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Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!
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Thema eröffnet:
Rieke

Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Rieke » 5. August 2013 12:18

Beitrag von Rieke » 5. August 2013 12:18

Hallo,
Ich brauche einmal eure Hilfe und zwar geht es darum, dass ich heute mit meinem Hund beim Tierarzt war, um eine Zahnreinugung vorzunehmen.

Als ich meinen Hund abholen wollte teilte mir die Tierärztin mit, dass sie meinem Hund 8 Zähne gezogen hat. Der gesamte vordere Bereich ist gezogen worden.

Das schlimme ist, dass nicht mit mir besprochen worden ist, dass Zähne gezogen werden sollen. Das Ziehen von Zähne stand überhaupt nicht zu Debatte. Die Tierärztin hat somit völlig einmächtig und schliesslich auch gegen meinen Willen gehandelt.

Ein anschließendes Klarungsgespräch verlief erfolglos.

Ich bin über das Vorgehen der Tierärztin zu tiefst erschüttert und nicht gewillt ihr Habeln so zu akzeptieren. Wie kann ich jetzt Vorgehen? Ist eine Beschwerde bei der Landestierärztekammer wegen Verletzung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht der richtige Weg?

Viele Grüsse
 

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Thema eröffnet:
Nicky

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Nicky » 5. August 2013 12:41

Beitrag von Nicky » 5. August 2013 12:41

Wie jetzt ? Die hat Dir einfach nichts gesagt & alles gezogen?
War das denn notwending ? Also waren die Zähne locker oder kaputt ?

Also bei uns läuft das immer so, das ich entweder dabei bleibe oder die Tierärztin mich anruft & mir erklärt was im Maul los ist & was sie gerne behandeln würde.
Ohne meine Einverständnis macht die da gar nichts ..
Ich bin am liebsten dabei & lass mir genau erklären warum wieso weshalb jetzt was gemacht werden soll an den Zähnen..
 

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Thema eröffnet:
Chila

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Chila » 5. August 2013 12:49

Beitrag von Chila » 5. August 2013 12:49

Das ist ja wohl die Oberfrechheit von der TÄ :nein:

Das hätte ich nicht bezahlt und mich auf jeden Fall bei dem Amt beschwert. Außerdem würde ich zur Not auch einen Anwalt einschalten. Ich hoffe, dass es auch nötig war. Boa, ich hätte da richtig einen Lauten gemacht :wut:
 

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Thema eröffnet:
Rieke

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Rieke » 5. August 2013 12:57

Beitrag von Rieke » 5. August 2013 12:57

Ja ich habe mich natürlich auch beschwert ... Aber ändern ließ sich dadurch ja auch nichts mehr.

Die Tierärztin sagte es sei notwendig gewesen, weil die Zähne schlecht waren. Aber das ändert nichts daran, dass sie eigenmächtig gehandelt hat. Es sind ja nun auch keine eckzähne, sondern die gesamte Vorderseite. Oben und unten.

Welche Möglichkeiten gibt es rechtlich vorzugehen?
 

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Nuggets
SuperChi
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Registriert: 2. August 2013 18:51
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Vorname: Gudrun

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Nuggets » 5. August 2013 13:16

Beitrag von Nuggets » 5. August 2013 13:16

was steht denn in dem OP Vertrag? Hatte sie keine Möglichkeit Dich anzurufen?
Bei speziellen Sachen wie z. B. Zähne gehen wir zu einem Zahnspezialisten, und dann vereinbaren wir das so: Die Einleitungsspritze bekommen sie in unserem Armen, dann erst nimmt der TA sie mit und legt die Inhalationsnarkose. Dann werden die Röntgenbilder angefertigt und danach bespricht er mit uns was gemacht werden muss. Dann erst wird behandelt.
Wir warten bis die OP abgeschlossen ist und bekommen sie dann wieder, damit sie in unseren Armen wach werden. Verbleiben dann noch beim TA bis sie richtig wach sind und fahren dann erst nach Hause.
Röntgenbilder sind ganz wichtig, sie werden für uns so vergrößert das selbst ein Laie erkennen kann was zu tun ist.
LG Jürgen
 

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Chichi

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Chichi » 5. August 2013 13:17

Beitrag von Chichi » 5. August 2013 13:17

Also ehrlich gesagt ist das bei uns auch so.
Der TA sagt zwar bei der Voruntersuchung dass es sein kann das der eine oder andere Zahn raus muß - aber im Endeffekt weiß ich es auch erst danach - was sein mußte.
Ich habe da schon soviel Vertrauen zum TA dass er nicht aus Spaß Zähne entfernt. Sonst würde ich ihm ja meinen Hund niemals anvertrauen.
Denkst du dass er sie unötig entfernt hat????
LG Silvia
 

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Nicky

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Nicky » 5. August 2013 13:37

Beitrag von Nicky » 5. August 2013 13:37

Chichi hat geschrieben:
Also ehrlich gesagt ist das bei uns auch so.
Der TA sagt zwar bei der Voruntersuchung dass es sein kann das der eine oder andere Zahn raus muß - aber im Endeffekt weiß ich es auch erst danach - was sein mußte.
Ich habe da schon soviel Vertrauen zum TA dass er nicht aus Spaß Zähne entfernt. Sonst würde ich ihm ja meinen Hund niemals anvertrauen.
Denkst du dass er sie unötig entfernt hat????
LG Silvia
aber ihr habt das vorher abgeklärt, sprich dein TA sagt Dir vorher, wenn was raus muss, macht er das raus.. Ich glaube hier wurde gar keine Absprache getroffen.
Bei uns ist das auch so, das die TÄ rausnimmt was rausmuss, aber bei mehr als 2 Zähnen ruft sie mich immer an & klärt das mit mir ab & erklärt mir auch welche Zähne & warum die rausmüssen.
 

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Jacky0809
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Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Jacky0809 » 5. August 2013 13:42

Beitrag von Jacky0809 » 5. August 2013 13:42

Bei Jay-Jay war es so, dass der TA mir bereits vorher genau gesagt und gezeigt hat, welche Zähne evtl. raus müssen, wenn sich herausstellen sollte, dass sie nicht zu halten sind. Es waren 4 Zähnchen, die er mir gezeigt hatte, und es wurden auch nur diese gezogen.
Gab es so ein Gespräch bei Euch nicht im Vorfeld?
 

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gandalf

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon gandalf » 5. August 2013 14:24

Beitrag von gandalf » 5. August 2013 14:24

Bei Kessi wurden nur nach meiner vorherigen Einwillung 2 hintere Backenzähne gezogen.
Die Tierärztin wird sich bei dir auf Schmerzen beim Hund herausreden,denn als TÄ ist sie verpflichtet,bei einem Tier Schmerzen zu lindern...das wird ihre Ausrede sein.
Leider hast du nichts in der Hand,da ich selbst schon TÄ bei der TÄ-Kammer angezeigt habe,weiss ich,dass diese auch um Lügen nicht verlegen sind.
Über die TÄ-Kammer ist es schwierig,du kannst es ü.Zivilklage versuchen ,Anwalt einschalten.

Wie gehts deinem Hund denn? :bussi:
 

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Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon eumeline » 5. August 2013 19:12

Beitrag von eumeline » 5. August 2013 19:12

Ich glaube ich wäre auch erst mal erschüttert :staunen:
 

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Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Hexi » 5. August 2013 19:20

Beitrag von Hexi » 5. August 2013 19:20

Das ist schon heftig. :staunen: Mein TA hat auch erst alles abgesprochen und dann behandelt.
 

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tigerle
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Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon tigerle » 5. August 2013 20:18

Beitrag von tigerle » 5. August 2013 20:18

Oh mein Gott... Ich glaub ich würde durchdrehen... Wie alt ist Dein Hund denn ?

Lg
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Xalli
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Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon Xalli » 5. August 2013 22:50

Beitrag von Xalli » 5. August 2013 22:50

Ich würde mindestens eine Bewertung im Internet abgeben. Vor der tÄ warnen... und dann tatsächlich, wenn du es denn so willst, einen Anwalt einschalten und schauen, was geht.. wie Gandalf schrieb: Mit der Tierärztekammer wirst du sicher auf Granit beißen..
 

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sarahlein87DU

Re: Tierartzt verletzt Aufklärungs- und Sorgfaktspflicht

Beitragvon sarahlein87DU » 5. August 2013 23:12

Beitrag von sarahlein87DU » 5. August 2013 23:12

eh O-o....hallo???

stellt euch mal vor ihr gebt n kind in narkose für ne zahnsanierung (leider gottes ja immer öfter notwendig bei den kleinen) und der zieht einfach alles mögliche....das geht doch wohl garnicht----auch bei nem hund nicht....

ich wäre damit sonstwo hin...und hätt terror gemacht...mag ja sein das es die zähne nicht zurück bringt...aber ich hätte der die eigenmächtigkeit versalzen...

wenn ein ta bei ner op feststellt ...oh da muss was raus statt saniert zu werden...ist er verpflichtet rücksprache zu halten....denn anders als in op situationen die sofortiges handeln erfordern da sonst zb das leben des hundes davon abhängt...ist das zähneziehen ja wohl nichts was unbedingt sofort entschieden werden muss...zumindest nicht in dem maße...

hallo ... :vogel: frontzähne oben und unten...ich glaub das wäre jedem aufgefallen wenn die zähne da so arg kaputt gewesen wären oder?
 

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