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kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 06:44
von otschtron
:wink:


nachdem in einer fb gruppe fruehkastration (bereits mit 6 monaten) geradezu angepriesen wurde, hab ich nach einem artikel dazu gesucht und diesen hier gefunden..finde ihn sehr informativ und dachte, vielleicht interessiert hier ja auch einige...


http://hasenhirsch.bplaced.com/bouv/ima ... ration.pdf

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 07:07
von catwalk
Ich werd's mir nachher mal in Ruhe durch lesen.
Aber eins kann ich schon mal sagen.
Die Chihuahua-FB-Gruppen sind echt schrecklich.
Wenn es nach den Meißten geht, würden wir alle Chi-Mädchen so oft wie möglich decken lassen damit es jeden Tag süße Babybilder gibt oder wenn nicht, eben kastrieren weil es so schön bequem ist.
Das Katzenklo muss natürlich auch sein.
Das sind für mich die typischen Facebook-Chi-Gruppen.

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Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 07:14
von Stella
Mit 6 Monaten ist das nicht viel zu früh?.... da wird doch die komplette Entwicklung gestoppt oder hab ich da nen falschen Gedanken im Koof. Find es auch schlimm das so ziemlicher jeder mal Welpen haben will,obwohl man keine Ahnung hat....ein Thema zum Haare raufen u bei dem ich wirklich ausflippen kann......

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Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 07:33
von otschtron
@stella, das is viel zu frueh ;)


@aysin, ja, die gruppen sind fuerchterlich ... ich bin erst seit kurzem drin und wollte nur mal gucken...und dann gleich sowas :kicher:
die frage ob ruede oder huendin besser waere und dann kommen da antworten wie kastration mit 6 monaten, dann wuerden die rueden nich mehr markieren ...
es wurde tatsaechlich gesagt, das der TA erzaehlt aette, ein chi sei mit 6 monaten "reif" ...

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:05
von jule579
Neneee, ihr vergesst, ist ja so süß, wenn man n Chi-Pärchen zuhause hat.
Dann wird halt der eine mit 6 MOnaten kastriert, dann sind doch eh alle Probleme gelöst, kein Markieren mehr, oder keine Läufigkeit mehr etc.. Hauptsache alles schön bequem!!! :pfeifen: :wut:


Edit:
Aber selbst hier bin ich doch schon ein paarmal dumm angemacht worden, wnen ich was gegen Kastra geschrieben hab.
Dann hieß es immer "jeder kennt doch seinen Hund am besten"... solche Sprüche kriegt man eben auch in FB-Gruppen zu hören, ich kenn doch menien Hund am besten, ich weiß, was ihm gut tut.. KLAR, mein Hund redet auch abends immer mit mir und berichtet mir alles.
Sie sagt bestimmt, ich möchte jetzt unbedingt ne OP, danach mach ich Dir nie mehr Probleme....
Achtung, Ironie!

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:07
von JasminHN
*koppkratz* was is den an ner Kastration bequemer??
Ich steh aufm Schlauch. helft mir mal

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:09
von jule579
JasminHN hat geschrieben:
*koppkratz* was is den an ner Kastration bequemer??
Ich steh aufm Schlauch. helft mir mal
KEine LÄufigkeit mehr, man muss während der heißen Tage nicht mehr aufpassen, für Rüdenhalter ebenso, die müssen nicht mehr aufpassen, dass der Rüde ausbüxt und ne läufige HÜndin decken kann etc....
Vielen wird vom TA erzählt, danach markiern sie nicht mehr und so weiter..

Gibt ja Gründe, dass man kastrieren muss, dann spricht ja nix dagegen, aber halt nicht aus Lust und Laune und nicht bei nem fast noch Welpen!

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:16
von Chibuty
Ich habe hier auch eine Frühkastratin wohnen ;)
Hatte sie ja "übernommen" und sie war mit 7 Monaten dran - der Verhaltensunterschied zu meinen Spätkastraten ist enorm, Bella ist gefühlt immer noch ein Baby ;)

Ich selber würde immer mind 3 läufigkeiten abwarten, erst dann kann man selber auch sagen ob es Probleme gibt oder nicht.

Hihi, aber sonst ist es ja wieder ein heißes Thema ... mit sehr vielen verschiedenen Betrachtungsweisen.

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Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:19
von JasminHN
Also ich hab ja schon überlegt Jay später zu Kastrieren aber nich wegen bequemlichkeit, sondern einfach wegen den verschiedenen Krankheiten(Gebärmutterentz.,Scheinträchtigk. usw) was denkt ihr, ja??? Oder eher nein??? Ich mein dauert eh noch,Sie war ja noch nicht mal läufig

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:22
von otschtron
frieda hatte ja auch enorme schwierigkeiten so dass ich ueberlegt habe sie schon jetzt, anch der ersten laeufigkeit kastrieren zu lassen.

aber sie is noch soooooo extrem baby :kicher:
jeder der sie kennt kann das bestaetigen...

ich merke, das sie jetzt langam aber sicher reifer wird und das will ich ihr auf keinen fall nehmen...also stehen wir die naechste laeufigkeit noch durch...vielleich is sie ja auch nicht so schlimm wie die erste. *toitoitoi*

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 09:31
von Stella
Ich. War bisher ein echter gegner von kastrationen,weil ich es als Eingriff in den natürlichen lauf sah...na und nun wird meine Stella doch kastriert...zum einen weil sie extreme phasen in der scheinträchtigkeit durchlebt,als wenn sie welpen bekommt...zum anderen hab ich 2 Münsterländer Mix Rüden von 10 Jahren...und bevir jetzt irgendwer sagt,typisch unüberlegt eine Chi hündin dazu genommen...NEIN....HAB ICH NICHT...anfangs ging es darum Stella aus dieser Horrorfamilie zu befreien.....und jetz hat es sich so ergeben,das sie bei uns bleibt......

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Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 10:12
von Beate
Ich les es mir nachher auch in Ruhe durch :wink:

Generell bin ich kein Freund von Kastra ohne medizinische Indikation und Frühkastra geht garnicht.

In diesen Gruppen ist das "Nicht-Wissen" zu vielen Themen (eigentlich zu allem was wichtig ist) beachtlich....

Und weil sie keine Ahnung haben, aber viiiiel Zickenpotential, kommt irgendwann das "Totschlag-Argument" ... Jeder muss wohl selber wissen, was er macht... :rauchen:

Es hat leider keinen Sinn, sich mit solchen Hohlbratzen auseinanderzusetzen - entweder sind sie wirklich doof, sprich, man merkt schon am schreiben, dass sie nicht wirklich helle in der Birne sind, oder es sind absolute Tussen mit Zickeneinschlag. Gemeinsam haben sie von NICHTS Ahnung und wollen es auch nicht haben.

Für die ist es auch vollkommen normal, dass ein Hund jeden Tag 10-12 Stunden alleine und wenns nicht so traurig wäre, hätte man bei den Argumenten :lachen machen können.

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 13:20
von Jacky0809
Beate hat geschrieben:

Es hat leider keinen Sinn, sich mit solchen Hohlbratzen auseinanderzusetzen - entweder sind sie wirklich doof, sprich, man merkt schon am schreiben, dass sie nicht wirklich helle in der Birne sind, oder es sind absolute Tussen mit Zickeneinschlag. Gemeinsam haben sie von NICHTS Ahnung und wollen es auch nicht haben.
Beate, das unterschreibe ich. Was meinste, wie ich in so einer Gruppe niedergemacht wurde, weil ich mir erlaubt habe, Royal Canin zu kritisieren.
Nee, das muss ich mir nicht antun. :nein:
Da bin ich hier im Forum viiieeel besser aufgehoben. :ja:

Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 23:31
von catwalk
Der erste Satz mit dem amputierten Bein ist ja genial :D

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Re: kastration aus verhaltensbiologischer sicht

Verfasst: 28. November 2012 23:36
von catwalk
JasminHN hat geschrieben:
Also ich hab ja schon überlegt Jay später zu Kastrieren aber nich wegen bequemlichkeit, sondern einfach wegen den verschiedenen Krankheiten(Gebärmutterentz.,Scheinträchtigk. usw) was denkt ihr, ja??? Oder eher nein??? Ich mein dauert eh noch,Sie war ja noch nicht mal läufig
Erst wenn sie Probleme haben sollte, würde ich das in Betracht ziehen. Es kann sehr gut sein, dass sie diese Probleme nicht hat. Also nicht im Vorfeld machen. Das ist auch eigentlich verboten in TA's dürfen es nur mit Grund machen.

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