bei uns in der Umgebung von Cottbus passiert
Verfasst: 25. Februar 2013 09:37
oh man! Das habe ich ja noch nie mitgemacht, das so eine schlimme krankheit hier ausgebrochen ist:
Senftenberger Jäger warnen vor tödlichem Virus
Eine tödlich verlaufende Krankheit für Hunde soll sich im Landkreis OSL bemerkbar gemacht haben. Darüber informierte Wolfram Groß, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Jagdverband Senftenberg, und wendet sich in einem Brief an die Leser des WochenKurier. „Ich halte es aus gegebenem Anlass für sinnvoll, ihrem Leserkreis einige Fakten mitzuteilen“, so Groß. Demnach wären in den vergangenen Wochen zwei wertvolle Jagdhunde zu Tode gekommen, die sich mit dem Aujeszkyvirus angesteckt hätten. Alle tierärztliche Hilfe kam dabei zu spät. Die Aujeszkysche Krankheit (Morbus Aujeszky) ist auch unter den Namen Pseudowut, englisch Pseudorabies (nicht zu verwechseln mit Tollwut), Juckpest oder Tollkrätze (starker Juckreiz am ganzen Körper) und infektiöse Bulbärparalyse (Schlundlähmung) bekannt. Namensgeber ist der ungarische Tierarzt Aladar Aujeszky, der den Erreger als infektiös filtrierbares Gift (lat. Virus) erkannte. Es handelt sich um eine weltweit verbreitete anzeigepflichtige Viruserkrankung der Säugetiere. Hauptwirt ist dabei das Haus- und Wildschwein. Für Menschen ist der Virus allerdings absolut ungefährlich. Dennoch ist Wolfram Groß besorgt: „Eben weil der Virus in Schweinen existieren kann und ungefährlich für den Menschen ist, wird nach ihm bei den lebensmittelbezogenen Untersuchungen nicht gesucht. Bei einem Ringversuch vor sieben Jahren, waren mehr als ein Drittel aller Wildschweine vom Aujeszkyvirus befallen.“ Der Jagdverbandsobmann fürchtet nun eine weitere Ausbreitung. Gefährdet wären nach seiner Meinung alle Hunde, die entweder rohes Schweinefleisch zu fressen bekommen oder die Gelegenheit haben, an einem toten Schwein auch nur zu schnuppern. Man müsse nicht viel Fantasie aufbringen, so Groß, sich vorzustellen, dass der Hund während eines Spazierganges ein verkehrstotes Schwein aufspürt und sich ansteckt. Der Tierarzt könne dann auch nicht mehr helfen. So empfiehlt der Jäger: „Hundehalter sollten beim Füttern ihrer Tiere sorgsam sein und ihre vierbeinigen Freunde an die kurze Leine nehmen.“ Und Wolfram Groß setzt nach: „Übrigens, auch Wölfe sind gegen die Aujeszkysche Krankheit nicht immun.“ Mehr Informationen zum Erreger und Hintergründe zur Viruserkrankung unter http://www.wochenkurier.info.
Senftenberger Jäger warnen vor tödlichem Virus
Eine tödlich verlaufende Krankheit für Hunde soll sich im Landkreis OSL bemerkbar gemacht haben. Darüber informierte Wolfram Groß, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Jagdverband Senftenberg, und wendet sich in einem Brief an die Leser des WochenKurier. „Ich halte es aus gegebenem Anlass für sinnvoll, ihrem Leserkreis einige Fakten mitzuteilen“, so Groß. Demnach wären in den vergangenen Wochen zwei wertvolle Jagdhunde zu Tode gekommen, die sich mit dem Aujeszkyvirus angesteckt hätten. Alle tierärztliche Hilfe kam dabei zu spät. Die Aujeszkysche Krankheit (Morbus Aujeszky) ist auch unter den Namen Pseudowut, englisch Pseudorabies (nicht zu verwechseln mit Tollwut), Juckpest oder Tollkrätze (starker Juckreiz am ganzen Körper) und infektiöse Bulbärparalyse (Schlundlähmung) bekannt. Namensgeber ist der ungarische Tierarzt Aladar Aujeszky, der den Erreger als infektiös filtrierbares Gift (lat. Virus) erkannte. Es handelt sich um eine weltweit verbreitete anzeigepflichtige Viruserkrankung der Säugetiere. Hauptwirt ist dabei das Haus- und Wildschwein. Für Menschen ist der Virus allerdings absolut ungefährlich. Dennoch ist Wolfram Groß besorgt: „Eben weil der Virus in Schweinen existieren kann und ungefährlich für den Menschen ist, wird nach ihm bei den lebensmittelbezogenen Untersuchungen nicht gesucht. Bei einem Ringversuch vor sieben Jahren, waren mehr als ein Drittel aller Wildschweine vom Aujeszkyvirus befallen.“ Der Jagdverbandsobmann fürchtet nun eine weitere Ausbreitung. Gefährdet wären nach seiner Meinung alle Hunde, die entweder rohes Schweinefleisch zu fressen bekommen oder die Gelegenheit haben, an einem toten Schwein auch nur zu schnuppern. Man müsse nicht viel Fantasie aufbringen, so Groß, sich vorzustellen, dass der Hund während eines Spazierganges ein verkehrstotes Schwein aufspürt und sich ansteckt. Der Tierarzt könne dann auch nicht mehr helfen. So empfiehlt der Jäger: „Hundehalter sollten beim Füttern ihrer Tiere sorgsam sein und ihre vierbeinigen Freunde an die kurze Leine nehmen.“ Und Wolfram Groß setzt nach: „Übrigens, auch Wölfe sind gegen die Aujeszkysche Krankheit nicht immun.“ Mehr Informationen zum Erreger und Hintergründe zur Viruserkrankung unter http://www.wochenkurier.info.