oft und versteckte sich unter dem Kachelofen oder ihrer roten Couch, auf der sie früher immer so gern mit Kitty gekuschelt hatte.

So konnte und durfte es nicht weitergehen. Unsere Hunde sind im Regelfall glücklich bei uns und nicht traurig!

In Niederbayern, nicht allzu weit von uns entfernt, gibt es einen kleinen beim IVR unter dem Dachverband des VDH eingetragenen Zuchtbetrieb „vom Sonnenwald“. Dort lebt in einem erstaunlich freundlichen Rudel die kleine, bezaubernde creme-/husky-farbene Chihuahua-Dame „Diamond vom Sonnenwald“. Die hatte im Spätwinter 2026 Besuch von (what a name!) „Vanity Amore Mio San Diego vom magischen Zauberwald“, einem Schoko-Husky-Chihuahua.

Die beiden scheinen sich gut verstanden zu haben, denn das Karnevalstreiben blieb nicht folgenlos. Anfang April, etwa zu dem Zeitpunkt, als ich meine geliebte kleine Kitty auf meinen Arm nehmen und gehen lassen musste, wurden im Sonnenwald 4 Babys geboren. Beide Elternteile sind mischerbig kurzhaar. Das Kurzhaar-Gen ist, wie wir wissen, dominant, und so setzt es sich gegenüber der Geninformation „Langhaar“ im Phänotyp immer durch, auch wenn die Erbinformation nur von einem Elternteil stammt. Auf der anderen Seite ist dann ein Langhaar-Chihuahua logischerweise immer reinerbig langhaarig, denn er muss das Langhaar-Gen sowohl von der Mama als auch vom Papa vererbt bekommen haben, wenn kann es sich durchsetzen soll. Die vier Welpen waren dann auch bunt durcheinandergemischt: zweimal Kurzhaar und zweimal Langhaar. Eine der beiden langhaarigen Schmusemäuse ist soeben bei uns eingezogen: die kleine, mindestens ebenso wie ihre Mama bezaubernde „Isabella vom Sonnenwald“, eine blue-husky Langhaar-Hündin.

Bild

Ihre Oma und ihre Mama sind beide unfassbar verschmust. Die Oma sprang mir schon beim allerersten Besuch, kaum dass ich mich hingesetzt hatte, auf den Schoß, kam hoch an die Brust und schmiegte ihre Wange an meine. Die Mama warf sich neben mir aufs Sofa, ließ mich sofort ihren Bauch kraulen und ich durfte ihre wohlgefüllte Milchbar bewundern. Wollen wir hoffen, dass die kleine Bella diese Schmusequalitäten vererbt bekam. Am Anfang war sie noch etwas zurückhaltend, inzwischen mischt sie hier alles auf. Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, ihr ein tolles Leben zu bereiten.

Sie behält auch im Alltag ihren Züchter-Namen, denn wir werden sie Bella rufen. Schön ist sie unserer Meinung nach ja in der Tat, die kleine eigenwillige Schmusebacke!

Das ist jetzt aber nur der erste Teil der Geschichte. Spätestens jetzt solltet ihr euch wirklich ein Getränk holen, bevor Ihr weiterlest, denn es folgt sowas wie ein Krimi – zum Glück ohne Tote.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

„Leben“ (1941) von Hermann Hesse, zweite Strophe


Meine Familie hatte irgendwann im letzten Jahr bereits heimlich und ohne mein Wissen („...sollte doch eine Überraschung werden!“) Kontakt zu der Chihuahua-Zucht „Of GlenCairn‘s Cottage“ aufgenommen, von der unsere geliebte Lily stammte. Die hat uns, wie Ihr wisst, im Jahr 2024 verlassen und wir denken bis heute an jedem einzelnen Tag an sie zurück. Lily hieß offiziell „Hepzibah Smith Of GlenCairn’s Cottage“, daher kam es auch zu meinem Benutzernamen hier in diesem Forum.

Es folgte eine längere, über viele Monate anhaltende Recherche hinter meinem Rücken. Umso erstaunlicher, dass ich von diesen durchtriebenen Heimlichkeiten absolut nichts mitbekommen habe. Natürlich lebt Lilys Mama „Arabella Doreen Figg Of Glencairn’s Cottage“ inzwischen auch nicht mehr. Aber mit Lilys Schwester „Hopkirk’s Mafalda Of GlenCairn’s Cottage“ war damals weitergezüchtet worden. Sie bekam später unter anderem eine Tochter namens Luna Lovegood Of GlenCairn’s Cottage. Die war, nebenbei bemerkt, eine Cousine unseres Nesthäkchens Kitty. Luna Lovegood hatte dann nach einiger Zeit ebenfalls eigene Babys. Und so lebte dann zwei Generationen nach Hopkirk’s Mafalda eine Enkelin von ihr, die kleine „Nymphadora Tonks Of GlenCairn’s Cottage“ in dieser Puppy Mill, wie die Briten ihre Zuchtstätten nennen. Der Züchter war schließlich vollkommen vernarrt in die Bücher und Geschichten um Harry Potter, und darum hatten auch alle seine Babys Namen aus dem Harry-Potter-Universum. Diese Zuchtstätte aber ist inzwischen zu meinem Bedauern leider geschlossen. Ich glaube, es wurde ebenfalls aus Altersgründen, genau wie das Haus Wattendorf geschlossen und die verbliebenen Tiere verteilt.

Nymphadora Tonks wurde später an einen anderen Zuchtbetrieb im Royal Kennel Club GB verkauft, an „Dorenty House“. Dort züchtete man mit ihr weiter. Sie hatte im Zweitwurf eine Tochter und zwei Söhne. Die Welpen hießen dann wegen des Zuchtbetriebswechsels natürlich nicht mehr „Of Glencairn’s Cottage“. Man nannte eines der Mädchen „Minnie Hollies Me Girl Dorenty“. Auch sie lebt noch und hatte später in einem eigenen Wurf wiederum eine Tochter. Die heißt (ähnlich crazy wie Minnie) „Poppy Loves You Girl Dorenty“.

Poppy wurde nach einiger Zeit zusammen mit einem männlichen Langhaar-Chihuahua einer anderen Zuchtlinie mit dem Namen „Dorenty’s Nokumded Norman Conquerer“, der aber trotz desselben Zuchtstätten-Namens „Dorenty“ dennoch völlig andere Vorfahren hat und mit ihr überhaupt nicht verwandt ist, als Junghund an eine Züchterin an der deutsch-holländischen Grenze unweit von Kleve verkauft. Das Ganze machte wohl ihrer Erzählung zufolge eine umfangreiche Logistik notwendig und muss ein gewaltiger Zoll-Aufwand gewesen sein. Natürlich handelte es sich bei der Einfuhr wegen des Brexits um einen Drittland-Import mit jeder Menge Papierkram, selbstverständlich auch Tollwut-Impfpflicht und einem großen Haufen weiterer bürokratischer Auflagen. Deswegen wurden die beiden auch erst als Junghunde importiert, denn zum Glück war die Züchterin so vernünftig, die Tollwutimpfungen erst nach dem Zahnwechsel vornehmen zu lassen, als die beiden ungefähr 43 Wochen alt waren.

Jedenfalls brachte man die beiden Hoffnungsträger, nachdem die Einwanderung nach Deutschland erledigt, die Eingewöhnung erfolgt und ihre Zeit der Reife gekommen war, zusammen. Könnt Ihr noch folgen? Mir schwirrte jedenfalls der Kopf, als ich von dieser ganzen genealogischen Recherche erfuhr...

Die dortige Zuchtstätte an der niederländisch-deutschen Grenze heißt im Vergleich zu dem ganzen bisherigen exzentrischen Kram recht prosaïsch einfach nur „Wild Rose“ (englisch ausgesprochen, denn die Züchterin stammt aus England und ist in Deutschland mit einem Niederländer verheiratet). Das Haus ist von wilden Kletterrosen bewachsen, deswegen wurde wohl der Name gewählt. Und so heißen nun auch die beiden Babys, welche aus Poppys Liebschaft mit Norman dem Eroberer entstanden, mit Nachnamen „Wild Rose“. Das ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, denn hierzulande kennt man ja eher Zuchtstätten, die „von“ mit irgendwas dahinter heißen, aber dafür angenehm einfach.

ACHTUNG EXKURS: Die mitochondriale DNA des Muttertieres
(wen das nicht interessiert: bitte einfach nach unten bis „EXKURS Ende“ scrollen)

Aber das eigentlich Besondere an dieser ganzen Story ist etwas anderes: wir haben hier eine lückenlose maternelle Linie von Lilys Mama Arabella bis Poppy, denn es wurde offenbar rein zufällig über sieben Generationen immer nur mit der weiblichen Linie weitergezüchtet und so dieselbe mitochondriale DNA jahrelang komplett unverändert weitergegeben. Mitochondriale DNA (mtDNA) verändert sich, und das ist gerade das Besondere daran, bei der Weitergabe der Gene im Laufe der Generationen nicht, denn sie vermischt sich nicht mit dem Erbgut des Männchens, so wie die Kern-DNA es tut. Natürlich haben viele „dahergelaufene Bachelor" die einzelnen Damen aus GlenCairn’s Cottage im Laufe der Jahre beglückt und die Mädels mussten auch teilweise nach der Hochzeit ihre Mädchennamen ablegen. Das spielt aber alles keine Rolle.

Die Kern-DNA wird, wie man weiß, zu jeweils 50% von Vater und Mutter an die Nachkommen weitergegeben. Sie stellt auch 99,9% der gesamten DNA im Körper dar und ist sozusagen der Bauplan für fast alles vom Scheitel bis zur Sohle.

Die mtDNA hingegen wird natürlich von der Mutter auch an ihre Söhne weitergegeben, ist aber immer nur von Mutter zu Tochter, rein über die weibliche Geschlechtslinie zur Nutzung und Weitergabe an die Folgegeneration verfügbar und sie enthält kein bisschen DNA des Gatten! Sie weist auch besondere Eigenschaften und genetische Qualitäten auf, für die ausschließlich die weibliche Ahnenreihe verantwortlich ist. Diese eigene mtDNA, die auch das männliche Genom besitzt und die sich in der Spermatophore befindet, stammt zu 100% von der eigenen Mutter. Sie gelangt aber im Normalfall gar nicht in die zu befruchtende Eizelle, weil sie sich nicht im Kopf- sondern im Mittelteil des Spermiums befindet, um dort die Bewegungsenergie für die Fortbewegung bereitzustellen.

Mitochondrien sind nämlich die „Kraftwerke“ der Zelle. Falls bei der Verschmelzung doch die eine oder andere männliche mtDNA in die Eizelle gelangt, wird sie dort gezielt zerstört, so dass nur noch die maternale DNA aus der weiblichen Eizelle in dem neu entstehenden Leben verbleibt und weitergegeben werden kann. Die Eizelle ist im Vergleich zum Spermium sehr groß und enthält oft mehr als 100.000 Kopien der mtDNA – das macht etwa ein Drittel der Gesamt-DNA in einer reifen Eizelle aus!

Die Zerstörung der mtDNA aus dem Spermium ist, nebenbei bemerkt, eine Art Qualitätskontrolle: Spermien benötigen extrem viel Energie, um zur Eizelle zu gelangen. Ihre Mitochondrien arbeiten daher ständig auf Hochtouren, wodurch sie permanent unter starkem oxidativem Stress stehen. Dies verursacht Mutationen in der väterlichen mtDNA. Und noch ein zweites Problem wird so vermieden: wenn väterliche und mütterliche mtDNA in einer Zelle aufeinandertreffen und miteinander konkurrieren, stört dies die Zellteilung und führt zu Fehlentwicklungen des Embryos.

Der Ausschluss ist also ein evolutionärer Schutzmechanismus: die Natur versucht, die Mitochondrien als wichtige Energielieferanten der Zellen so stabil wie möglich zu halten. Wenn eine maternale Linie über Jahrhunderte überlebt hat, bedeutet das, dass ihre mtDNA optimal an das Überleben angepasst ist. Die Stärke dieser langen Reihe liegt also nicht in einer kontinuierlichen Verstärkung von Eigenschaften durch ständige Variation des gelieferten Genmaterials, sondern in der extremen Verlässlichkeit und dem Erhalt eines bereits perfektionierten Systems, vergleichbar mit der Linse eines Fotoapparates: wenn die optimal scharfgestellt ist, führt jede Veränderung gleichgültig in welche Drehrichtung unweigerlich zu unschärferen Bildern.

Um das Prinzip der Kern-DNA und der mitochondrialen DNA zu verstehen: die Kern-DNA ist so etwas wie die Hauptbibliothek einer großen Stadt. Sie enthält so gut wie alle Baupläne. Die mitochondriale DNA ist wie ein kleines Notizbuch. Sie enthält nur sehr wenige Baupläne, ist aber lebenswichtig für die Kraftwerk-Mitochondrien bei der Energieversorgung der Zelle, und wenn sie intakt und gesund ist, stellt das eine ganze Handvoll Vorteile dar. Umgekehrt funktioniert die Sache leider auch: hat die Mama an einer Stelle ihrer mtDNA ein Defizit in Form einer Mutation, gibt sie es gnadenlos an die Tochter weiter. Man denke beispielsweise an die paroxysmale Dyskinesie, über die es hier auch einen Thread gibt:

viewtopic.php?p=1011105#p1011105

Bei der maternalen Vererbung werden aber im Normalfall eben gerade keineswegs Krankheiten weitergegeben, sondern das Ziel ist es üblicherweise, grundlegende biologische Stärken, die für das Überleben und die Leistungsfähigkeit des Körpers entscheidend sind, unverändert weiterzugeben. Die Evolution sichert durch diesen Mechanismus also über die mtDNA bestens funktionierende, optimierte Systeme, die beibehalten werden müssen und nicht mehr allzu sehr verändert werden dürfen. Im Wesentlichen handelt es sich bei diesen biologischen Stärken um Energiegewinnung und körperliche Ausdauer, die Effizienz des Stoffwechsels und den Schutz vor Alterungsprozessen.

All das an dieser Stelle weiter auszuführen, wäre Zuviel des Guten. Ich kann aber gern bei Gelegenheit, falls allgemeines Interesse bestehen sollte, einen Extra-Thread zu dieser maternalen Vererbung aufmachen.

Hier jetzt aber wieder zurück zum Thema und zur Zusammenfassung der Ahnenreihe:

Die Schwester unserer Lily/Hepzibah Smith (das war Hopkirk’s Mafalda) hatte eine Tochter namens Luna Lovegood, und die auch wieder eine Tochter. Das ist Lilys Großnichte, die kleine Nymphadora Tonks. Auch die bekam schließlich eine Tochter, die kleine Minnie, Lilys Ur-Großnichte. Minnies Tochter Poppy ist damit Lilys Ur-Ur-Großnichte, und deren Babys befinden sich aktuell auf der Ahnen-Ebene „Ur-Ur-Ur-Groß-XXX“. Jetzt allerdings ist die maternelle Ahnenreihe unterbrochen worden, denn die beiden Zwerge sind Buben. Sie besitzen zwar ebenfalls diese mtDNA (zu 100% von Poppy vererbt bekommen) und nutzen sie auch selbst, würden sie aber nicht mehr an ihre Nachkommen weitergeben. Arabellas Erbe wird erst dann in der Zukunft weiterbestehen können, wenn die kleine Poppy in den nächsten Jahren eine Tochter bekommt! Die Züchterin jedenfalls will unbedingt dranbleiben und fand die Sache ebenfalls spannend, besonders weil ich ihr ein paar Kopien von Ahnentafeln geben konnte, die sie natürlich gar nicht besaß und aus denen das alles lückenlos ablesbar ist.

EXKURS Ende

Der eine Bub heißt Maxim Wild Rose, ist Langhaar wildfarben und hat bereits einen schönen Platz bei einer Familie im Schwarzwald gefunden.

Die andere Fellkugel bekam den Namen Milo Wild Rose. Er ist Langhaar cream and white und soeben zusammen mit der kleinen Bella als unser zweiter neuer Familienzuwachs bei uns eingezogen. Damit wohnt jetzt wieder ein kleiner direkter Nachfahre von Mama Arabella, nämlich Lilys Ur-Ur-Ur-Großneffe bei uns. Ist das nicht schön und abenteuerlich?

Wir werden es bei dem Namen Milo [maɪ.loʊ] belassen, weil er sich phonetisch gut von Zinnia und Bella abhebt. Auch er soll es so gut bei uns haben, wie wir es nur ermöglichen können.

Bild

Wie die Geschichte mit Isabella vom Sonnenwald und Milo Wild Rose und unserer Zinnia vom Haus Wattendorf weitergeht, erzähle ich bald weiter. Nur so viel an dieser Stelle: Zinnia ist wieder aus ihrer Einsamkeit erwacht und entwickelt gerade auch wieder Selbstvertrauen. Sie traut sich wieder zu knurren, wenn Milo an ihre Milchbar möchte, um zu gucken, ob man dort vielleicht auch wie bei Mama was holen kann. Ansonsten ist sie aber lieb und wedelt mit den beiden den ganzen Tag herum. Dass sie auch mal knurrt, beruhigt mich. Ich hatte schon Bedenken, dass ihr vor lauter Glück die Milch einschießt...

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

„Leben“ (1941) von Hermann Hesse, dritte Strophe


Bild
...und ganz zum Schluss noch ein Bild von Milos Ur-Ur-Ur-Großtante Lily (✝2024), unserer Herzensmaus, die wir nie vergessen werden!
 

Likes Summe

Herz (4)
Lilasblue , Elbperle , callie , Erika Obk
Beifall (1)
Siri
Gesehen (1)
Olessja*

Siri
Forenbetreuerin
Forenbetreuerin
Beiträge: 529
Registriert: 29. Juli 2023 20:23
Vorname: Sabine
Vorname: Sabine

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Siri » Heute 11:02

Beitrag von Siri » Heute 11:02

eine wundervolle Geschichte, gespickt mit viel Wissen. Ich wünsche auch allen eine wunderschöne Zeit zusammen.
Vor deinen Kenntnissen über die ganze 'Gen Sache' ziehe ich den Hut
 

Likes Summe

Danke (1)
HepzibahSmith

Chibuty
Forenbetreuerin
Forenbetreuerin
Beiträge: 25259
Registriert: 29. April 2009 17:41
Vorname: Melli
Vorname: Melli
Kontaktdaten:

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Chibuty » Heute 11:46

Beitrag von Chibuty » Heute 11:46

Wahnsinn :wolke: eine rührende und sehr interessante Geschichte :bussi:

Danke fürs teilen und alles Liebe und Gute für eure gemeinsame Zeit :gassi2: ein tolles Trio und der Milo mit seinen Schlappohren einfach zum klauen :herzen:
 

Likes Summe


Udina
SuperChi
SuperChi
Beiträge: 8023
Registriert: 17. November 2013 11:14
Vorname: Inka
Vorname: Inka

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Udina » Heute 15:28

Beitrag von Udina » Heute 15:28

Liebe Melli :wink: ,
So eine rührende und interssante Geschichte hat mich sehr berührt :wolke:

Und ganz herzlichen Dank fürs teilen- und alles Liebe und Gute für Eure gemeinsame Zeit :gassi2:
Und Ihr seid ein ganz tolles Trio - :gassi: und Milo ist einfach nur zum Klauen süss mit seinen schönen Schlappöhrchen :bussi: - meine Udina hat ja auch Schlappöhrchen ich liebe sie einfach an ihr :herzen:
 

Likes Summe


Yvonne
Chi-"Urgestein"
Chi-"Urgestein"
Beiträge: 11523
Registriert: 7. September 2008 20:56
Vorname: Yvonne
Vorname: Yvonne

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Yvonne » Heute 16:32

Beitrag von Yvonne » Heute 16:32

Was für eine schöne Geschichte :herzen:
Herzlichen Glückwunsch zu den zwei Süßen und eine tolle wunderbare Zeit euch.
So schön das Zinnia wieder aus ihrem Schneckenhaus gekommen ist :ja:
 

Likes Summe


Michaela
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 909
Registriert: 27. März 2014 07:28
Vorname: Michaela
Vorname: Michaela

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Michaela » Heute 17:16

Beitrag von Michaela » Heute 17:16

Herzlichen Glückwunsch zu den neuen Familienmitgliedern und ganz viel Spaß und Freude!
 

Likes Summe


Erika Obk
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 290
Registriert: 28. Juni 2024 18:20
Vorname: Erika
Vorname: Erika

Re: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Beitragvon Erika Obk » Heute 18:52

Beitrag von Erika Obk » Heute 18:52

Lieber Erich,

wundervolle Zeilen und Geschehnisse, wie schön das alles ist. :wolke:

Weiß gar nicht was ich noch sagen soll, als das ich Euch alles liebe und Gute mit Euren Schätzen wünsche, Ihr habt es so sehr nach allem verdient.
:bussi:
 

Likes Summe

Antworten