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Tierheilpraktiker

Rund um den Freßnapf und "Wehwehchen" - ersetzt NICHT den Tierarzt!
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Jackymay

Tierheilpraktiker

Beitragvon Jackymay » 6. Mai 2013 22:47

Beitrag von Jackymay » 6. Mai 2013 22:47

Hallo,
mich würde interessieren,ob jemand Erfahrungen mit einem Tierheilpraktiker gemacht hat.Und welche ,natürlich.
Ich bin,eigentlich,eher Anhänger der Schulmedizin,aber mein Sorgenkind bringt mich dazu,evt. nach diesem Strohhalm zu greifen. :(
 

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gandalf

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon gandalf » 7. Mai 2013 06:39

Beitrag von gandalf » 7. Mai 2013 06:39

ich habe gute und weniger gute Erfahrungen.Die erste THP aus Berlin hatte bei meinem Hund Blut,Urin und Haar getestet und sehr viel Geld dafür verlangt.Die Erklärungen waren langwierig,es wurde keine Ursachenforschung betrieben(eben nur das Material untersucht)und angeblich war d.Hund todsterbenskrank.Voll Verzweiflung bin ich dann zur TÄ,die meinte,ein Wunder,dass er überhaupt noch stehen kann...der Hund hat munter weiter gelebt.
Die andere THP in einer kleineren Stadt(Heidelberg)kam nachhhause und über eine Stunde wurde ein Fragebogen zu dem Hund u.seinen Gewohnheiten (Umfeld,Schlaf,Futter,Ängste u.ä.m.)angelegt.Sie nahm Kontakt zu Kessi auf und schlug dann vor,wie es weitergeht.Sagte die Zeiten,wie oft i.d.Woche,den Preis,die Behandlung.Behandlung waren Globuli mit Akupunktur.Als ich die Globulinamen hörte,fiel mir erst mal das Gesicht runter und ich dachte noch"ob das was bringen wird?"Aber bei Kessi hat es nach einer kurzen Zeit super Erfolg gezeigt,was ich NIE für möglich gehalten habe.
Kessi lag zu dieser Zeit grundsätzlich unter dem bett und nur mit viel viel Überredungskunst hat man sie darunter hervor gebracht.Wir kamen da aus Kreat und es war die erste Zeit in Deutschland.Sie bekam "Ignatia" und,da sie an Durchfall litt"Diarheel".Bei dem Durchfall war es offensichtlich,wie gut es half,da er wegging.Ignatia war gegen Heimweh,nach 2 Wochen war sie wie verwandelt.
Wir blieben b.d.THP i.Behandlung über Jahre,bis wir umzogen.
Wichtig ist,dass sie dein Zuhause sieht,in dem deine Hündin lebt und mit dir zusammen einen längeren Fragenbogen macht.
Lass dir erklären weshalb wieso und Geduld ist auch wichtig von deiner seite.Es sind ja andere Arzneimittel,die nicht die Symptome schnellstens bekämpfen und die Ursache brodelt im verborgenen weiter,sondern die direkt "an die Front"gehen(Ursache).
Hat dein Hund z.B.vorher Kortison bekommen,wg.Durchfall o.Entzündung,wird zuerst auf d.Kortisonbehandlung mit Globuli eingegangen,damit die dann später angewandten Globuli wirken können.
 

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Nicky

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Nicky » 7. Mai 2013 07:12

Beitrag von Nicky » 7. Mai 2013 07:12

Ich kenn nur die Heilpraktiker für Menschen & schwöre darauf seitdem alle Ärzte damals an mir verzweifelt sind.
Hab mein Pferd damals auch mit Globulis etc. Behandelt & das soll ich sagen? Es hat funktioniert.

Ich denke, viele Unterschiede gibt es nicht zwischen THP & denen für Menschen, meine Heilpraktikerin konnte mir z.B auch immer sagen was ich Bebi oder meinem Pferd geben kann.

Was Iris schon schrieb, es ist wichtig, das man sich Zeit für euch nimmt & einen Fragebogen ausfüllt, ich würde mir vorher schon jede Kleinigkeit aufschreiben, die dir wichtig erscheint, Grade was die Vorerkrankungen angeht, jeden Pups quasi der mal querhing & eventuell auch Situationen , die damit zusammen hängen könnten, danach fragen die auch oft.

Wünsche euch viel Erfolg & Berichte mal ob es euch geholfen hat :)
 

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Zoe

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Zoe » 7. Mai 2013 07:16

Beitrag von Zoe » 7. Mai 2013 07:16

Ich kann mich dem nur anschließen. Als Patient bzw Patientenbesitzer muss man den für sich passenden THP manchmal erst finden. Die Tierärzte werden ja auch zum Teil 5x gewechselt bis man den findet, mit dem man zufrieden ist. Aber wenn man den richtigen THP gefunden hat kann das wirklich sehr sehr gut werden.
 

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Pfötchen-Fan
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Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Pfötchen-Fan » 7. Mai 2013 07:23

Beitrag von Pfötchen-Fan » 7. Mai 2013 07:23

Hmm und wer in der Nähe unserer Sabrina / Zoe wohnt , hat da richtig Glück - die hat nämlich die richtigen Fühlfinger und hat bei einer schwer erkrankten kleinen Hündin schon lange vor der tierärztlichen Diagnose richtig gelegen und zwar als erste , vor verschiedensten TÄ , die da richtig lange für brauchten .

Da sie aber sehr bescheiden ist , würde sie das nie einfach rauskrähen
 

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Zoe

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Zoe » 7. Mai 2013 07:48

Beitrag von Zoe » 7. Mai 2013 07:48

Uta! Du schon wieder! *rotwerdundimerdbodenversinke* :bussi:
 

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Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Pfötchen-Fan » 7. Mai 2013 07:52

Beitrag von Pfötchen-Fan » 7. Mai 2013 07:52

Ja ist doch so Sabrina . Ich bin ganz traurig , dich nicht mehr in meiner Nähe zu haben ! Als Mensch sowieso und für die Hundis ein echter Verlust . Im Moment würde ich aktuell mit meiner armen Lady auf der Matte stehen . Seufz . Was da zwei Augenspezialisten verbockt haben , ist echt zum Weinen !
 

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Jackymay

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Jackymay » 7. Mai 2013 12:47

Beitrag von Jackymay » 7. Mai 2013 12:47

Huhu,
mir war klar,dass man nicht einfach losdocktern kann.Deswegen war mir dieser Heilpraktiker auch suspekt,denn er sagte am Tel.,er könnte zu uns kommen und hätte da "solche Spritzen"...Nein,von dem bleibe ich besser weg. :nein:
Wir hatten ja heute wieder einen Termin bei unserer TÄ ...Und was sagt sie ?Dass sie eine geprüfte Heilpraktikerin für Menschen ist und eine Ausbildung als Tierheipr.hat(das wird wohl nicht "geprüft").Warum erfahre ich das erst jetzt ???
Nia bekommt nun einige Enzym Spritzen,im Abstand von einigen Tagen.Später kann Akupunktur auch gemacht werden,wenn immer noch notwendig.
Im Übrigen hat TÄ gemeint,dass unsere Patientin im "idealen Ernäherungszustand" ist(kopfkratz) .Trotzdem scheint es ,wohl,als ob sie die letzte Scheinträchtigkeit ihres Lebens voll auskosten will :vogel: .Das wären dann insgesamt ca 8 Wo(3 davon haben wir schon).War jetzt etw.OT---sorry. :wink:
 

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Zoe

Re: Tierheilpraktiker

Beitragvon Zoe » 7. Mai 2013 13:15

Beitrag von Zoe » 7. Mai 2013 13:15

Tierheilpraktiker müssen "nur" eine Schulinterne Prüfung ablegen. Aber der "Beruf" des Tierheilpraktikers ist nicht geschützt. Das hält der Gesetzgeber nicht für nötig obwohl sich schon viele Jahre die Tierheilpraktikerverbände für eine Anerkennung einsetzen. Es kann sich quasi jeder Mensch Tierheilpraktiker nennen und Tiere behandeln. Aber wenn was passiert ist man als Therapeut in diesem Fall nicht abgesichert. Ich zahle für meine Berufshaftpflicht als Hundeosteopathin 280€ im Jahr.
Jedenfalls haben die meisten Leute die als Tierheilpraktiker praktizieren auch eine fundierte Ausbildung. Das muss man schon so sagen.

Ich drück euch die Daumen, dass die Therapie anschlägt! Gute Besserung :bussi:
 

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