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Mastitis

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!
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jonny

Mastitis

Beitragvon jonny » 6. Februar 2013 09:46

Beitrag von jonny » 6. Februar 2013 09:46

Hallo Zusammen Teil I,

ich bräuchte Eure Meinung bzw. Hilfe.

Vorgestern Mittag saß unsere Hündin wie immer auf meinem Schoss und beim ausgiebigen Streicheln ertastete ich an ihrer rechten unteren Zitze ein knubbliges, knotiges, heisses Etwas. Mir lief es gleich kalt über den Rücken vor Angst. Natürlich habe ich es gleich gegoogelt und bin auf eine etwaige Diagnose gestossen. Mastitis - Milchdrüsenentzündung. Nach einer alptraumgeschwängerten durchschwitzten Nacht gings schnurstracks zur Tierärztin.

Klar, sagte diese, Mastitis, ... ob noch ein Hund im Haus lebte, ... ja, ein kleiner Rüde. Nun, meinte sie, der wird wohl an ihr herumgeleckt haben. Sowieso meinte ich, die sind ja ständig am herumtollen lecken, rennen, knabbern, jagen, spielen - darum sind sie zu zweit. Aber ein direktes NUCKELN, wie es ein Welpe tun würde, habe ich nicht beobachten können. Nachts schlafen die Beiden zwar nebeneinander, aber in getrennten Körbchen. Die Hündin war vor 4 Monaten zuletzt läufig.

Die (sympathische, hervorragende) Ärztin spritzte der Hündin Penicillin und bestellte mich für Donnerstag wieder ein. Gucken ob es besser ist, wenn nicht, noch eine Injektion.

So, jetzt mein PROBLEM!!!

Eigentlich wollte ich von unserer (herzallerliebsten, hochintelligenten, charakterlich hervorragenden) Hündin einen weiblichen Welpen für uns selbst. Nicht nur deshalb, aber auch deswegen haben wir uns einen (leichteren) Rüden dazugekauft (derjenige, der leider immer noch sein Pipi säuft, das Ferkel :wut:).

Nun fragte mich die Ärztin zu Recht, ob ich es in Erwägung ziehen würde, die Hündin zu kastrieren.

UUUUUPPPPPSSSS, erst mal Stille und blödes Geschau meinerseits!

Hat sie wohl richtig gedeutet und vorsichtig gemeint, ob ich denn Welpen wolle. Ja sagte ich, wär schon schön, ... nicht jede Läufigkeit ausnutzen und viel Kohle scheffeln :D , nein , ... EIN Welpe für uns würde super sein.

Tja, wacklte sie mit dem Kopf (ist wirklich super, die Dame), das würde eine weitere Mastitis verhindern. Aber dazu müsste man immer weiter züchten, also einmal ein Wurf bedeutet nicht, dass daraufhin nie mehr eine Entzündung mehr auftritt.

siehe Teil II
 

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jonny

Mastitis Teil II

Beitragvon jonny » 6. Februar 2013 09:47

Beitrag von jonny » 6. Februar 2013 09:47

Teil II

Ähm ist nicht das was wir wollen, ...

Man könnte auch den Rüden kastrieren, begann sie nachdenklich und etwas verschmitzt anzumerken.

Dachte ich bei mir, was hilft es denn den Kleinen zu "entglocken" um bei der Hündin eine Mastitis zu verhindern :weissnicht: .

Und vor allem, wenn wir (1 - 2 mal im Leben der Hündin, und nur zur reinen Herzensknuddelfreude) Welpen haben wollen?

Würde er dann nicht mehr mit ihr tollen, spielen, balgen, ihr Gesicht ablecken, am Hintern schnüffeln und natürlich dabei auch einmal an einer oder allen Zitzen lecken? :weissnicht:

Ausserdem würde die Hündin sehr dick werden, meinte sie, ... dachte ich mir, die wird nur dick, wenn ich sie zu viel oder falsch füttere und nicht mehr zur "Gymnastik" nach draussen lasse (tollt stundenlang herum). UUUNNDDD, igitt, ca. ab dem 6 Lebensjahr (sie ist jetzt ca. 1,25 Jahre alt) inkontinent werden. Denk ich an meine Omi, .... Windeln beim Hund??? Nee, meint die Ärztin schmunzelnd nur getröpfel, ... Denk ich mir, ... die Hündin sitzt auch mit 6 Jahren noch auf meinem Schoss (ausser sie hat dann 20 Kilo :grins: ) und auch wenn nur getröpfel, ... ist nicht wirklich sexy, BÄÄHH.

Der kastrierte Rüde würde zwar auch zulegen (könnte es vertragen, der "krischpelige" Hungerhaken :D ), aber nicht "tröpfeln".

So und nun, ... was tun?

Ach ja, zu den Kosten! Hündin 320.- Euro / Rüde 150.- Euro pro Kastration.

Was meint Ihr dazu? Was soll man machen, ... kastrieren? und wen? wann? wo? (Kosten O.K.? Meine Katze kostete 30.- DM damals um kastriert zu werden - ist natürlich lange her - "DM"!)

LG Jonny

P.S.: Falls die Mastitis öfter auftritt, sagte die Ärztin, könnte es sich zu einem Tumor auswachsen, .... HilfHimmel, das brauch´ ich ja nun wirlich nicht, und der Hund natürlich noch weniger. ALSO MUSS GEHANDELT WERDEN - ABER WIEEEE???
 

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Zoe

Re: Mastitis

Beitragvon Zoe » 6. Februar 2013 10:04

Beitrag von Zoe » 6. Februar 2013 10:04

Hallo!
Wie alt ist die Hündin denn? Wie oft war sie bisher läufig? Hatte sie nach der letzten Läufigkeit auch eine Mastitis?

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Re: Mastitis

Beitragvon JasminHN » 6. Februar 2013 10:21

Beitrag von JasminHN » 6. Februar 2013 10:21

Hallöchen,

Da müsste ja jede Hündin die Kastriert wird in kontinent werden :vogel:
Die Tante hat dir etwas Käse erzählt würde ich sagen, ich an deiner Stelle würde schauen wie das ganze ausheilt, und dann deine Maus beobachten...ob sich nochmal was bildet, dann kann man schließlich immer noch Kastrieren, den Rüden würde ich ohnehin entbommeln, von der Idee einfach mal so Welpen in die Welt zu setzten, halte ich nähmlich rein gar nix :weissnicht: , wenn ihr einen weiteren Wuffi wollt, dann schaut euch doch nach nem Notfellchen um.
Sorry, aber ich hab was gegen Gedankenlos Welpen produzieren(egal ob Hund,Katze,Frettchen)
 

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Re: Mastitis

Beitragvon eumeline » 6. Februar 2013 10:52

Beitrag von eumeline » 6. Februar 2013 10:52

Hallo Jonny,

es ist wirklich sehr fahrlässig mal "einfach so" einen Wurf zu machen, okay kann gut gehen, aber was ist, wenn Deine Hündin stirbt, schlimmstenfalls die Welpen gleich mit, DAS solltest Du Dir überlegen.

Ich habe hier kastrierte Mädels die weder dick sind noch sonst was, sie freuen sich einfach Ihres Lebens und ein Rüde würde bei mir auch spätestens mit 3 Jahren klastriert denn läufige Hündinnen sind ja auch draussen unterwegs und so ein Rüde im Dauertress wird nicht alt, Herz und Prostata sind in Gefahr.

Sei glücklich mit Deinen Beiden und schaue das es denen gut geht und wenn Du einen 3. Hund willst dann nehme ein Notfellchen oder einen Welpen von einem seriösen Züchter der sein Hndwerk versteht :ja:
 

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Re: Mastitis

Beitragvon Kajo » 6. Februar 2013 11:43

Beitrag von Kajo » 6. Februar 2013 11:43

Unsere beiden Mädels sind auch kastriert und wir haben keinerlei Probleme mehr. Ihnen geht es hervorragend. :ja: :wink:
 

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Zoe

Re: Mastitis

Beitragvon Zoe » 6. Februar 2013 13:03

Beitrag von Zoe » 6. Februar 2013 13:03

Hallo!

In der Tat ist das Risiko einer Inkontinenz bei (jung) kastrierten Hündinnen höher als bei Unkastrierten. Dazu gibt es Studien (einfach mal bissl googeln) zB hier ab Seite 114

http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte ... -06-09.pdf

Natürlich werden die Hündinnen nicht unmittelbar nach der Kastration inkontinent sondern erst später und auch nicht jede Hündin aber Einige. Das Risiko ist nicht abzustreiten.
Risiken gibt es bei jeder OP. Sei es "nur" das Narkoserisiko...

Zu dem Hobbywurf sag ich nix...

Ich würde jetzt erstmal abwarten ob sich das mit der Mastitis wiederholt. Wenn ja kann man auch mal was naturheilkundliches versuchen bevor man direkt rumschneidet.

Und nein, ich bin kein grundsätzlicher Kastrationsgegner.
 

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gandalf

Re: Mastitis

Beitragvon gandalf » 6. Februar 2013 15:43

Beitrag von gandalf » 6. Februar 2013 15:43

ich würde die Hündin kastrieren lassen.
Die Kosten sind normal.Es gibt ja eine Gebührenverordnung,vom einfachen Satz kann es bis 3fache erhöht werden.Google mal,da findest du "Gebührenverordnung für Tierärzte.
 

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Re: Mastitis

Beitragvon Lilasblue » 6. Februar 2013 18:32

Beitrag von Lilasblue » 6. Februar 2013 18:32

Naja, was soll ich dazu sagen, Gemischthaltung ist halt fast immer ein Problem, das hättest du vielleicht vor der Anschaffung des Rüden bedenken sollen. Wenn du schon an einen Wurf gedacht hast, auch solche sind mit größter Vorsicht zu bedenken, dann hättest du ja nicht gleich einen Rüden dazukaufen müssen.
Was machst du in Zukunft, wenn deine Hündin läufig ist, passt da jemand andrer auf sie auf, oder auf den Rüden.

Ich halte ja von Kastration nichts, außer aus gesundheitlichen Gründen.
Würde jetzt einmal abwarten und schauen, ob es wieder zu so einer Erkrankung kommt - dann erst würde ich entscheiden.
Ja, das Risiko, dass eine Hündin inkontinent wird ist höher, wenn sie kastriert wird. Das kann gleich sein, oder auch erst später.
 

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jonny

Re: Mastitis

Beitragvon jonny » 6. Februar 2013 19:40

Beitrag von jonny » 6. Februar 2013 19:40

Hallo Zusammen,

danke Euch für Eure Antworten.

@Zoe: Die Hündin ist, wie schon geschrieben 1,25 Jahre alt und war vor 4 Monaten zum zweiten Mal läufig, die Mastitis trat jetzt zum ersten Mal auf.
Danke für den Link, habe auf Seite 112 gelesen, dass es besser wäre so jung als möglich zu kastrieren. Aus verschiedenen Gründen, auch aus Gründen der nach der Kastration möglichen geringeren Wahrscheinlichkeit der Inkontinenz.

Zum Glück hatte ich noch keinen Fall einer Milchdrüsenentzündung bei einer anderen unserer (früheren) Hündinnen. Obwohl Hündin und Rüde (unkastriert) beieinander lebten (15 und 16 Jahre alt wurden) gab es keine Probleme. Über eine Kastration beim HUND musste ich noch nicht nachdenken, oder darüber entscheiden.

Sehr gerne würde ich abwarten, ob sich eine erneute Mastitis bildet, die Zeit zur Entscheidung jedoch drängt. Lt. Bericht!

@gandalf: Danke Dir, die Hündin (statt dem Rüden) zu kastrieren scheint mir auch die bessere Entscheidung, vor allem wegen der Tumormöglichkeit (habe wohl zu viele Karzenombilder dazu gegoogelt - volle Panik!). Danke auch für die Antwort wegen der Kosten.

@JasminHN, eumeline: Nur um die Gemüter zu beruhigen: Hier schreibt ein eingetragener Züchter mit jahrzehntelanger Erfahrung! Da ich den Zuchtbetrieb jedoch vor einigen Jahren eingestellt habe und diese Welpen (in spe) nicht züchterisch vermarkten möchte, habe ich wohl den Begriff „Hobbyzucht“ unglücklich gewählt, … Wie wäre es mit LIEBHABER-WURF?

@Kajo: Bitte, wie alt sind Deine Mädels?

@Sonja: Der Rüde kam erst später dazu, nachdem wir unbedingt einen Nachkommen von unserer (und nur von dieser) Hündin wollten, in die wir uns sofort verliebten und die für uns der perfekte Hund ist. Die Deckrüden, die wir über Monate ( < 500 km Umkreis) besichtigten, waren nicht das was wir uns vorstellten (teils auch nicht deren Besitzer und das Umfeld, in dem der Rüde lebte). Deshalb haben wir uns einen eigenen Rüden erworben, der unseren Wünschen entsprach.

LG Jonny
 

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jule579

Re: Mastitis

Beitragvon jule579 » 6. Februar 2013 22:49

Beitrag von jule579 » 6. Februar 2013 22:49

jonny hat geschrieben:
@Sonja: Der Rüde kam erst später dazu, nachdem wir unbedingt einen Nachkommen von unserer (und nur von dieser) Hündin wollten, in die wir uns sofort verliebten und die für uns der perfekte Hund ist.
und wer sagt Dir, dass ein Nachkomme von ihr genauso perfekt ist?
Ist das nicht ein bisschen naiv gedacht?

Außerdem, was, wenn es dann 3 Rüden sind und Ihr wollt unbedingt weiblichen Nachwuchs???
Finde die Idee auch etwas seltsam, weil Du eben schreibst, Du möchtest eine weibliche Nachkomme.

Tja, was ist dann mit den restl. Welpen? Welpen gibt's ja ansonsten schon genug...
 

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Jackymay

Re: Mastitis

Beitragvon Jackymay » 7. Februar 2013 05:44

Beitrag von Jackymay » 7. Februar 2013 05:44

Hallo,wenn Du Züchter warst,weisst Du doch,dass die Welpen nicht "perfekt" werden müssen,egal ,wie die Mutter ist.Wer sagt denn,dass Du nur einen und nur Hündin bekommst ? Wenn das Rüde sind ? Und was machst Du denn mit den "restlichen" Welpen,wenn eine Hündin für Dich dabei ist ? Mal von dem allen abgesehen,viell.kannst Du ein paar Fotos von Deiner perfekten Hündin einstellen ? Würde mich interessieren.VG
 

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JasminHN
Chifreund
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Re: Mastitis

Beitragvon JasminHN » 7. Februar 2013 09:29

Beitrag von JasminHN » 7. Februar 2013 09:29

jonny hat geschrieben:
@JasminHN, eumeline: Nur um die Gemüter zu beruhigen: Hier schreibt ein eingetragener Züchter mit jahrzehntelanger Erfahrung! Da ich den Zuchtbetrieb jedoch vor einigen Jahren eingestellt habe und diese Welpen (in spe) nicht züchterisch vermarkten möchte, habe ich wohl den Begriff „Hobbyzucht“ unglücklich gewählt, … Wie wäre es mit LIEBHABER-WURF?

LG Jonny
Auch der Liebhaber-Wurf will gut untergebracht sein( ich habe selbst auch schon gezüchtet wenn auch keine Hunde, aber ich weiss wie schwer es sein kann geignete Besitzer zu finden, und auch wenn Sie noch so gut Informiert werden von dir, welche Arbeit ein Welpe macht, ich habe 2 mal Tiere zurückgenommen, und musste dann wieder beginnen neue Menschen zu suchen, das war mit ein Grund warum ich es dann irgendwann gelassen habe)
 

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jonny

Re: Mastitis

Beitragvon jonny » 8. Februar 2013 09:25

Beitrag von jonny » 8. Februar 2013 09:25

Hallo Zusammen,

ja da muss ich Euch Recht geben. Einen guten Abnehmer der Welpen zu finden ist wahrlich nicht einfach und war auch für uns immer ein hin und her. Einmal haben wir einer Frau (wir geben die Welpen immer persönlich ab, damit wir das Umfeld in Augenschein nehmen können) einen Yorki (die haben wir früher gezüchtet) trotz "heulendem Elend" ihrerseits, nicht übergeben.

Sie schien einfach nicht geeignet, hatte schon einen kleinen Yorki, der ihr gut gehorchte und sie überallhin begleitete, ... es lag aber überall Kot in der Wohnung herum, auch eingetrocknete Pipi konnte man sehen und auch riechen (obwohl sie einen grossen Garten hatte). War irgendwie seeehr unhygienisch. Im Laufe des Gesprächs, das jedoch sehr positiv klang, verschwand sie immer wieder in der Küche und kam dann mit glasigen Augen zurück. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Alkoholiker, aber man sollte die Tiere/Arbeit/Familie/Garten usw. dadurch nicht vernachlässigen. Es gibt wohl viele die das toll vereinigen können. Aber in diesem Fall war es leider nicht so. War schon gruselig, als wir mit dem Welpen auf dem Arm wieder abzogen, während die Frau heulend und bettelnd in der Eingangstüre stand. Möchte ich nicht noch einmal erleben. Zuvor hatten wir nur telephonischen Kontakt und sie klang, wie auch vor Ort super O.K. (kein Lallen oder so). Aber dann, na ja.

Hattet Ihr auch schon einmal so einen Fall, oder einen ähnlichen? Also uns ging es an die Nieren. Die ganze Situation usw. war furchtbar tragisch, ...

LG Jonny
 

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jonny

Re: Mastitis

Beitragvon jonny » 8. Februar 2013 09:31

Beitrag von jonny » 8. Februar 2013 09:31

Hi an Alle und besonders an JasminHN,

absolut, nur wenn man weiss was man tut, vor allem wenn es um Lebewesen geht, sollte man handeln. Tja, das mit den Hundeinteressenten ist so eine Sache. Als wir die Süsse, die übrigens ein ganz normaler (kein Teacup, sondern etwas schwerer) Chi ist, mit in die Arbeit nahmen, hatten wir ca. 12 Interessenten: "Also, falls Ihr mal Welpen haben solltet, meine Frau und ich hätten gern, ... usw.!"

Ihr kennt das ja, erst grosse Augen und Worte und dann, ... Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir das grosse Glück haben (nach jahrelanger Suche), für eine Firma zu arbeiten, in der Hunde erlaubt sind. Es gibt sogar eine eigene Spielwiese für diese (mit Zaun!). Das nutzen natürlich alle Hundeliebhaber aus und nehmen ihren Kleinen oder Grossen mit zur Arbeit. Und wenn Ihr meint die sitzen nur brav unterm Schreibtisch, weit gefehlt. Die Hunde besuchen sich gegenseitig in den immer offenstehenden Büros um zu spielen.

Ein ganz frecher, ein Mops ist allerdings berüchtigt, Brotzeiten zu klauen, sich dann in die Brotzeitecke für Hunde zu verziehen und diese zu verzehren. Teils mit Frühstücksbeutel (!!!) zum Leid der Besitzerin (die macht übrigens MOPS-CHARING, da sie sich von ihrem Partner getrennt hat und dieser auch einen Teil der Woche den Fresssack knuddeln will.).

Nun, so sieht es hier aus. Ist nicht die Normalität und hätten Viele gerne so, das ist mir klar. Aber wir sind dankbar und nutzen unsere "animalischen Sozialleistungen". So wundert es nicht, dass nicht nur viele Mitarbeiter Interesse zeigen, sondern dieses auch berechtigt ist und sie sich um die Welpen kümmern können und auch wollen. Ausserdem sind sie gut kontrolliert - VON UNS. Was wohl die wenigsten vergebenen Welpen sind.

Oder habt Ihr mindestens wöchentlichen Kontakt zu Euren ehemaligen Welpen? Nun, wir schon!

Ja und natürlich können wir nicht wissen, dass ein weiblicher Welpe dabei ist und selbstverständlich könnten auch 3 Rüden kommen und niemand kann wissen, ob die Hündin die Trächtigkeit und Geburt überlebt usw.

Auch weiss niemand, ob ein Welpe dabei ist, der den gewüschten Charakter (und nur um den geht es hier, der lässt sich leider nicht auf einem BILD darstellen!) hat. Aber nichtsdestotrotz besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es so ist, nicht wahr?

Jeder, der Welpen hatte kennt das. Man zieht sie wochenlang auf, kennt schon in jungem Alter die Stärken und Schwächen und wüsste genau, welchen der Kleinen man für sich wählen würde, würde man einen kaufen wollen.

Wer das nicht kennt, hatte noch nie Welpen. Und genauso wird es sein, wir wählen einen Welpen aus dem Wurf den wir 3 Monate beobachtet und erzogen (soweit das schon möglich ist) haben. Wir WISSEN, wie er aufgewachsen ist und müssen nicht innerhalb kurzer Zeit ein "Überraschungsei" aus einen fremden Wurf wählen.

Seid doch einmal ehrlich zu Euch selbst. Was würdet Ihr tun, hättet Ihr diese Möglichkeit?

LG Jonny
 

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Re: Mastitis

Beitragvon eumeline » 8. Februar 2013 09:33

Beitrag von eumeline » 8. Februar 2013 09:33

Hallo Jonny,

wir züchten nicht, das wäre wirklich garnichts für uns.

Aber ich kenne hier ein paar die Züchten und wenn man diese Geschichten hört, gerade beim Chi, was sich da so Alles meldet, neeee das muss man sich nicht geben.

Wir haben nun mal Modehunde, Tussihunde -danke Fräulein Hilton- und da gibt es schon ganz besondere Pflänzchen die meinen sie brauchen so ein schickes Modeaccessoir, meinen der muss ja nicht raus, laufen muss er auch nicht viel und kann doch aufs Katzenklo gehen :wut:

Da muss man schon so einiges durchmachen um ein wirklich gutes Zuhause zu finden für die Welpen.
 

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Re: Mastitis

Beitragvon eumeline » 8. Februar 2013 09:36

Beitrag von eumeline » 8. Februar 2013 09:36

Jonny,

bitte bedenke das in diesem Forum eine ganz kleine handvoll Züchter sind, der Rest der Mitglieder setzt sich ausschließlich aus Liebhabern zusammen und die sehen das oft von einer ganz anderen Seite :wink:
 

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Re: Mastitis

Beitragvon Lilasblue » 8. Februar 2013 09:39

Beitrag von Lilasblue » 8. Februar 2013 09:39

Ich würde es trotzdem nicht machen. Hätte selber die Möglichkeit - habe daran noch keinen Gedanken verschwendet.
 

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Re: Mastitis

Beitragvon JasminHN » 8. Februar 2013 09:47

Beitrag von JasminHN » 8. Februar 2013 09:47

Ganz ehrlicch Jonny,ICH habe diese möglichkeit, samt passendem Rüden, (Bruder,also Hund vom Bruder,aus tolle Zucht, Papiere bla bla bla, wird auch bei entsprechender Eigung als Deckrüde laufen, da Schokofarben,) aber ich werde die Möglichkeit NIEMALS nutzen...
Meine kleine hat auch einen ganz tollen, lieben,sensiblen Chrakter...ABER wissentlich meine Maus diesem Risiko auszusetzten, das etwas passieren kann bei der Geburt, danach oder während der Säugezeit, bei einem Kasierschnitt etc., das würde ich mir Nicht verzeihen können, dafür liebe ich Sie zu sehr.
Und zieh mal Welpen auf deren Mama nicht genug Milch hat, und dann GEBE diese Welpen ab :weinen2: (jaa mir schon passiert, 10Babys hatte mein Mädel, übrigens Frettchen, bei ihrem ersten Wurf, aber alle habe ich durchgebracht, :springen: )
Du wirst mich nicht dazu bringen es gutzu heissen, auch wenn deine Arbeitsstelle soo Hundefreundlich ist, und die Welpen täglich oder wöchentlich sehen könntest.
 

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tknq

Re: Mastitis

Beitragvon tknq » 8. Februar 2013 09:52

Beitrag von tknq » 8. Februar 2013 09:52

jonny hat geschrieben:
Wer das nicht kennt, hatte noch nie Welpen. Und genauso wird es sein, wir wählen einen Welpen aus dem Wurf den wir 3 Monate beobachtet und erzogen (soweit das schon möglich ist) haben. Wir WISSEN, wie er aufgewachsen ist und müssen nicht innerhalb kurzer Zeit ein "Überraschungsei" aus einen fremden Wurf wählen.

Seid doch einmal ehrlich zu Euch selbst. Was würdet Ihr tun, hättet Ihr diese Möglichkeit?

LG Jonny
Die Möglichkeit hat theoretisch jeder mit einer unkastrierten Hündin. Wahrnehmen tun sie aber die wenigsten hier.
Das wirkliche züchten sollte man denen überlassen die mit Leib und Seele dabei sind und ihren Teil dazu beitragen wollen und vor allem auch können um die Rasse zu erhalten.

Mischlinge produzieren kann jeder, davon gibt es wahrlich mehr als genug. Sie sind absolut nicht weniger liebenswert etc, aber mal Hand aufs Herz, warum muss man da mitmachen?
Nur weil man auch die ersten 3 Lebensmonate miterleben möchte? Ein gesunder Hund, vor allem Zwergrassen werden oft älter als 13-14 Jahre. Die 3 Monate sind somit ein Tropfen auf dem heissen Stein und ganz klar wird in der Zeit auch die Basis gelegt für die Zukunft, aber ich persönlich traue mehr Menschen zu mit Hunden umgehen zu können, diese gescheit zu sozialisieren etc pp als nur mir allein (im Gegenteil ich glaube das können andere sogar weitaus besser als ich).

Bei einem guten Züchter muss man eben nicht innerhalb kürzester Zeit ein Ü-Ei wählen. Du selbst entscheidest anteilig mit wie oft du den Hund sehen willst (keine 24/7, aber um sich den Hund genauer zu betrachten mit all seinen Wesenszügen etc reicht es sicherlich aus), ebenso hilft er dir auch bei deiner Entscheidung pro/contra für den auserwählten Welpen.
Andererseits möchtest du aber dann im Gegenzug den Welpenkäufern dieses zumuten. Nach deiner Logik müsste somit jeder selbst Welpen produzieren.

Wir haben hier im Haus ja noch eine Dackelmischlingsdame, für alle ist sie der tollste Hund der Welt und xmal kam schon "einmal Welpen von ihr wär toll, dieses wundervolle Tier müsste man klonen können". Da aber die ganze Arbeit etc auf mir hängen bleiben würde und ich die einzige hier bin die absolut dagegen ist, wird es hier keine Welpen geben.

Ich kann den Wunsch danach absolut nachvollziehen und ich denke viele sind da gedanklich auch schonmal bei hängen geblieben was wäre wenn, aber die Vernunft siegt zum Glück in den meisten Fällen...
 

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Emily
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Re: Mastitis

Beitragvon Emily » 8. Februar 2013 10:21

Beitrag von Emily » 8. Februar 2013 10:21

Für mich bleibt jeder meiner Hunde einzigartig! :wolke:
Sie haben alle ihre Vorzüge und genauso ihre liebenswerte Macken.
Und ein Nachzöglig von meiner Emily wird nicht automatisch auch ein Seelenhund
für mich,weil seine Mama das ist.

Es gibt sooo viele gute Züchter,da wird auch ein toller Hund für euch dabei sein,
der nicht irgendwelchen Vorstellungen und Ähnlichkeiten zu seiner Mutter gerecht werden muss.

Ich verstehe nicht genau,wenn du schon mal gezüchtet hast,in einem Verein mit Papieren,wieso
du dann nun unbedingt einen Vermehrerwurf in die Welt setzten musst. :weissnicht:
 

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jule579

Re: Mastitis

Beitragvon jule579 » 8. Februar 2013 10:29

Beitrag von jule579 » 8. Februar 2013 10:29

Emily hat geschrieben:
Es gibt sooo viele gute Züchter,da wird auch ein toller Hund für euch dabei sein,
der nicht irgendwelchen Vorstellungen und Ähnlichkeiten zu seiner Mutter gerecht werden muss.

Ich verstehe nicht genau,wenn du schon mal gezüchtet hast,in einem Verein mit Papieren,wieso
du dann nun unbedingt einen Vermehrerwurf in die Welt setzten musst. :weissnicht:
:beifall: :ja:

Finde es eh irgendwie seltsam, ein Abbild der Hündin haben zu wollen, kann ich nicht verstehen.

Und ich glaub, das tun hier ganz viele mit unkastrierten Hündinnen nicht. :weissnicht: Denn die hätten ja theoretisch alle die Möglicheit und tun es nicht. (also die Hündin decken zu lassen)
Finde das auch irgendwo nen egoistischen Wunsch.
 

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Jackymay

Re: Mastitis

Beitragvon Jackymay » 8. Februar 2013 11:02

Beitrag von Jackymay » 8. Februar 2013 11:02

Klar kann man Charakter nicht auf einem Foto sehen.Aber zu einem perfektem Rassevertreter gehört auch entsprechende Optik.Mich würde immer noch ein Foto interessieren.Ist doch nicht so schwer.VG
 

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