Endlich komme ich dazu, zu berichten.
Ich kam gestern beim Arzt an, da wollte der gerade gehen ( obwohl noch 90 Minuten Sprechstd. war ). Also schon mal Glück gehabt, ist er dann da geblieben und wir durften direkt ins Behandlungszimmer. Ich hab alles geschildert und er hat auch einige Fragen gestellt, wie Blut im Kot, ob er was gefressen hat usw.
Es wurde Kot und Blut untersucht und geröngt... Alles negativ. Geröngt wurde, weil Bruno sich extrem gekrümmt hat und auch nicht mehr gelaufen ist. Er hatte mich zu Hause auch nicht begrüßt. Ich musste ihn überall hin tragen und zwar sehr behutsam.
Sein Bauch war verhärtet lt. Tierarzt.
Also die Röntgenbilder waren auch ok, kein Gegenstand oder sonst was.
Dann kam die eigentliche Behandlung. Eine Spritze für die Schmerzen, eine Spritze für den Durchfall und dann das Antibiotika, das brennt. Bruno hat geschrien, als würde er abgeschlachtet werden, ich musste mir die Ohren zuhalten, weil es wehgetan hat.
Er hat sich nicht mehr anfassen lassen, ist sofort in die Transporttasche und hat sich gedreht, überschlagen und geschrien. Ich dachte, jetzt stirbt er. Vor Schock konnte ich nicht mal mehr heulen.
Tabletten ( die Fortführung der Behandlung ) für 7 Tage haben wir mitbekommen.
Die Rechnung : 180 Euro !
Man ist oder ich bin in solchen Situation im Zwiespalt. Ich wollte nicht, dass er so viele Spritzen bekommt, aber da sich seine Situation so verschlechtert hat, wollte ich einfach nur, dass ihm schnell geholfen wird und er entkrampft.
Ergo : Heute morgen ist er direkt mit mir aufgestanden, hat sich gefreut, ist mit mir in die Küche gekommen und hat sich wie blöd auf seine Schonkost gefreut. Es geht ihm sichtlich vieeeeel besser.
