Stupsnase hat geschrieben:
Dankeschön für die Info:-)
Nein,barf ist keine Alternative für mich,da ich 5 kleine Kinder bei mir betreue und ich möchte nicht dass sie sich rohes Fleisch in den Mund stecken und deren Eltern hätten damit sicher auch ein Problem wenn sie dass so sehen würden.
Aber ich könnte mir ein gutes Trockenfutter vorstellen und dann eben regelmässig Fleisch zu kochen oder anzubraten.
Also ich hatte jahrelang zu meinen eigenen 3 immer Pflegekinder zwischen 8 Wochen und 5 Jahren. Das mit dem Füttern war nie ein Problem.
Mittags gabs etwas Trockenfutter aus der Hand oder beim Gassi gehen als Belohnung. Abends waren die Pflegekinder ja weg. Meine Kinder habe ich dazu erzogen dass sie nichts am Hundenapf zu suchen haben bzw. den Hund beim Füttern in Ruhe zu lassen haben. Ausserdem kann man ja den Hund in der Küche füttern und die Türe zumachen.
Das Barffleisch müssen die Eltern bzw. das Amt ja nicht sehen, obwohl das ziemlich egal wäre. Ist ja frisches Fleisch und Gemüse.
Ich lasse mir das Barffleisch inkl. Gemüse liefern. Kommt in einer großen Styroporbox. Also nichts von aussen sichtbar. Abends wenn die Kinder weg bzw. im Bett sind einfach verarbeiten und portionspeise für einen Monat einfrieren. Also auch keine Gefahr für die Kinder.
Morgens eine Portion entnehmen, im Schrank auftauen (sieht auch keiner) und abends füttern. Das ist beim Hund eine Sache von höchstens 10 Minuten und dann wird die Schale ausgewaschen.
Ich hatte nie Probleme mit Eltern oder Ämtern, wäre ja auch lachhaft. Ich verarbeite ja auch für uns Menschen rohes Fleisch.
Jedenfalls ist nur Trockenfutter überhaupt nicht gut, ganz im Gegenteil.
Mit etwas Planung jedenfalls kannst Du das mit dem Barfen prima hinbekommen. Oder auch z.B. Terra Canis Nassfutter, Getreidefrei aber eben aus der Dose. Die Dose steht im Schrank und wenn Du davon abends etwas in den Napf gibst frißt der Hund das auch innerhalb von ein paar Minuten und in der Zeit kann man ohne weiteres die Kinder fernhalten, was man bei einem fressenden Hund sowieso tun sollte.
Auch wenn er die ersten Tage kein Nassfutter fressen würde ist noch kein Hund vor einem vollem Futternapf verhungert. Vielleicht musst Du die ersten Tage den Inhalt des Napfes wegschmeissen, aber spätestens am dritten bzw. vierten frisst er auch.
Und mit einfach "Fleisch kochen/braten" ist es nicht getan, da fehlen viele Inhaltsstoffe und auch Gemüse. Das muss alles genau ausgerechnet werden. Kalzium etc. Dazu gibt es ein prima Buch von Lorena.
Nur wegen Kindern bzw. eventl. murrenden Erwachsenen (was bestimmt nicht der Fall ist) beim Hund Nierenprobleme etc. zu riskieren ist nicht so der Hit.
lg