Hallo!
Ich finde auch dass mit dem Thema "impfen" viel zu leichtfertig umgegangen wird - so nach dem Motto: bei mir war ja noch nie was .....
und naja die TA - Geschäft ist Geschäft
Ich finde es ja wenigstens positiv dass sich schön langsam der 3-Jahres Intervall durchsetzt.
nun - nachdem ich mir die Erlaubnis meiner Bekannten eingeholt habe (Geschichte + Fotos) möchte ich euch diesen Bericht nicht vorenthalten:
aber ACHTUNG - das Foto sieht wirklich schrecklich aus!
ZITAT:
Haben eure Hunde schon je Impfreaktionen gezeigt?
Oder kennt ihr Hunde mit schweren Impfreaktionen bez. die Langzeitschäden davon trugen?
Ich bin seid je her bekennender Impfskeptiker und zwar nicht nur, was meine Hunde betrifft.
Auch bei meinen Kindern bin ich sehr zurückhaltend und äusserst vorsichtig und impfe nur, was für mich sinnvoll
erscheint.
Bei den Hunden ist das leider anders, da werde ich zu gewissen Impfungen gezwungen. Wenn ich z.B. auf den
Hundeplatz, an Ausstellungen will und als Züchter sowieso. Darf und will ja auch keine ungeimpfte Welpen abgeben.
Nur wenn ich einen Welpen für mich behalten würde und auch nicht mit ihm auf den Hundeplatz müsste, sähe mein
Impfschema einfach anders aus. Um es kurz zu machen: Viel später und nach mehrfacher Blutuntersuchung. Einzig die
Tollwutimpfung, die ich bei uns im Inland weder auf dem Hundeplatz noch auf Ausstellungen benötige, würde ich nie bei
einem Hund unter einem Jahr, durchführen lassen. Da verzichte ich lieber auf Auslandaufenhalte und Exporte.
Ja ich bin vielleicht etwas über vorsichtig. Doch leider hab ich da meine Erfahrungen weg. Sowie beim Kind, wie beim
Hund. Meine älteste Tochter, erlitt nach einer Impfung eine schwere HErzklappeninfektion, die nur schwer in den Griff zu
bekommen, war. Sie kämpfte eine Woche um ihr Leben. Sicher ist dies schon beinahe 20 Jahre her und die Impfstoffe
nun sicher besser, doch die Unsicherheit bleibt.
Meine Bani ein absolut gesunder, offener, neugieriger Welpe, wurde nach der ersten Kombiimpfung zu einem
schüchternen, manchmal Gespenster sehenden, zeit ihres Lebens krankeitsanfälligen Hund.
Erst Gestern, habe ich aus leider traurigem Anlass, wieder vermehrt über diese Thema gegogglet und sogar noch was
krasses dazu gelernt.
Die Autommunerkrankung die Bani ihr Leben so sehr zur Hölle machte und es drastisch verkürzte, scheint laut Studien,
auch zu den 'unerwünschten' schweren Impfreaktionen zu zählen.
Nun suche ich höchst dringend irgendwelche HILFE für meine Dyna.
Ihr habt die Entwicklung meiner D's ja auch etwas mitverfolgen können. Es war ja von Geburt an alles völlig
Lehrbuchmässig verlaufen. Die drei Girl munter und fit. Entwickelten sich zu wahren Prachtswelpen.
Letzte Woche dann, mit 8 1/2 Wo., der von mir so verhasste Thermin zum chippen und impfen. Aber es muss halt sein,
sagte ich noch zu meinen Dreamgirls.
Nun Candy und Shelly haben alles gut überstanden und sind topfit!
Anders Dyna, aus meiner Süssen, ist inner 36 Std. ein Häufchen Elend geworden.
Angefangen mit einer ungewohnt heftig erscheinenden Bindehautenzündung, aufgetreten ein paar Std nach dem
Impfen. Behandelt natürlich zuerst nur homöopathisch. Doch am nächsten Tag, ab zu TA. Über Nacht verschlimmerte
sich das Ganze so sehr, dass ich am Morgen echt geschockt war. Ihre Augen waren kaum mehr zu sehen alles total
verschwollen. Stark vergrösserte Lymphdrüsen, die die Speicheldrüsen herausdrückten. TA gibt antibio. Augensalbe
und bei einem weiteren Besuch, Antibio. Half nichts im Gegenteil, es wurde schlimmer. Das Ganze hat sich auf die Maul
und Kinnpartie ausgedehnt, sowie auf den Genetalbereich. Überall spriessen sekundär Imfekte. Ab zum nächsten TA,
die viel Erfahrung mit Welpen, Zucht und vorallem dem Papillon hat.
Dyna musste bleiben. Was in der kurzen Zeit zu untersuchen war, wurde gemacht. Blutbild, Hautgeschappsel,
Augenuntersuch. Obschon die TÄ, anfangs eher gegen eine Impfreaktion (bei einer Katze ja sofort) sprach, sondern
eher für eine Herpesifektion (schock wegen den E's)war, lass sie noch in der Literatur über dieses Krankheitsbild im
Zusammenhang mit einer Impfreaktion bei Hunden nach.
Und wurde fündig:
Krankheitsdurchbruch im Zusammenhang mit Staupe, mit Hepatitis und sogar Zwingerhusten, können solche Symtome
hervorrufen.
Nun müssen wir noch auf die Herpestiterbestimmung warten. Doch unsere TÄ hat diese Krankheit nach dem Untersuch
eher ausgeschlossen. Obschon die Brillenbildung auch auf Demotex hindeuten könnte, schliesst sie auch dies aus.
Nun bin ich wahrlich der Verzweiflung nah. Wenn ich die kleine Dyna ansehe, muss ich heulen. Es tut im HErzen weh,
sie so zu sehen.
Homöopathie, Antibio. äusserlich wie innerlich. Cortison äusserlich., nichts spricht an.
Im Gegenteil es verschlimmert sich.
Ihr Allgemeinzustand ist wenigstens nicht all zu schlecht. Sie mag etwas Fressen und sogar ab und an etwas spielen.
So was hab ich in meiner 25jährigen Hundehaltung noch nicht gesehen.
Am letzten Dienstag ein putzmunterer Welpe, am Donnerstag bereits ein sooo krankes armes Hascherl.
Erst einmal ein Foto von Dyna kurz vor ihrer ersten Impfung mit 8 1/2 Wochen
Hier das Foto von Dyna. 36 Stunden nach der Impfung! So sah die Ärmste am Ostersonntag kurz vor ihrem Notfall Klinikbesuch aus.
ZITAT ENDE
So begann eine lang andauernde Geschichte mit zahlreichen Tierarzt und Tierkliniken - Besuche!
lg Silvia