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Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!
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Dely
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Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Dely » 31. Juli 2013 20:42

Beitrag von Dely » 31. Juli 2013 20:42

also ich habe mir in der letzten Zeit und nach dem lesen des Buches "Hunde würden länger leben wenn..." viele Gedanken um die Ernährung und Haltung unserer Mäuse gemacht.

Ich füttere das Beste das es gibt (Barf, Getreidefrei usw.), Impfungen bekommen sie kaum noch, wenn ja dann im 3-Jahres-Rythmus, die Wurmkuren erhalten sie auch nicht mehr prophylaktisch, wir gehen täglich mind. 2-3 Stunden spazieren, versuche auch in der Ungezieferbekämpfung ohne Chemie auszukommen, sie haben nur Geschirre und kein Halsband, setzte eben alles um was ich in den letzten Jahren durch die Chi-Foren gelernt habe usw.

Als ich vor ca. 30 Jahren unseren Mischling aus dem Tierheim holte hatte ich so gut wie keine ahnung von Hundeerziehung- und Ernährung.

Es gab Chappi, Frolic und Co., er liebte Weintrauen über alles, Schokolade gabs auch ab und zu, die Knochen von den abgenagten Sparerips, Kotletts, Schweinshaxe usw. waren für ihn ein Genuss, bei drei Kindern viel ständig etwas "unabsichtlich" unter den Tisch, Eis wurde gemeinsam geschleckt, Chips geteilt, Geschirr für Hunde war mir fremd, bei der jährlichen Impfung gabs die volle Dröhnung, Wurmkuren alles 3 Monate, egal ob Wurm oder nicht.

Die Spaziergänge waren auch nicht das was sei heute sind und trotzdem war er immer gesund, keine Gelenkprobleme, Atmung immer Bestens, Herz wie ein Junger usw. Er wurde 16 Jahre alt und war nie krank. Eines Abends im Sommer legte er sich Abends hin und am nächsten Tag musste er wegen Milzkrebs eingeschläfert werden. Vormittags ist er noch mit meinen Kindern im Park getobt, hat normal gefressen. Innerhalb 12 Stunden von 100 auf 0 :weinen2:

Es tut heute noch weh an den Abschied zu denken aber ich würde gerne wissen warum die Hunde damals trotz miesester Ernährung, Haltung usw. auch uralt geworden sind ohne ständig wegen diversen Krankheiten beim Tierarzt gewesen zu sein.

Mein Großvater hatte immer Diensthunde die er genauso "mies" ernährte, das gleiche Spiel mit den jährlichen Impfungen etc. Die ganze Familie sammelte immer die fleischigen Essensrenste, meistens Knochen (gekocht natürlich), die die Hunde dann mit Genuss und ohne gesundheitlichen Probleme verspeisten.

Übertreiben wir unsere Fürsorge oder waren die Hunde damals einfach gesünder bzw. widerstandfähiger?
 

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CARENA

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon CARENA » 31. Juli 2013 20:48

Beitrag von CARENA » 31. Juli 2013 20:48

Hallo Manuela....

Diese Überlegung hatte ich schon öfter...mein Tibetterrier wurde mit Cäsar und den vollen Impfdröhnungen alt...

Ich weiss nicht, ob ich übertreibe, aber ich versuche guten Gewissens meine Hunde mit hochwertigem Futter zu ernähren und auch sonst bemühe ich mich, den beiden Babys das beste Leben zu gestalten...

Damals kannte ich es nicht anders....heute würde mir der Magen drehen, wenn ich Chappi oder Cäsar aufs Tellerchen bringe...
 

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Dropstine

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Dropstine » 31. Juli 2013 20:56

Beitrag von Dropstine » 31. Juli 2013 20:56

Alt geworden ja... Aber die innere Qualität des altseins können wir nicht sehen. Gibt auch Raucher die werden über 80, aber der innerliche Verfall u die daraus resultierenden Probleme.... Hm... Hunde sind sehr widerstandsfähig .
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Dely » 31. Juli 2013 20:59

Beitrag von Dely » 31. Juli 2013 20:59

Hallo Carmen,

ja, eben mich auch. Ich könnte das nicht mehr ruhigen Gewissens füttern aber ich wüßte halt gerne warum die Hunde damals ohne das ganze Getue gesund waren und uralt wurden.

lg
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Pfötchen-Fan » 31. Juli 2013 21:30

Beitrag von Pfötchen-Fan » 31. Juli 2013 21:30

denke ich auch oft

ich vermute, die Hunde insgesamt waren noch "ursprünglicher" mit robusteren Mägenund wenig überzüchtet -#

dennoch : reingucken konnte keiner und sicher gab es viele Probleme, die der Halter nicht mal ansatzweise erkannt hat und über Schmerzen klagen konnte ja auch keiner - heute sind Hundehalter doch viel sensibler in der Beobachtung ihrer Tiere , sie liefen oftmals eher "nebenher"

BSP. man sorgt sich um Kot und beobachtet ihn - tat früher aber keiner

man registirert heute Schonhaltungen (Bauchliegen mit Hinterteil hochagern und schlussfolgert - TA Besuch fällig - vermutlich ein Bauchproblem - tat früher keiner .

Vielleicht wären die Hunde ja um die 15-20 Jahre geworden, wenn die Ernährung auch noch gepasst hätte, weil sie insgesamt robuster waren ?
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Lilasblue » 31. Juli 2013 22:00

Beitrag von Lilasblue » 31. Juli 2013 22:00

Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Schon oft haben mir Leute genau sowas erzählt oder sie haben sowas erlebt, wie du oben geschrieben hast.
Ich kann aber mit gegenteiligen Fällen aufwarten. Meinen ersten Hund bekam ich mit 11 Jahren. Er wurde vergiftet. Das schon mit ca 11/2 Jahren. Es war ein Schäferhund, ohne Papiere, die interessierten damals niemanden. Er war aber nicht gesund. Wir holten ihn schon mit 6 Wochen. Wer wusste denn damals schon etwas über Hunde und deren Verhalten, oder über die Ernährung? Das ist 43 Jahre her. Auf alle Fälle glaube ich, dass unser Ajax nicht gut ernährt wurde von uns. Zum Teil erhielt er Pansen, Schlund, Lunge, Blutwurst, andere Fleischhauerabfälle. Zum anderen Teil bekam er Abfälle vom Tisch. Alles, was übrig blieb, wurde ihm gegeben. Auf alle Fälle waren wir oft beim TA, weil er dauernd Schmerzen hatte und dauernd humpelte. Was er wirklich gehabt hat, weiß ich natürlich nicht, weil er dann vergiftet wurde.
Dann hatten wir einen Pintschpudeldackel im Spitzgröße, der aber schon früh starb, weil er auch verschiedenste Erkrankungen hatte. Seine Ernährung war auch nicht besser als die von Ajax. Nur das Frischfleisch wurde durch Dosenfutter ersetzt.
Und auch der dritte Hund, ein Zwergspitz vom Kleintiermarkt gekauft, den wir hatten, lebte nicht allzu lange. Er starb an Nierenversagen. Ich glaube, dass er an den Weintrauben verstorben ist, die meine Großeltern ihm oft gefüttert haben. Er wurde nicht mal 10 Jahre. Er bekam sicher auch urschlechtes Futter. Welches weiß ich nicht, denn ich habe damals nicht zu Hause gelebt.

Hier sieht man, dass Hunde, die also früher gelebt haben, nicht zwingend gesünder waren. Die in unserer Familie auf alle Fälle nicht.

Natürlich haben alle Hunde immer die volle Dröhnung an Impfungen bekommen und entwurmt wurden sie auch immer.



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CARENA

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon CARENA » 31. Juli 2013 22:07

Beitrag von CARENA » 31. Juli 2013 22:07

Wenn ich so dran denke, mit meiner Sarah (Tibetterrier) bin ich zum TA zur Impfe und wenn sie krank war, was fast nie vorkam....mit Mona und Lee geh ich spätestens alle 4 Monate....zum check....Herz, Zähnchen, Krallen und Analdrüse...
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Lilasblue » 31. Juli 2013 22:12

Beitrag von Lilasblue » 31. Juli 2013 22:12

Ich muss ehrlich sagen, dass meine nur einmal im Jahr beim TA waren, jetzt sicher noch weniger hinkommen, weil ich nicht mehr impfen lasse. Wenn sich irgendeine Krankheit ankündigen täte oder eine Verletzung vorläge würde ich natürlich sofort gehen, aber zum Glück waren und sind meine zwei pumperlgesund. :)


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Zoe

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Zoe » 31. Juli 2013 22:13

Beitrag von Zoe » 31. Juli 2013 22:13

Hallo!

Die meisten Krankheiten haben ja Multifaktorelle Ursachen d.h. mehrere Sachen spielen zusammen (Genetische Disposition, Vererbung, äußere Einflüsse, Ernährung, körperliche Bewegung, psychische Faktoren). Daher denke ich kann man das Lebensalter von Mensch und Tier nicht allein vom Faktor Ernährung abhängig machen. Ich versuche das Beste für die Gesundheit meiner Tiere, Familienmitglieder und natürlich auch für mich zu tun. Dann muss ich mir mal keine Vorwürfe machen.
Über alles andere entscheidet das Schicksal...
 

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Deena

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Deena » 31. Juli 2013 22:15

Beitrag von Deena » 31. Juli 2013 22:15

Meine Erfahrung im Bekannten- und Familienkreis ist, dass deren Hunde nicht so alt geworden sind wie die Hunde heute.
Junghunde großer Rassen hatten oft krumme Beine aufgrund von falscher Ernährung, die wurden dann einfach erschossen. Vielleicht will dir deine Familie sowas nicht erzählen weil sie dich nicht wütend machen wollen.
Und unzählige wurden wegen Verdacht auf Tollwut erschossen das ist eigentlich jedem Hundebesitzer über 65Jahre den ich kenne, passiert. (Und ich habe mal im Altenheim gearbeitet also viele)
Das fällt ja heute zum Beispiel weg da man weiß, sie sind geimpft. Oder dass die Hunde früh keine Zähne mehr hatten wegen schlechter Ernährung haben mir viele bestätigt. Die älteren Herrschaften glauben mir nie wenn ich erzähle dass die Uroma meiner Hündin mit 15 noch alle Zähne im Mund hat wegen Knochenfütterung und Naturkauprodukten (ich mache Werbung bei denen ;) )
 

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gandalf

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon gandalf » 1. August 2013 08:49

Beitrag von gandalf » 1. August 2013 08:49

ich denke,es hat auch was m.Überzüchtung zu tun,immer mehr aufs Aussehen hin ,zum Preis der Hundegesundheit.Es geht ja nicht nur um PL,es geht um Fell,Nase,Augen,u.a.m.
Bei mir zuhause gabs 1 Yorki,der nur Tischessen bekam,der wurde fast 18 Jahre,hat d.TA 1x jährl.zum impfen gesehen,ging abends in sein Körbchen und war morgens tot.Ist also nicht eingeschläfert worden.Der Hund war in heutigem Sinne total unterversorgt,was d.Ernährung betrifft,aber wenn ich ihn sah,war er immer fit.Meine Tante hatte bestimmt noch nie was von barfen gehört,von sozialisation,von Geschirr und ich weiss,dass sie veranlasste,dass die Zucht aus der er kam,geschlossen werden musste,denn er war als Welpe ,sehr krank,danach nie wieder.
Meine Grossmutter hatte einen weissen Mittelspitz und auch der wurde uralt,der hatte wohl am Ende noch 2 Kuchenzähne,die anderen sind alle ausgefallen,aber zum Tierarzt wg.d.Zähne,das gabs damals nicht,oder sie wusste davon nichts.Da hat er mal Knochen gekriegt und Reste vom Tisch und gut war.Der hatte nicht mal ein Halsband,sondern ist frei herumgelaufen,jder im Ort kannte ihn.Das war so einer,wie ich mich heute drüber aufregen könnte.. :kicher:

Später habe ich selbst auch Senioren m.Hund(en) betreut,die dem Tier ein Leben lang ein und dasselbe Dosenfutter gaben und gut war.Die waren 17 Jahre alt,manchmal bekam d.Hund selbstgemachte Hühnerbrühe,wenn Weihnachten war und allen war ähnlich,dass sie ..zumindest beim reden über sie...sehr vermenschlicht wurden.
"Ach der hat heute schlechte Laune" war so ein Satz.Bei mir hätte der Satz gelautet:"ich muss zum Ta,Gandalf gehts nicht gut" :lachen
 

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Gijo

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Gijo » 1. August 2013 09:45

Beitrag von Gijo » 1. August 2013 09:45

Hier mal meine Meinung ...
Ich barfe meine Hunde nicht nur, weil ich mir ein längeres Leben erhoffe, sondern auch, damit sich meine Hunde wohler fühlen.
Natürlich ist eine gesunde Ernährung keine Garantie für ewige Gesundheit, aber sie hat sehr viele Vorteile.
Die meisten Hunde sind durch eine gesunde Ernährung fitter, haben weniger Zahnstein, neigen seltener zu Übergewicht, eine bessere Verdauung, weniger anfällig für Parasiten (trotz Wald und ohne Zeckenschutz hatte einer meiner 3 Hunde erst 1 Zecke in diesem Jahr und letztes Jahr keine) und das Fell wird schöner und glänzender.

Ausserdem liegt es ja nicht immer NUR an der Ernährung, auch die Psyche, Umwelteinflüsse, Gene, Rauchen, Alkohol etc.
spielen für die Gesundheit eine große Rolle.
Natürlich kann ein Hund auch alt mit "ungesunden Futter" werden, aber vielleicht wäre er durch eine gesunde Ernährung fitter gewesen und hätte sich noch wohler gefühlt.
Wer seine Ernährung mal umgestellt hat wird wissen wovon ich spreche :wink:

Ungesunde Ernährung hat ja leider ihre Auswirkung erst nach vielen Jahren.
Wer weis.. vielleicht wäre der Hund mit 14 Jahren nicht an Krebs gestorben, sondern mit 16 einfach eingeschlafen.
Und wer sagt, dass ein Hund der überwiegend vom Tisch ernährt wird auch "gesund" ist.
Nur weil er lange gelebt hat sagt das nicht unbedingt etwas über die Gesundheit seines ganzen Lebens aus.

Genauso kenne ich aber auch Hunde, die durch "billig Futter" keine gute Gesundheit hatten.
Unser Nachbars Hund bekommt "billig Futter" und hat nun mit 2 Jahren eine Futtermittelallergie.
Tja, ob es daran liegt sei mal dahin gestellt. Ich glaube, dass Hunde die (sehr ungesund ernährt werden) sich wirklich lange einer guten Gesundheit erfreuen und wirklich alt werden eher die Ausnahme sind.

Wenn es bei Menschen so ist, warum dann nicht auch so bei Hunden.
Es gibt sogar Statistiken darüber, das die Menschen in Asien gerade in Südasien verglichen mit Europa und anderen Staaten
eine niedriger Rate an Krebserkrankung im Verdauungstrakt haben. Dieses schreibt man deren Ernährung (u.a Kräutern, Ölen und Gewürzen) deren Ernährung zu gute.

Wer noch mehr lesen mag.
Ein Beispiel von Menschenseite:
http://www.endlich-geheilt.de/heilung-durch/ernaehrung/

Oder hier...
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ge ... ng-ia.html

Ich will jetzt nicht sagen, dass barfen das Beste auf der Welt ist und es nichts anderes gibt, aber ich finde, man sollte sich selbst einfach mal mit dem Thema beschäftigen und dann selbst entscheiden.
Ich persönlich glaube schon daran, dass ich für mich und meine Hunde die Gesundheit u.a mit Ernährung positiv beeinflussen kann. :ergeben:
 

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serotoniin

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon serotoniin » 1. August 2013 10:09

Beitrag von serotoniin » 1. August 2013 10:09

DA SPRICHST DU MIR ECHT AUS DEM HERZEN !

als ich vor 8 Jahren meinen ersten Chi "lilo" bekommen hab war ich auch unerfahren
und hab gedacht ich tu ihn mit "pedigre" usw. nen gefallen (denn teuer denkt man heißt ja immer gut)
er hat auch Tisch Reste bekommen .... auch Schwein (leider)
und der Auslauf war auch nicht so wie es sein sollte !
mal ganz abgesehen davon das wir ihn viel zu früh und Tot Krnk bekamen ...

UND SIEHE DA ! unser Lilo war so ein Robuster Hund und war Locker genauso Fit wie'n großer
er hatte wirklich NIE irgendwas ... nicht mal nen Schnupfen ! keinen Durchfall nichts ...
Mit 8 Jahren stand er voll im Saft war gesund und fit und ich Wette (!) er hätte (wäre er nicht überfahren worden :weinen2: ) ein noch langes Leben
vor sich gehabt !
Schade dass ich erst schlauer geworden bin als unsere Iwa dann bei uns war ... dann gabs nur noch Hochwertiges Futter
nix mehr vom Tisch etc.

Oh man ! wenn ich die Zeit zurück drehen könnte hätte ich soviel anders gemacht von Anfang an :weinen3:

ich denke wir hatten wahrscheinlich einfach nur Glück das sie keine Schäden davon getragen haben
der eine Hund ist eben robuster und der andere nicht !
 

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Petra Maria

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Petra Maria » 1. August 2013 13:47

Beitrag von Petra Maria » 1. August 2013 13:47

ich denke, es ist eine Kombination aus vielem, das unsere Hunde heute empfindlicher macht.
Vor allem sind es Einflüsse, die früher keine Rolle gespielt haben (Umweltgifte, Stress, Abgase, Lärm,).
Ich weiss auch nicht wirklich, ob die Futtermarken damals wirklich so schlecht waren. Wäre mal interessant,
chappi aus den 70ern mit dem Nachfolger aus 2013 in einer Analyse zu vergleichen...(Stichwort Melamin zur
Erhöhung des Proteingehaltes.....undundund).
Essensabfälle vom Tisch (mit Ausnahme stark gewürzter Speisen) sind kein Problem für Hunde und vielleicht
um einiges besser als so manches Fertigfutter.
Ausserdem denke ich, dass die Ziffer der Hunde, die sehr früh verstorben sind, ohne dass gross ein Hahn
danach krähte, nicht zu unterschätzen ist.
Vor allem denke ich, ist der Faktor Stress nicht zu unterschätzen.
Unter'm Strich sollte man auch die Bedeutung der Frage nicht unterschätzen, wer die neuen Thesen jeweils aufbringt und welches Interesse dahinter stecken könnte....(nicht selten ist es ein finanzielles, weil diejenigen mit TK-Fleisch oder ähnlichem gutes Geld verdienen, was ja auch legitim ist...)

Ein Phönomen bleibt es trotzdem.
Ich halte Landschildkröten. Mit grosser Freilandanlage, optimaler Wildkräuter und Heufütterung, Wurmkur
nur nach vorheriger Kotprobe, Winterruhe bei optimalen Bedingungen im Gewölbekeller, optimaler Gruppenstruktur....
Zum Glück mit dem Erfolg, dass alle gesund und munter und zufrieden sind, so weit ich das als Mensch beurteilen kann.
Und dann gibt es da einen im Ort, der hält seit vierzig Jahren zwei Männchen (nett: er hat sich immer gewundert, warum
seine keine Eier legten...). Sind noch von den Kindern übrig geblieben. Winterruhe im Keller/Sommers in einem schattigen Streifen ohne Gras, entlang des Gartenzauns mit zwei aufgestellten Waschbetonplatten als Unterschlupf, Fütterung: eingeweichte Brötchen! Sonne: Fehlanzeige. Übergangsterrarium für "Frühjahre" wie dieses: Fehlanzeige! Wurmkur? - nie gehört, dass es sowas für Schildkröten gibt. Die beiden leben auch. Ich frage mich, wie sie das ohne Sonne mit der Vitamin-D-Synthese hinkriegen und damit, auf Vorzugstemperatur zu komen?!? Glaubt man der aktuellen Fachliteratur, müssten beide seit mindestens dreissig Jahren tot sein. Sind sie aber nicht.
Fragt sich halt, wie viel Lebensqualität sie haben. Wenn ich aus dem Fenster schaue und meine im Halbschatten unter der Magnolie ein Nickerchen halten oder ein kleines Bad nehmen sehe, macht mich das schon traurig...

Liebe Grüsse,
Petra mit Leo & Co.
 

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ChiChloe

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon ChiChloe » 3. August 2013 22:36

Beitrag von ChiChloe » 3. August 2013 22:36

Oha ich würde meinem Hund weder schokolade noch eis noch chips geben! Weißt du denn gar nicht das schokolade total schädlich ein hund ist? Naja aber wenn dus nicht wusstest tut mir leid wegen deinem Hund :(
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Lilasblue » 3. August 2013 22:46

Beitrag von Lilasblue » 3. August 2013 22:46

Schreiben kannst du schon chichloe, aber mit dem Lesen hapert es anscheinend noch ein bisserl, gell!!!


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ChiChloe

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon ChiChloe » 3. August 2013 23:48

Beitrag von ChiChloe » 3. August 2013 23:48

Was habe ich jetzt schon wieder gemacht ich lese halt nur die frage nicht die antworten von den anderen
 

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Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Lilasblue » 3. August 2013 23:57

Beitrag von Lilasblue » 3. August 2013 23:57

Das wäre aber empfehlenswert, wenn du alle Beiträge lesen würdest und nicht wild drauflosschreibst.
Wer lesen kann, ist enorm im Vorteil!


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Lottelei

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Lottelei » 4. August 2013 09:54

Beitrag von Lottelei » 4. August 2013 09:54

Also ich denke das es zum Teil auch daher kommt, das man sich früher zum einen gar nicht so viele Gedanken gemacht hat und es wurde in den letzten Jahren einfach ein Fortschritt (Medizin, Haltung usw) gemacht.

Ich kann bei mir nur von der Kaninchenhaltung erzählen. Mein erstes Kaninchen bekam ich mit 6 Jahren zur Einschulung. Es lebte allein in einem 1 x 0,6 Meter großen Käfig, hinter der Eingangstür. Bei schönem Wetter wurde es rausgesetzt in den den Garten. Impfungen bekam es gar nicht. Mein Benny ist trotz allem 8 Jahre alt geworden. Meine nächsten Kaninchen (diesmal 2 Stück) wohnten in einem 1,5 x 1 Meter großen Käfig und hatten den halben Tag lang Auslauf in meiner 15 qm großen Küche. Diese wurden regelmäßig geimpft und ich bin auch bei Kleinigkeiten mit ihnen zum Arzt. Die eine wurde 10 Jahre alt. Danach bauten wir einen 8 qm großen Auslauf im Garten mit festem Unterschlupf und es lebten 4 Kaninchen dort. Das war glaub ich wirklich die schönste Zeit für alle. 2 der Kaninchen sind zwar recht früh gestorben, aber es waren beides welche die ich aus schlechten Verhältnissen geholt habe (der eine war blind, taub und hatte nen steifen Rücken, der andere hatte von Anfang an starke Magenprobleme).

Heute würde mir selbst im Zoofachhandel niemand mehr ein Kaninchen mit so einem kleinen Käfig verkaufen!!!

Früher hat man sich einfach einen Hund geholt und mit ihrem Halbwissen gehalten, heute melden sich die Leute (zumindest viele) in Foren an und erkundigen sich erstmal. Daraus resultiert natürlich ein wesentlich größerer Austausch, sowas gab es damals nicht. Früher hat man sich wenn man Fragen hatte an einen Tierarzt gewandt oder jemanden der auch einen Hund hatte. Aber in dem Ausmaß wie hier das gab es einfach nicht.

Ich persönlich denke das auch nicht alles schlecht früher war, aber in der heutigen Zeit kann man sich viel besser den Interessen den Hundes anpassen (zB. barfen bei Unverträglichkeiten). Ich halte manches auch für übertrieben aber das muss jeder für sich und seinen Hund selbst entscheiden.
 

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Nicky

Re: Mal eine Frage zur heutigen Haltung

Beitragvon Nicky » 5. August 2013 11:07

Beitrag von Nicky » 5. August 2013 11:07

Das Thema beschäftigt mich immer wieder.

Ich kenne unglaublich viele Leute, die Hunde haben, die ihr Leben lang Chappi & Co bekommen haben & Steinalt waren ..

Ich hab Bebi damals ja auch total unerfahren bekommen, da gabs das "super tolle" angepriesene Royal Canin ausm Fressnapf, & Nassfutter, was uns grad in die Hände kam, DM, Rossmann, Fressnapf Hausmarken etc.
Wir haben uns da nie Gedanken drüber gemacht, bis es bei Fressnapf ne Aktion von Rinti gab & wir Rinti ausprobiert haben, seitdem füttern wir das.. Mittlerweile knapp 5 Jahre. Immer mal im wechsel mit Real Nature.

Aber ich sag ganz ehrlich, grade weil ich diese Gedanken habe, das die Hunde damals mit Frolic, Chappi & Co Steinalt geworden sind, "packe ich Bebi nicht so in Watte" ..
Ich möchte damit keinen Angreifen oder ähnliches, jeder ist selber für seinen Hund zuständig & kann entscheiden was er füttert, wie oft er zum TA geht etc..
Ich denk mir halt immer, man kann einen Hund auch zum Mäkler & zur Mimose erzählen, denn mir ist aufgefallen, das es sehr oft die Leute sind, die ständig zum TA MÜSSEN (nicht weil sie sich Panik schieben, sondern weil der Hund wirklich was hat), die ihren Hund am weichesten in Watte packen.

Bebi ist Gottseidank immer korekt geimpft worden, ohne mein Wissen, da ich absolut keine Ahnung hatte, einfach Glück mit der besten Tierärztin.
Entwurmt habe ich noch nie Regelmäßig aber immer mal wieder.
Okay, beim Tierarzt sind wir sehr regelmäßig zum Krallen schneiden, aber eine Untersuchung ist meistens nicht möglich, weil Bebi sich so aufregt ..
Zum Check Up gehen wir, wenn wir die dementsprechende Post vom Tierarzt erhalten. 2x im Jahr & da wird meistens auch nur Untersucht, wenn Bebi grade nicht fast hyperventiliert vor Aufregung.

& ja, Bebi bekommt essen vom Tisch ..... Das war schon immer so. & das wird auch immer so bleiben.
Natürlich bekommt er nichts mega gewürztes, keine Chips, keine Schoki oder schädliches.
Aber n Leberwurstbrot wird geteilt, Fleischwurst wird geteilt, mein Würstchen teil ich mit ihm, Käse, alles mögliche, was ich grade esse, teil ich mit Bebi.
Bebi hatte glaube ich in 6 Jahren 3 x Durchfall & das nicht im Zusammenhang mit Essen vom Tisch.
Also glaube ich nicht das es ihm großartig geschadet hat, mal was vom Tisch zu bekommen.

Bebi ist für mich alles!
& ich glaube das es ihm bei mir sehr gut geht, so wie er lebt.


Was mir grade noch einfällt, ich war eben in der Stadt und dort sitzen immer die Obdachlosen mit ihren Hunden, wenn ich überlege, was die ihren Hunden manchmal füttern .. Ok, die Hunde leben definitiv gesünder als ihre Besitzer und bei denen is es auch so das erst der Hund frisst, bevor man selber was zwischen die Zähne bekommt.. ABER diese Leute sind teilweise auf Futterspenden angewiesen & es gibt Leute hier, die spendieren denen dann mal nen Sack Frolic oder ähnliches & damit sind die Hunde auch zufrieden & begleiten diese Menschen Jahrelang.
 

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