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Vegetarische Hundeernährung?

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!

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LiSaB

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon LiSaB » 4. Oktober 2012 08:28

Beitrag von LiSaB » 4. Oktober 2012 08:28

Aysin, ich füttere ja wie gesagt "fleischlich" aber das viele Pro und Kontra läßt mich hinterfragen, WARUM man Fleisch füttert. Weil wir es so gewohnt sind? Weil Tiere die Reiß-und Fangzähne haben, grundsätzlich Fleisch brauchen? ( die haben Paviane auch, aber ihr Fleischbedarf liegt bei nur 2%). Die vielen Seiten über die "angeblich" richtige Ernährung des Hundes, sei es mit oder ohne Fleisch verunsichern mich langsam, und das, obwohl ich immer gut mit meiner Fleischhaltigen Ernährung gefahren bin. Für mich war es immer "selbstverständlich" das ein Hund Fleisch braucht.

Ich finde das Thema hochinteressant und werde mich da mal weiter belesen (damit ich noch unsicherer werde) :vogel:
 

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jule579

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon jule579 » 4. Oktober 2012 08:44

Beitrag von jule579 » 4. Oktober 2012 08:44

LiSaB hat geschrieben:

Aber WARUM????
Ich denke, viele (einschließlich mich) haben im Hinterkopf den Urvater aller Hunde (Canis Lupo), den Wolf, der regelmäßig jagd. Das dass Jagen aber nur 30% seines Fressverhaltens ausmacht, wissen die wenigsten. 70% liegen in Gräsern, Getreiden, Beeren, sogar Blättern und Baumrinden usw.
Das ist ein interessanter Punkt. Wölfe sind Aasfresser, sprich: da wird auch alles gefressen, nicht nur das Fleisch außenrum weggefressen.
mayascully hat geschrieben:
jule579 hat geschrieben:

Du lässt für Deine Hunde Tiere schlachten, für Dich nicht, wo ist da der Unterschied?
Ich sehe keinen.
Ich misch' mich mal ein, da ich ja auch kein Fleisch esse. Für mich ist es ganz einfach: der Mensch ist kein Fleischesser von Natur aus, und ich als Mensch kann mir aussuchen, was ich esse oder nicht. Meine Hunde können das nicht, sie haben nicht die Wahl und was viel wichtiger ist: es sind nun mal Carnivoren und damit echte Fleischfresser, wir nicht!!! Und da ich meine Hunde nicht losschicken kann, um sich selber Beute zu suchen, bin ich für sie verantwortlich und muss ihnen die Nahrung verschaffen, die sie benötigen.
Das meinte ich ja, da sie nicht selbst für sich sorgen könnten, dürftest du sie als Vegi dann eben nciht guten Gewissens halten. Dann wäre das richtig, was Carolin schreibt.

Ich behaupte z.B. nie "ich liebe tiere" oder bezeichne mich als Tierschützerin. Ich habe großen Respekt vor vielen Tieren, werde jedoch panisch bei Spinnen , Insekten etc. und würde daher nie sagen, ich liebe diese Tiere. So ein Quatsch.
Und ich esse nun mal Fleisch, da auch schon die "Jäger + Sammler" früher gejagt und Tier gegessen haben.

Ich sehe eig. nicht, wo ich doppelmoralisch bin, weil ich ganz klar dazu stehe. Mein Hund ist ein Familienmitglied, sie liebe ich. Aber ich liebe deshalb noch lange nicht alle Tiere und bin doppelmoralisch, weil ich selber Fleisch esse.
Mein Schwager produziert Ledersofas, soll ich den nun verachten, seine Firma pleite machen?

Wenn jeder so wenig Fleisch essen würde, wie ich das tu, dann wär vielleicht schon viel geholfen.
Aber ich lass mir nicht deshalb nicht vorwerfen, ich sei doppelmoralisch, ich fahr ja auf einer Linie.

Aber Carolin hat recht, das Geld was viele für das 20. Körchen und 30. Geschirr ausgeben, 'könnte' man auch für Tierschutz ausgeben, wenn man so 'heilig' ist.

@Sina: Klöße und SOße sind leider kein vollwertiges Essen.. das ist genau das, was viele Vegatarier einseitig werden lässt, weil einfach nur die Beilagen gegessen werden.

und das Argument, man füttert ja nur 60g Fleisch am Tag für nen Hund, zieht nicht.
Mehr esse ich auch nicht unbedint, ich esse auch nicht jeden Tag Fleisch.

Es geht hier im das Prinzip, entweder ich verzichte auf totes Tier, dann eben auch kein Tier, das totes Tier frisst.
Carolin hat geschrieben:
Kenne einige Tierschützer, die die Veganer sind und dann zu Tierrechtlern geworden sind. Und die halten keine Fleischfresser. Aus dem oben genannten Grund.Sie meinen, man sollte gar kein Tiere halten. Und wirklich weg von der Tierhaltung kommen zur Freiheit der wildlebenden Tiere, aber keine domestizierten Tiere mehr haben.
Dann darf man auch kein Käfigtier halten etc.
 

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catwalk

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon catwalk » 4. Oktober 2012 09:33

Beitrag von catwalk » 4. Oktober 2012 09:33

Ich geh jetzt mal die Nachbarskatze vergiften und die Brutvögel verkloppen Jule. Wenn ich für meinen Hund Tiere töten lassen kann, kann ich auch alles Andere vernichten? Is ja sche...egal was?! Is klar :vogel: Dieses Rumgepisse gegen Vegetarier geht mir echt auf den Sack. Iss weiter aber lass uns in Ruhe!
Ich sehe keine schlechte Eigenschaft daran keine Tiere zu essen. Nicht eine Einzige. Ich werde weiter so viel es mir möglich ist.
Also auf die Kommis geh ich garnicht mehr ein, weil's mir zu doof ist. Du hälst anderen Doppelmoral vor und lässt dich nicht als doppelmoralisch bezeichnen. Das ist echt, ich nenn es einfach mal, albern.
 

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TheWorld

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon TheWorld » 4. Oktober 2012 10:37

Beitrag von TheWorld » 4. Oktober 2012 10:37

.oO(na hier gehts ja ab.... und das nach so nem kuscheligen Couchfeiertag- ohr neeee )Oo.
 

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Yuna

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon Yuna » 4. Oktober 2012 12:11

Beitrag von Yuna » 4. Oktober 2012 12:11

Ist doch immer dasselbe!
Kaum fängt einer mit dem Thema an gehts wieder los.

Macht das was ihr für richtig haltet und gut ist.
Muss man immer wieder drauf rumreiten?
 

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*Tinkerbell

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 14:03

Beitrag von *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 14:03

@Jule
Klöße und Soße mit Rotkraut sind für mich sehr wohl ein vollwertiges Essen! Nur weil du noch ein Stück Braten dazu isst ist es dann vollwertiger????
Und das Argument "Ich esse Fleisch, weil Jäger und Sammler früher auch Fleisch gegessen haben" ist ja wohl total komisch und nicht durchdacht.
Früher brauchten die Menschen Fleisch, weil sie die Nahrungsvielfalt, die uns zur Verfügung steht nicht hatten. Und zumindest haben die die Tiere auch selbst getötet, statt das Fleisch so verpackt zu kaufen, dass man getrost verdrängen kann, was es mal war?`
Und was willst du damit sagen, dass mein Argument, dass Laney nur 60g Fleisch am Tag frisst nicht zieht? Dass Laney ab heute vegetarisch leben muss oder dass ich Laney weggeben muss, weil ich ja vegetarisch lebe und sie ein Fleischfresser ist? :weissnicht:
 

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Zuletzt geändert von *Tinkerbell am 4. Oktober 2012 14:03, insgesamt 2-mal geändert.

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ginger2006

Re: AW: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon ginger2006 » 4. Oktober 2012 14:30

Beitrag von ginger2006 » 4. Oktober 2012 14:30

*Tinkerbell hat geschrieben:
@Jule
Klöße und Soße mit Rotkraut sind für mich sehr wohl ein vollwertiges Essen!


Sehe ich genauso. Ich mag dieses essen total gern *yammi*.
Und nur weil Fleischesser meinen es ist nicht vollwertig versteh ich es nicht so ganz. Nur weil man es gern mag heisst es doch nicht das es jeden Tag auf den Tisch kommt.

*Tinkerbell hat geschrieben:
Und was willst du damit sagen, dass mein Argument, dass Laney nur 60g Fleisch am Tag frisst nicht zieht? Dass Laney ab heute vegetarisch leben muss oder dass ich Laney weggeben muss, weil ich ja vegetarisch lebe und sie ein Fleischfresser ist? :weissnicht:
Da ich auch versuchen will Fleisch los zu leben. Muss ich wohl Ginger auch abgeben. :weissnicht: denn sie bekommt ja auch Fleisch zu essen.

Ich find es ein schwieriges Thema. Ich merke es selbst wenn ich auch Fleisch verzichte und andere dies bemerken kommen schon komische fragen.
Noch habe ich es nicht ganz geschafft auf Fleisch zu verzichten. Aber ich bin guter Dinge das ich es noch schaffe.


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Chrissy
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Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon Chrissy » 4. Oktober 2012 14:33

Beitrag von Chrissy » 4. Oktober 2012 14:33

Na der Sprach Jargon läßt ja hier mal wieder schwer zu wünschen übrig :nein:

Laßt doch jeden so leben wie er möchte.!!
 

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jule579

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon jule579 » 4. Oktober 2012 15:45

Beitrag von jule579 » 4. Oktober 2012 15:45

catwalk hat geschrieben:
Ich geh jetzt mal die Nachbarskatze vergiften und die Brutvögel verkloppen Jule. Wenn ich für meinen Hund Tiere töten lassen kann, kann ich auch alles Andere vernichten? Is ja sche...egal was?! Is klar :vogel: Dieses Rumgepisse gegen Vegetarier geht mir echt auf den Sack. Iss weiter aber lass uns in Ruhe!
.
Auf diesem Niveau habe ich bisher nicht geschrieben, sorry, aber in SO nem Stil antworte ich nicht.


Ich habe selber ein paar Jahre Nudeln und Gemüse und Kloß mit SOße gegessen, ich weiß wovon ich rede.
Ich liebe Spätzle und Soße und ich könnte das jeden Tag essen.

Aber dennoch, es ist nicht vollwertig. Ich hatte oft nach 2 Std. wieder Hunger, wenn der Rest meiner Familie noch längst gestättigt war.

Es fehlt dann z.B. der Soja-Burger als Eiweißquelle oder sonstwas.
Nicht umsonst werden viele als ungesunde Pudding-Vegetarier bezeichnet.

Das "untere" Diskussionsniveau haben hier andere angefangen, nicht ich.
Es gibt nur gewisse Leute, die keine Kritik annehmen können.

Ich sagte nur, wenn man konsequent wäre, dann dürfte man sich keinen Hund anschaffen, weil der eben totes Tier frisst.

Was die anderen daraus gemacht haben, dafür kann ich nix.
Und dass jetzt so dumme Fragen kommen, wie "muss ich meinen Hund" abgeben - ist für mich ebenfalls Kindergartenniveau.
Da müsste man vorher drüber nachdenken, dass man sich n Fleischfresser anschafft.

Aber ich stell immer wieder fest, die hardcore-Veggies können nicht damit umgehen, wenn jemand ne andere MEinung hat.
 

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catwalk

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon catwalk » 4. Oktober 2012 15:55

Beitrag von catwalk » 4. Oktober 2012 15:55

Und ich glaube Jule, dass Leute die unzufrieden mit sich und ihrem Leben sind, nicht anders können als immer und überall rumzustänkern und Fehler bei Anderen zu suchen als bei sich selbst.
Für mich bist du jedenfalls nicht weniger doppelmoralisch. Ganz im Gegenteil.
Übrigens: du kennst dich ja scheinbar so gut mit dem Thema Ernährung aus... Meinst du wirklich dass wenn man einen Abend nur Knödel isst, dass man dann stirbt an Mangelerscheinungen?
Dein letzter Satz ist lächerlich: DU hast hier Vegetarier als doppelmoralisch bezeichnet und angefangen. Kein Vegetarier hat hier Fleischesser angegriffen. Das wächst auf deinem Mist.

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timsha
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Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon timsha » 4. Oktober 2012 16:48

Beitrag von timsha » 4. Oktober 2012 16:48

Ich brauch zu Klößen auch nur Soße, genauso wie ich mir eine 450g-Packung Würzspinat in die Figur kloppe, ganz blanko, noch nicht mal Eier dabei. :kicher:
 

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*Tinkerbell

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 17:17

Beitrag von *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 17:17

jule579 hat geschrieben:
Da müsste man vorher drüber nachdenken, dass man sich n Fleischfresser anschafft.

Aber ich stell immer wieder fest, die hardcore-Veggies können nicht damit umgehen, wenn jemand ne andere MEinung hat.
Und ich stelle immer wieder fest, dass manche Leute aggressiv werden, wenns um dieses Thema geht um ihrem unterschwellig schlechten Gewissen irgendwo Luft zu machen!
Und hätte ich schon auf diese Weise gelebt, bevor ich Laney bekommen habe, hätte ich mir sicher im Vorhinein darüber Gedanken gemacht. Leider bin ich nicht allwissend, aber ich denke, das kommt noch!!! :pfeifen:
 

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Buffy09

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon Buffy09 » 4. Oktober 2012 17:26

Beitrag von Buffy09 » 4. Oktober 2012 17:26

timsha hat geschrieben:
Ich brauch zu Klößen auch nur Soße, genauso wie ich mir eine 450g-Packung Würzspinat in die Figur kloppe, ganz blanko, noch nicht mal Eier dabei. :kicher:
Du bist ja bescheiden. Ich brauch da schon die 800g Packung. Schaff ich locker ganz alleine :kicher:
 

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*Tinkerbell

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 17:34

Beitrag von *Tinkerbell » 4. Oktober 2012 17:34

Buffy09 hat geschrieben:
timsha hat geschrieben:
Ich brauch zu Klößen auch nur Soße, genauso wie ich mir eine 450g-Packung Würzspinat in die Figur kloppe, ganz blanko, noch nicht mal Eier dabei. :kicher:
Du bist ja bescheiden. Ich brauch da schon die 800g Packung. Schaff ich locker ganz alleine :kicher:
Respekt, ich ziehe meinen Hut :lachen
 

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mayascully

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon mayascully » 4. Oktober 2012 18:39

Beitrag von mayascully » 4. Oktober 2012 18:39

mayascully hat geschrieben:
jule579 hat geschrieben:

Du lässt für Deine Hunde Tiere schlachten, für Dich nicht, wo ist da der Unterschied?
Ich sehe keinen.
Ich misch' mich mal ein, da ich ja auch kein Fleisch esse. Für mich ist es ganz einfach: der Mensch ist kein Fleischesser von Natur aus, und ich als Mensch kann mir aussuchen, was ich esse oder nicht. Meine Hunde können das nicht, sie haben nicht die Wahl und was viel wichtiger ist: es sind nun mal Carnivoren und damit echte Fleischfresser, wir nicht!!! Und da ich meine Hunde nicht losschicken kann, um sich selber Beute zu suchen, bin ich für sie verantwortlich und muss ihnen die Nahrung verschaffen, die sie benötigen.
Das meinte ich ja, da sie nicht selbst für sich sorgen könnten, dürftest du sie als Vegi dann eben nciht guten Gewissens halten. Dann wäre das richtig, was Carolin schreibt. [/quote]

Sorry, aber der Argumentation kann ich nicht folgen. Ich esse deshalb kein Fleisch, weil ich es einfach nicht ertragen kann, dass für mich Tiere unter unmenschlichen Bedingungen "produziert" und gequält werden. Müssten wir wie früher unsere Nahrung selber jagen und erlegen, dann hätte ich damit wahrscheinlich weniger Probleme. (Allerdings schmeckt mir Fleisch inzwischen auch nicht mehr)

Übrigens glaube ich nicht, dass ich mich rechtfertigen muss, warum ich vegetarisch lebe und meine Hunde nicht. :vogel: Wenn auch nur ein Tier durch meinen Fleischverzicht leben darf, ist das für mich schon ein kleines "Erfolgserlebnis". Und ich muss Aysin recht geben, wenn sie schreibt, dass seltsamerweise immer die Veggies sich gegenüber Fleischessern rechtfertigen müssen und nicht umgekehrt. Zumindest hier im Forum habe ich noch keinen Veggie gefunden, der partout missionieren will und sagt, nur unsere "Lebensweise" ist die richtige. :nein: Und irgendwie sind es immer einige "Fleischesser", die sich angegriffen fühlen und aggressiv werden. Sollte da unterschwellig das schlechte Gewissen rufen??? :muede

Jeder muss für sich entscheiden und mit seinem Gewissen vereinbaren, ob und wieviel Fleisch er essen möchte. Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, ich darf keinen Hund halten, wenn ich kein Fleisch esse ist für mich nicht nachvollziehbar.
 

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timsha
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Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon timsha » 4. Oktober 2012 21:27

Beitrag von timsha » 4. Oktober 2012 21:27

Du bist ja bescheiden. Ich brauch da schon die 800g Packung. Schaff ich locker ganz alleine
WOW Karin, das hab' ich noch nicht geschafft. Aber ich kann ja mal üben. :grins:
 

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sintasschwester

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon sintasschwester » 4. Oktober 2012 22:28

Beitrag von sintasschwester » 4. Oktober 2012 22:28

Wer ein schlechtes Gewissen beim Fleischverzehr hat aber nicht ganz drauf verzichten möchte, der soll hinschauen und die Bauern unterstützen, die mit Herz und Tierverstand tierische Lebensmittel in bester Qualität so "produzieren":
http://www.argerhof.de/ ... da kauf ich ein. Und sowas gibts überall in Deutschland. Wer Fleisch und Milchprodukte zu Tiefstpreisen einkauft zwingt die Landwirtschaft doch in die Industrialisierung. Fleisch allein ist nicht das Problem. Jedes Ei, jeder Joghurt, jeder Liter Milch stammt vom Tier, jede Käseecke. Tierschutz heißt hier auch bewußter einkaufen.
 

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sintasschwester

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon sintasschwester » 4. Oktober 2012 22:37

Beitrag von sintasschwester » 4. Oktober 2012 22:37

und so findet man Direktvermarkter. http://www.alf-ed.bayern.de/erwerbskomb ... _1_0_1.pdf
Der Verbraucher bestimmt doch über den Markt. Egal was er isst oder Verfüttert.
 

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Wolf

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon Wolf » 5. Oktober 2012 00:03

Beitrag von Wolf » 5. Oktober 2012 00:03

Ich finde es schade, dass es gerade bei solchen Themen immer so abgeht...

Warum kann man nicht auf sachliche Art diskutieren, sondern muss immer wieder so angreifend werden? Damit meine ich jetzt nicht nur diesen Thread und keine "Seite" im Speziellen!

Wir wollen doch alle hier irgendwie Tiere schützen und einer macht das durch vegetarisches Leben, der andere durch Tierschutzhund, einer durch Geldspenden, der Nächste durch bewusstes Einkaufen und und und... Da ist doch keiner "besser" als der andere! Jeder bemüht sich, jeder engagiert sich, wo er kann und jeder tut etwas... Manche nicht im Tier-, sondern im Kinderschutz. Oder im Umweltschutz. Oder ganz woanders... Die Welt besteht nicht nur aus Tieren und nicht nur Tiere leiden hier! Und die Welt retten und alles Leid von ihr nehmen kann sowieso nur einer und der ist grad nicht da! Es geht doch darum ÜBERHAUPT ETWAS zu tun! DAS sollte man würdigen! Keiner sollte sich über den anderen erheben! Vegetarier sind keine Spinner, die völlig unrealistisch sind, aber sie sind auch keine besseren Menschen! Und genauso andersherum! Es gibt Charakterschweine unter den Fleischessern und es gibt genauso charakterlose Vegetarier! Da gibt einer dem anderen nichts!

Es geht ja beim Thema auch gar nicht um die Ernährung des MENSCHEN!

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Thema eröffnet:
LiSaB

Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon LiSaB » 5. Oktober 2012 05:45

Beitrag von LiSaB » 5. Oktober 2012 05:45

DANKE Wolf, genauso sieht das aus.....Hier gehts um die Ernährung des Hundes. Um das für und wieder vegetarischer Ernährung
 

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Pfötchen-Fan
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Re: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon Pfötchen-Fan » 5. Oktober 2012 07:32

Beitrag von Pfötchen-Fan » 5. Oktober 2012 07:32

Toll Imme ! Ich kann das gar nicht verstehen , dass man überhaupt darüber streiten muss , ich persönlich habe eher Respekt und Hochachtung für jeden , der das schafft , vegetarisch zu leben ohne Andere missionieren zu wollen . Und das kann ich hier nirgendwo rauslesen bei unseren Veggies. Ich verstehe auch nicht , warum man einzelne Lebensstile und gute Motivationen auseinanderpfluecken muss . Dein Beitrag gefällt mir deshalb gut .



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Zuletzt geändert von Pfötchen-Fan am 5. Oktober 2012 07:32, insgesamt 1-mal geändert.

Thema eröffnet:
ginger2006

Re: AW: Vegetarische Hundeernährung?

Beitragvon ginger2006 » 11. Januar 2013 01:32

Beitrag von ginger2006 » 11. Januar 2013 01:32

Mein Beitrag stimmt auch nicht mehr das ich versuche vegetarisch zu leben.

Mittlerweile seit dem 02.12.12 genau lebe ich nicht nur vegetarisch sondern noch eine Stufe mehr ich esse Vegan.

Ich bin der Meinung Menschen sind alles Fresser und können auch ohne tierische Produkte leben. Und es funktioniert sehr gut. Mir geht es auch wesentlich besser das ist der eine Grund und der andere auch der Tiere wegen. Der Film über earthlings hat es mir noch mal bestätigt das es für mich richtig ist was ich tue.

Beim Hund sehe ich das wieder anders da bin ich mir mit vegetarischer Ernährung nicht so sicher. Wer es doppelt moralisch nennt kann es so sehen.
Aber kurz gesagt ich tue was gegen das Tierleid. Und die die nichts tun schreien am lautesten das erfahre ich im Alltag des öfteren.

Und ich kann ja meine Maus nun nicht angeben nur weil ich jetzt vegan esse. Und ihr Mengen an Fleisch sind gegen die die ein Mensch verzehrt schwindend gering.

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