Liebe Gäste, wir helfen gerne wenn es ein Problem gibt, allerdings ist es für uns einfacher wenn Ihr Euch registriert und anmeldet wenn Ihr eine Frage stellen wollt oder Hilfe benötigt!
Davon abgesehen das alles schneller geht habt Ihr auch noch jede Menge andere Vorteile, z.B. eine Suchfunktion!

ACHTUNG! Nach der Registrierung verschickt das Forum eine Aktivierungsmail. Eventuell kann die Mail in Eurem Spamordner landen, bei fehlendem Aktivierungslink bitte dort nachschauen!

Zahnpflege

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!

Moderator: Experten-Team

Antworten

Thema eröffnet:
sschott22
Chiwelpe
Chiwelpe
Beiträge: 1
Registriert: 20. Juni 2022 12:32
Vorname: Sigrid
Vorname: Sigrid

Zahnpflege

Beitragvon sschott22 » 20. Juni 2022 12:43

Beitrag von sschott22 » 20. Juni 2022 12:43

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und weiß nicht, ob es schon mal ein Thema "Zahnpflege" gab. Wir haben unseren Gismo mit 3 Jahren aus dem Tierschutz bekommen und er hatte von Anfang an gelbliche Zähne und Zahnstein, so dass ich eine Zahnsteinentfernung beim Tierarzt machen ließ. Jetzt sieht der Zahnstein bei einigen Zähnen aber schon wieder ungut aus, da er sich bei der Zahnpflege immer sehr windet und leidet. Ich habe auch gelesen, dass man das nicht machen soll, weil das nicht artgerecht sei und sich freilegende Tiere die Zähne selbst reinigen, indem sie auf Pflanzen kauen. Ich würde gern wissen, ob ihr ähnliche Probleme habe und wie ihr es macht. Es gibt ja auch diverse (teure) Pulver und Tropfen, die man dem Futter oder Wasser beimischen kann, die Algen enthalten, was angeblich die Zahnsteinbildung reduziert. Hat jemand damit (gute oder negative) Erfahrungen gemacht?
Ich und Gismo wären für jede Anregung dankbar. :chi2:

Liebe Grüße
Sigrid

HunsrückChis
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 3364
Registriert: 5. April 2019 14:25
Vorname: Yvonne
Vorname: Yvonne

Re: Zahnpflege

Beitragvon HunsrückChis » 21. Juni 2022 17:28

Beitrag von HunsrückChis » 21. Juni 2022 17:28

Hallo Sigrid,
herzlich willkommen!
Zahnpflege beim Hund ist nach unserer Erfahrung ein "Muss" wenn man nicht regelmäßige Narkosen zur Plaque Entfernung beim Tierarzt in Kauf nehmen will. Wir reinigen mit feuchten Zahnreinigungspads und neuerdings auch mit einer Ultraschallzahnbürste da ich nicht dran glaube dass Nahrungszusätze Zahnstein verhindern können. Haben gerade Emmy (9) und Peaches (6) zum Alterscheck gehabt, die Tierärztin war von ihrem Gebiss begeistert ....die regelmäßige Pflege zahlt sich aus. Zahnsteinfreie und entzündungsfreie Zähne spielen auch beim Hund eine große Rolle mit Blick auf den Gesundheitszustand und gesundes Altern.
Wenn die Zahnpflege nicht schon beim Welpen im Rahmen des "medical trainings" geübt wurde, ist es anfangs sicher mühsam, aber mit Geduld und Ruhe gewöhnt man einem erwachsenen Hund auch daran.
Viele Grüße!

KatieGun
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 975
Registriert: 5. September 2019 19:54
Vorname: Kathi
Vorname: Kathi

Re: Zahnpflege

Beitragvon KatieGun » 22. Juni 2022 11:21

Beitrag von KatieGun » 22. Juni 2022 11:21

Ich putze meinen beiden auch die Zähne spätestens alle 2 Tage mit einem Fingerling u speziellen Zahngel. Bella ist sechs u hat vorbildliche Zähne deshalb, wo jeder TA immet staunt u frägt wann die letzte professionelle Zahnreinigung denn war. Meine Antwort dann immer noch nie wir putzen Zähne!
Ich finde auch das dass zu Pflege dazu gehört u durch das bisschen Zeot, die man investiert erspart man den Mäusen die Narkose u schlechte Zähne!
Lg

Sandra
Chifreund
Chifreund
Beiträge: 3777
Registriert: 16. August 2010 11:06
Vorname: Sandra
Vorname: Sandra

Re: Zahnpflege

Beitragvon Sandra » 23. Juni 2022 08:34

Beitrag von Sandra » 23. Juni 2022 08:34

Josy ist 14 und hat super weiße Zähne. Sie hat immer etwas zu knabbern zur Verfügung (Ochsenziemer mit Fleischkeule, gepuffte Schweinenase, Rinderlunge).

Und ja, Trockenfutter wird in diesem Forum nicht gut geheißen.

Ich hatte meinen Hunden jahrelang Trockenfutter gegeben. Es gab gar kein Problem mit den Zähnen. Da ich hier im Forum aber gelesen hatte, dass Trockenfutter schlecht ist, bin ich auf Nassfutter umgestiegen.

Ich habe alles ausprobiert, alles was hier als gut befunden wurde. Gebarft, gekocht.....

Die Zähne von meinen Hunden wurden immer schlechter. Josy musste auch mal unter Narkose bei Lena ging das leider nicht mehr.

Ich hatte mir sogar die blöde Emmi Pet gekauft und diverse Zahnpasta. Die Hunde haben es gehasst. Und nach ein paar Anwendungen hat ein Zahn von der Josy gewackelt.

Josy musste ich immer zwingen zum essen. Da meine kleine Josy ein großer Fan von Trockenfutter ist.

Ich kaue auch lieber als Brei zu essen.

Als ich dann bei einer Bekannten war stand dort Bosch mini Senior rum. Was Josy sehr gerne gefuttert hat. Ich habe es mit schlechtem Gewissen gekauft. Josy war begeistert! Seitdem gibt es für Josy nur noch das und die Zähne sind super schön!

Meine Tierärztin sagt: das Futter was der Hund gerne frisst ist das richtige Futter.

Jetzt ist Josy zufrieden mit dem Futter und Zähne putzen ist kein Thema für uns.

Der Stuhlgang ist super.

Es gibt in der Woche 1-3x Tatar.

Von gekochten Innereien bekommt sie leider Durchfall auch wenn sie es gerne frisst.

Ich muss sagen, dass ich es bereut habe meinen Hunden eine Zeit nur Nassfutter zu geben, denn damit ging das Problem mit den Zähnen erst los. Das Trockenfutter sorgt dafür, dass sich der Belag von ganz alleine abreibt.

Ich hatte lange überlegt das hier zu posten, weil Trockenfutter hier nicht gerne gesehen wird. Ich war ja selber eine Zeit davon überzeugt. Meine Hunde haben mich eines besseren belehrt.

Ich bin mit einem Schäferhund und einem Rottweiler aufgewachsen. Die haben auch ständig Trockenfutter bekommen und hatten sehr gute Zähne. Das ist mir alles erst später wieder eingefallen.
Antworten