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Antidepressiva für den Hund???

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HepzibahSmith
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Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon HepzibahSmith » Gestern 13:32

Beitrag von HepzibahSmith » Gestern 13:32

Hallo Ihr Lieben.

Ihr kennt ja unsere kleine Zinnia.

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Sie ist der „Rudelzuwachs“, der im Sommer 2024 im Alter von sechs Jahren zu uns kam...

viewtopic.php?p=1006287#p1006287

...und die jetzt nach Kittys Tod in Einsamkeit versinkt.

viewtopic.php?p=1018649#p1018649

Seit Kitty nicht mehr bei uns ist, hat sich Zinnia leider sehr verändert. Sie war ja ein Leben lang (viele) Chihuahuas und sich herum gewöhnt, und ich bin auch sicher, dass sie sich ständig an den anderen orientiert hat, denn sie lief in ihrer Zuchtstätte jahrelang ja nur „nebenher“ mit, auch wenn die Menschen dort sich natürlich liebevoll um sie gekümmert und sie bekuschelt haben. Dennoch: wie’s funktioniert, dieses Leben, scheint sie fast ausschließlich von den anderen Chi-Weibchen gelernt zu haben und sie hat sich auch an deren Verhalten orientiert. Als sie zu uns kam, war Kitty ganz schnell ihre Freundin, und auch Kitty tat sie gut, weil die ja auch wegen Lilys Weggang einsam war.

Seit Kitty sich von uns verabschiedet hat, verkriecht Zinnia sich unter der Couch im Esszimmer. Zu ihrem und Kittys Lieblings-Kuschelplatz AUF derselben Couch ist sie nie wieder hingegangen. Nachts in ihrem Körbchen jammert sie und weint richtig um Kitty. Zu ihrem Futternapf kommt sie nur mit viel gutem Zureden und frisst auch längst nicht mehr so viel wie früher. Beim Gassigang dreht sie sich ständig um und sucht ihre Freundin.

Sie ist auch wieder furchtbar unterwürfig, so, wie in ihren ersten Tagen und Wochen bei uns, hat überhaupt kein Selbstbewusstsein mehr und möchte am liebsten den ganzen Tag neben oder auf mir auf dem Sofa sitzen und ihren Kopf in meiner Hand „verstecken“. Das funktioniert natürlich nicht den ganzen Tag.

Sie ist ein extremer Rudelhund und jetzt trotz aller (menschlicher) Zuwendung (die sie auch genießt) dennoch einsam und allein.
Wir waren natürlich mit Zinnia bei unserer Tierärztin, um abzuklären, ob irgendetwas Körperliches hinter ihrem Verhalten steckt, aber sie ist nach allen möglichen Untersuchungen kerngesund. Bei Menschen würde man „Depression“ sagen zu dem, was sie hat. Die Tierärztin hat von Fluoxetin berichtet - ein Antidepressivum auch für Menschen. Bei Hunden ist der Handelsname Prozac, und von Clomipramin ("Clomicalm"). Ich bin da allerdings noch unentschlossen...

Klar könnte man jetzt sagen, dann kaufen wir eben wieder ein paar Chihuahuas und alles wird gut. Das möchten wir im Augenblick aber nicht. Wir sind immer noch nicht über Lilys und Dobbys Tod hinweg, und darüber, dass es unsere geliebte kleine Kitty seit vier Wochen nicht mehr gibt, noch viel weniger. Wir können nicht einfach so tun, als wäre nix gewesen und neue Hunde holen und alles geht von vorn los und das alte wird verdrängt. Das schaffen wir momentan nicht.

Kennt jemand von euch auch solches Verhalten und gibt es irgendwelche guten Tipps? Wir gehen noch mehr raus mit ihr als früher. Die Spaziergänge sind wirklich sehr lang geworden. Ich dachte mir, wenn sie sich auspowert, dann regelt sich auch ihre Trauer ein wenig ein. Bis jetzt ist das leider nicht so. Sie wird natürlich auch ständig umsorgt, gestreichelt, gekuschelt, darf mit ins Bett... Trotzdem: am liebsten verkriecht sie sich aktuell in der hintersten Ecke unter der Couch, und wenn sie dort verschwunden ist, gibt es nicht viel, womit man sie herauslocken kann...

Vielleicht weiß jemand ja Rat?!
 

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HepzibahSmith
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon HepzibahSmith » Gestern 16:06

Beitrag von HepzibahSmith » Gestern 16:06

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Man kann sich ja vieles einreden oder einbilden - ich finde trotzdem, dass die Kleine traurig schaut...

Wir waren gerade wandern bei dem schönen Wetter.
 

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Nathy
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon Nathy » Gestern 18:00

Beitrag von Nathy » Gestern 18:00

Lieber Erich,

Zinnia tut mir richtig leid.
Ich habe gute Erfahrungen bei Tieren ( Hunde und Pferde) mit Bachblüten und Homöopathie gemacht.

Aconit C12 Globuli, drei Kügelchen erstmal 5 Tage.
Dann schauen, ob es ihr besser geht.
Evtl 5 Tage wiederholen.

Bachblüten Honeysuckle und Rescue.

Rescue gibt es auch als Globuli, davon täglich
3 Kügelchen oder von Tropfen 4 täglich.
Honeysuckle 2x2 Tropfen am Tag.

Evtl. gibt's die Bachblüten auch alkoholfrei,
musst du im Internet recherchieren.
Bachblüten kann man länger geben.

Vielleicht kannst du Zinnia damit über die schlimmste Trauer- und Trennungszeit helfen.

Alles Gute und viele Grüße

Amadea mit Nathalie :bussi:
 

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Kaydance
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon Kaydance » Gestern 19:40

Beitrag von Kaydance » Gestern 19:40

Ich würde die Finger von Antidepressiva lassen , das kann mehr schaden anrichten als das es hilft, glaub mir. Gib ihr Zeit die Trauer zu verarbeiten, Geduld ist das A und o, Tiere Trauern auch.Vielleicht könnt ihr mehr für sie da sein, falls sie das möchte, wenn sie sich zurückziehen möchte, dann lasst sie. Wollt ihr euch noch ein zweites Tier anschaffen?
 

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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon eumeline » Heute 00:16

Beitrag von eumeline » Heute 00:16

Seit uns die Neele verlassen hat ist das Fienchen nicht mehr die Gleiche, das macht mich natürlich auch unendlich traurig. Wir haben was Besseres gefunden, keine Pille, sondern eine Medizin die uns Beiden sicher hilft, die Elsa heißt :kicher:

Bild

Uuups, jetzt ist es raus, wir bekommen bald Zuwachs :gassi2:
 

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Herzauge (3)
Biene Maja , Hexi , Nathy

Olessja*
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon Olessja* » Heute 01:34

Beitrag von Olessja* » Heute 01:34

*

Also das Elend ist jetzt 1 Monat her ???? Ja?


Es kann wieder sein - daß man dem Hund einfach Zeit lassen muß.

Wie bei einer Übergabe ...*

Wenn es wirklich keine gesundheitlichen Gründe sind,
dann würde ich ab-warten - denn euch ist doch das Herze auch noch schwer
um den Verlust oder nicht ?? Mal extra dumm gefragt, um vielleicht etwas zu
entspannen.

Deine Erzählung bricht einem das Herz - oh ja !!! Doch so ist das Leben.
Macht das Beste draus - nicht aufgeben - nicht Traurigkeit zeigen*

Ich rede immer mit Lessy* - wenn sie um die Ecke kommt.
Begrüße sie auch mitten in einer Arbeit grade...*

Zinnia wird das überwinden - neu verstehen - sich ihre Welt neu einrichten...
Seit ermutigend froh über jeden Moment, der etwas besser ist* oder grade schön ist.
Zeigt ihr Liebe Liebe Liebe & vor allem miteinander - also mit deiner Familie
Spaß machen, lachen, mal lauter sein - fröhlich was rumwerfen mal.
Ohne Zinnia zu nötigen - sie guggt zu - kommt immer besser klar
mit dem neuen Feld der Ansprüche*


Ach, seit umarmt - viel Glück. Medizin ist bestimmt kein Helfer.

Also - "du Armes" - sagen :nein: ist verboten* Sie ist in den besten Händen*
so weh es tut - seit übermütig mit dem Lachen*

Zart Öhrchen reiben tut gut - den Leib mal fest umfassen - immer mal
leicht bürsten - Bauch streicheln mag Lessy gern ...
doch nicht mit Mitleidigem och och & so - nein -
Fröhlich sein - Pfötchen fassen & den Moment nur nutzen,
wo es sich anbietet - nicht fördern mit: Ach du Armes*
Sie spürt ja jede Regung von euch - versucht da frei zu werden.

Ach, bist du eine Gute - so eine Feine - wenn der Moment es anzeigt.
Fertig. Bis zur nächsten Gelegenheit*


ES tut weh - aber ES ist Alles Alles gut - lieber Erich* - sag ich jetzt in dein Ohr* :rauchen:
- Alles wird gut* :kaffee:



Silvi & Olessja* schicken Grüßlis - - - & ein Lächeln extra* :bussi:

*
 

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Olessja*
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon Olessja* » Heute 02:06

Beitrag von Olessja* » Heute 02:06

HepzibahSmith hat geschrieben: (Orginal-Beitrag)Gestern 13:32
Trotzdem: am liebsten verkriecht sie sich aktuell in der hintersten Ecke unter der Couch, und wenn sie dort verschwunden ist, gibt es nicht viel, womit man sie herauslocken kann...

Vielleicht weiß jemand ja Rat?!


*
Nochmal in Ruhe durchgelesen ... weiß du lieber Erich - genau das imponiert mir an Tieren so
- sie verkriechen sich - gut - aber D A S ist ihr Rückzug !

Vertrau ihrer Intelligenz - wie du dir vertraust im Schmerz*
was du brauchst um zu heilen*

Zinnia* hat großes Glück im Leid bei euch zu sein - vertrau darauf - auf dich*
Ich verstehe sehr gut - daß man erstmal stille hält. Nicht gleich einen neuen Hund "besorgt"*
Jeder hat einen anderen Zugang zum Verarbeiten & weiter gehn*



:kaffee: Alles wird gut*

*
 

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HepzibahSmith
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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon HepzibahSmith » Heute 09:34

Beitrag von HepzibahSmith » Heute 09:34

Vielen Dank erstmal für all eure guten Tipps und Ratschläge. Ich bin eben genauso skeptisch wie Ihr, wenn es um diese Antidepressiva geht...

Wir schauen mal, wie sie sich nächste Woche gibt. Da kommt die Schwiegermama, die sie auch sehr gern mag. Die hat den ganzen Tag nichts anderes vor als sie zu bekuscheln...

Sabine, das sind ja schöne Neuigkeiten! Vorab schon mal herzliche Glückwünsche und alles Gute für die kleine bezaubernde Elsa. Bei solchen kleinen Knuddelhasen geht einem ja immer sofort das Herz auf... :flowerhearts:

Also nochmals danke an euch. Wir werden das Beste aus der Situation machen.
 

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Re: Antidepressiva für den Hund???

Beitragvon eumeline » Heute 15:09

Beitrag von eumeline » Heute 15:09

Vielen Dank Erich :herzen:
und Dir und Deinem Schatz wünsche ich von Herzen das Ihr einen Weg findet mit der Trauer zu leben und Ihr wieder fröhlich in die Welt schauen könnt :bussi:
 

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