LiSaB hat geschrieben:
Aber WARUM????
Ich denke, viele (einschließlich mich) haben im Hinterkopf den Urvater aller Hunde (Canis Lupo), den Wolf, der regelmäßig jagd. Das dass Jagen aber nur 30% seines Fressverhaltens ausmacht, wissen die wenigsten. 70% liegen in Gräsern, Getreiden, Beeren, sogar Blättern und Baumrinden usw.
Das ist ein interessanter Punkt. Wölfe sind Aasfresser, sprich: da wird auch alles gefressen, nicht nur das Fleisch außenrum weggefressen.
mayascully hat geschrieben:jule579 hat geschrieben:
Du lässt für Deine Hunde Tiere schlachten, für Dich nicht, wo ist da der Unterschied?
Ich sehe keinen.
Ich misch' mich mal ein, da ich ja auch kein Fleisch esse. Für mich ist es ganz einfach: der Mensch ist k
ein Fleischesser von Natur aus, und ich als Mensch
kann mir aussuchen, was ich esse oder nicht. Meine Hunde können das nicht,
sie haben nicht die Wahl und was viel wichtiger ist: es sind nun mal Carnivoren und damit echte Fleischfresser, wir nicht!!! Und da ich meine Hunde nicht losschicken kann, um sich selber Beute zu suchen, bin ich für sie verantwortlich und muss ihnen die Nahrung verschaffen, die sie benötigen.
Das meinte ich ja, da sie nicht selbst für sich sorgen könnten, dürftest du sie als Vegi dann eben nciht guten Gewissens halten. Dann wäre das richtig, was Carolin schreibt.
Ich behaupte z.B. nie "ich liebe tiere" oder bezeichne mich als Tierschützerin. Ich habe großen Respekt vor vielen Tieren, werde jedoch panisch bei Spinnen , Insekten etc. und würde daher nie sagen, ich liebe diese Tiere. So ein Quatsch.
Und ich esse nun mal Fleisch, da auch schon die "Jäger + Sammler" früher gejagt und Tier gegessen haben.
Ich sehe eig. nicht, wo ich doppelmoralisch bin, weil ich ganz klar dazu stehe. Mein Hund ist ein Familienmitglied, sie liebe ich. Aber ich liebe deshalb noch lange nicht alle Tiere und bin doppelmoralisch, weil ich selber Fleisch esse.
Mein Schwager produziert Ledersofas, soll ich den nun verachten, seine Firma pleite machen?
Wenn jeder so wenig Fleisch essen würde, wie ich das tu, dann wär vielleicht schon viel geholfen.
Aber ich lass mir nicht deshalb nicht vorwerfen, ich sei doppelmoralisch, ich fahr ja auf einer Linie.
Aber Carolin hat recht, das Geld was viele für das 20. Körchen und 30. Geschirr ausgeben, 'könnte' man auch für Tierschutz ausgeben, wenn man so 'heilig' ist.
@Sina: Klöße und SOße sind leider kein vollwertiges Essen.. das ist genau das, was viele Vegatarier einseitig werden lässt, weil einfach nur die Beilagen gegessen werden.
und das Argument, man füttert ja nur 60g Fleisch am Tag für nen Hund, zieht nicht.
Mehr esse ich auch nicht unbedint, ich esse auch nicht jeden Tag Fleisch.
Es geht hier im das Prinzip, entweder ich verzichte auf totes Tier, dann eben auch kein Tier, das totes Tier frisst.
Carolin hat geschrieben:Kenne einige Tierschützer, die die Veganer sind und dann zu Tierrechtlern geworden sind. Und die halten keine Fleischfresser. Aus dem oben genannten Grund.Sie meinen, man sollte gar kein Tiere halten. Und wirklich weg von der Tierhaltung kommen zur Freiheit der wildlebenden Tiere, aber keine domestizierten Tiere mehr haben.
Dann darf man auch kein Käfigtier halten etc.